Weisheiten, Lebenssinn

Gottes Botschaft in Reimform

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.11.2020

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Nur mit reinem Herzen dürfen wir vor Gott treten! Lasst uns Sünden bekennen wo nötig!

Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet.

Jakobus 5,16a

Lasst uns unsre Sünden bekennen,
Jesus HERRN und Erlöser nennen,
mit reinem Herzen vor Gott treten
und erst dann lautstark zu Gott beten!

Frage: Beten Sie mit einem reinen, geheiligten Herzen zu Gott – oder ist da noch Sünde, die von Gott trennt?

Wichtig: Nach Jesaja 59,1-2 scheiden uns Verschuldungen bzw. Sünden vom heiligen Gott, so dass Er Gebete nicht erhören kann. Nach Hebr. 10,28 sind 2 oder 3 Zeugen bei Gesetzesbrüchen anzuzeigen nötig – genauso ist es gut Sünden unter Zeugen zu bekennen, wie im heutigen Vers erwähnt wird. Es ist immer gut einen Seelsorger zu haben, mit welchem man Buße tuend vor Gott treten kann. Aber nicht nur im Blick auf Krankenheilung sollte man Sünden, die einen von Gott trennen, bekennen, sondern auch angesichts der nahen Entrückung, da Jesus selbst sagte: „Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!“ (Matth. 5,8). Das wollen wir doch alle – oder nicht?!

Lebenssinn, Nachdenkliches, Weisheiten

Inhalt

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Grenzen des Lebens

Lebensweisheitsgedicht


Wenn Menschen sterben, von uns gehn,
so bleiben wir zurück und stehn
erschrocken vor des Todes Macht.
Wir haben kaum an ihn gedacht.

Wir leben fröhlich und famos,
doch manchmal auch gedankenlos.
Die Zukunft haben wir geplant,
wir nehmen´s selber in die Hand.

Wer will in unserm Tun uns bremsen?
Für uns gibt´s scheinbar keine Grenzen.
Wir denken nicht an unser Ende,
wir planen höchstens bis zur Rente.

Was kommt danach, was kommt am Schluß?
Hört man ihn noch den letzten Gruß?
Ist alles aus oder geht´s weiter?
Beim zweiten Mal wär´n wir gescheiter!

Ein Mensch, er geht, läßt uns zurück.
Doch stirbt mit ihm von uns ein Stück.
Nichts ist mehr wie es früher war,
und schnell wird auch dem Letzten klar,

wie hart und grausam Sterben ist,
wie leicht der Tod das Leben frißt.
Zerbrochen sind des Menschen Pläne,
der Tod zeigt lachend seine Zähne.

Hilflos und traurig steh´ ich da,
doch seh ich dort auf Golgatha
den hellen Strahl im Dunkeln blitzen;
der scheint selbst durch die kleinsten Ritzen.

Da hängt einer am Kreuz und stirbt,
der will nicht, daß der Mensch verdirbt,
daß er vor Schuld zugrunde geht,
wenn er vor seinem Schöpfer steht.

Weil er am Kreuz hängt, darf ich leben,
er will mir ewiges Leben geben.
Im Tod besiegt er selbst den Tod,
reißt mich heraus aus Schuld und Not.

An diesen Jesus will ich mich halten.
Er soll mein Leben so gestalten,
daß selbst der Tod den Schreck´ verliert.
Er hat den Sieg herbeigeführt.

Er blieb nicht tot, er kam zurück,
er ist der Erste. Welch ein Glück!
Er verspricht uns: "Es geht weiter!"
Ach wären wir doch nur gescheiter

und würden ihn beim Wort nun nehmen.
Die Trauer könnt´ uns nicht mehr lähmen,
wir würden uns dann vorbereiten,
auf ihn und seine neuen Zeiten.

Er lebt und will die zu sich holen,
die lebend ihm sich anbefohlen;
die unter sein Kreuz sich bequemen
und lassen sich die Schuld abnehmen.

Für die wird er geradestehen,
wenn sie vor ihm, dem Richter, sehen,
daß sie mit Schaffen und mit Rennen
vor ihm niemals bestehen können.

Drum will ich ihm mich anvertrauen,
bis einst mein Glaube wird zum Schauen.
Ach Mensch, bedenke doch dein Ende,
es geht viel weiter als bis zur Rente!


(Lebensweisheitsgedicht, Autor: Joachim Krebs, 2006)


  Copyright © by Joachim Krebs, 2006, www.christliche-gedichte.de
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Gedichtsband

Hinweis:
Obiges Gedicht finden Sie auch im Gedichtsband 'Du stellst meine Füße auf weiten Raum'


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