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Er hebt den Geringen aus dem Staub empor, aus dem Schmutz erhöht er den Armen, um ihn sitzen zu lassen bei Edlen; und den Thron der Ehre lässt er sie erben. Denn dem HERRN gehören die Säulen der Erde, und auf sie hat er den Erdkreis gestellt.
1. Samuel 2,8
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Könnt ich`s irgend besser haben
als bei dir, der allezeit
soviel tausend Gnadengaben
für mich Armen hat bereit?
Könnt ich je getroster werden
als bei dir, Herr Jesu Christ,
dem im Himmel und auf Erden
alle Macht gegeben ist?
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Frage:
Aus dem Staub emporgehoben?
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Zum Nachdenken: Gott ist ein allmächtiger Gott. Und keiner gleicht Ihm. Gott selbst regiert alles auf Erden und nichts geschieht gegen Seinen Willen. Das erkenne ich wohl. Denn ER hat mich auserwählt und aus dem Staub hervorgehoben. Ich selbst bin es nicht wert; aber zaghaft öffne ich Ihm immer wieder mein Herz und vertraue Ihm. Ich bin bedürftig Sein Wort zu erfassen und ich bin bedürftig Seine Vergebung zu erlangen. Ich bin bedürftig Seinen Willen für mein Leben zu erkennen.
Gott selbst beschenkt mich nach Seinem weisen Ratschluss und Er überschüttet mich mit Seiner unergründlichen Liebe. Ich darf mich Ihm immer mehr anvertrauen und alles für mich von Ihm erwarten. Dazu gehört auch der Thron der Ehre, der mir als mein Erbteil zugedacht ist. Ich wache und bete, dass ich würdig empfunden werde alsbald entrückt zu werden. |
| Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Seele, mach dich heilig aufBibellied, Melodie: Christus, der uns selig macht zu Matth. 21
Da sie nun nahe an Jerusalem kamen, gen Bethphage an den Ölberg, sandte Jesus seiner Jünger zwei... Matth. 21 (Luther 1912) |
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1. Seele, mach dich heilig auf,
Jesum zu begleiten
gen Jerusalem hinauf,
tritt ihm an die Seiten!
In der Andacht folg ihm nach
zum dem bittern Leiden,
bis du aus dem Ungemach
zu ihm wirst verscheiden.
2. Du ziehst als ein König ein,
wirst dafür empfangen,
aber Bande warten dein,
dich damit zu fangen.
Für die Ehre Hohn und Spott
wird man dir, Herr, geben,
bis du durch des Kreuzes Tod
schließen wirst dein Leben.
3. Das Kreuz ist der Königsthron,
drauf man dich wird setzen,
dein Haupt mit der Dornenkron
bis in´Tod verletzen,
Jesu, dein Reich auf der Welt
ist ja lauter Leiden;
so ist es von dir bestellt
bis zum letzten Scheiden.
4. Du wirst, Herr der Herrlichkeit,
ja wohl müssen sterben,
daß des Himmels Ewigkeit
ich dadurch mag erben.
Aber ach, wie herrlich glänzt
deine Kron von ferne,
die dein siegreich Haupt bekränzt,
schöner als die Sterne.
5. Laß mich diese Leidenszeit
fruchtbarlich bedenken,
voller Andacht, Reu und Leid
mich darüber kränken.
Auch dein Leiden tröste mich
bei so vielem Jammer,
bis nach allem Leiden ich
geh zur Ruhekammer.
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(Bibellied, Autor: Abraham Klesel (1636 - 1702)
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