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Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.
Hebräer 5,14
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Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.
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Frage:
Wie kann denn Wachstum im Glauben gelingen?
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Zum Nachdenken: Gott ist es, der dem Menschen Sinne gegeben hat, um sensibel die Umwelt wahrzunehmen. Als ich noch jung in der Nachfolge stand, war meine Wahrnehmung und Unterscheidung für das Böse und Gute noch nicht besonders ausgeprägt. So mancherlei Versuchung zur Sünde habe ich nicht widerstanden. Gott der Herr hat mir aber Glaubenswachstum geschenkt. Durch sein Wirken an meinem Herzen ist meine Beziehung zu Ihm fester geworden. Und der in mir wohnende Heilige Geist schärft meine Sinne, damit ich etlichen herannahenden Versuchungen widerstehen kann.
Durch das Wort Gottes wächst die Erkenntnis, was der Wille Gottes ist. Meine Nachfolge bleibt nicht in den Kinderschuhen stecken. Nicht Milch, sondern eine feste Speise, nämlich das Wort und Wirken Gottes, werden zunehmend die Basis für eine treue Nachfolge. |
| Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Es muß ein treues Herze seinBibellied, Melodie: Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut zu Psalm 145
Ein Lob Davids. Ich will dich erheben, mein Gott, du König, und deinen Namen loben immer und ewiglich.... Psalm 145 (Luther 1912) |
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1. Es muß ein treues Herze sein,
das uns so hoch kann lieben,
da wir doch alle, groß und klein,
was gar nicht gut ist üben.
Gott muß nicht anders sein als gut;
daher fließt seiner Güte Flut
auf alle seine Werke.
2. Drum, Herr so sollen dir auch nun
all deine Werke danken;
voraus die Heilgen, deren Tun
sich hält in deinen Schranken,
die sollen deines Reichs Gewalt
und unvergängliche Gestalt
mit vollem Munde rühmen.
3. Sie sollen rühmen, daß der Ruhm
durch alle Welt erklingen,
daß jedermann zum Heiligtum
dir Dienst und Opfer bringe.
Dein Reich, das ist ein ewig Reich,
dein Herrschaft ist dir selber gleich,
der du kein End erreichest.
4. Der Herr ist bis in unsern Tod
beständig bei uns allen,
erleichtert unsers Kreuzes Not
und hält uns, wenn wir fallen;
er steuert manches Unglücks Lauf
und hilft uns wieder freundlich auf,
wenn wir ganz hingeschlagen.
5. Herr, aller Augen sind nach dir
und deinem Stuhl gekehret.
Denn du bist´s auch, der alles hier
so väterlich ernähret;
du tust auf deine milde Hand,
machst froh und satt, was auf dem Land,
in Meer und Lüften lebet.
6. Der Herr ist nah und stets bereit
für jeden, der ihn ehret;
und wer nur ernstlich zu ihm schreit,
der wird gewiß erhöret.
Gott weiß wohl , wer ihm günstig sei,
und solchem steht er dann auch bei,
wenn ihn die Angst umtreibet.
7. Dies alles und was sonsten mehr
man kann als Lob ihm bringen,
das soll mein Mund zu Ruhm und Ehr
des Höchsten täglich singen.
Und also tu auch immerfort,
was lebt und webt an jedem Ort;
das wird Gott wohlgefallen.
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(Bibellied, Autor: Paul Gerhardt (1607 - 1676))
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