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Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
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Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
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Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
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| Geht unsere Welt kaputt?Lebensweisheitsgedicht
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Wer morgens in die Zeitung sieht,
erschrickt, was alles so geschieht.
Weshalb man es gar nicht vergisst,
wozu der Mensch stets fähig ist.
Man liest von Lug und auch Betrug,
gar viele kriegen nie genug.
Der Mensch, er jagt nach Gut und Geld,
als gäb’s nichts bess’res auf der Welt.
Denn wer sich lässt von Habgier leiten,
versucht die andern auszubeuten.
Die Welt ist voller Hass und Neid,
wann wird der Mensch endlich gescheit?
Die Meere werden bald zerstört,
weil man die Mahner gar nicht hört.
Öl fließt – es sind Millionen Liter,
in’s Meer – und das ist wirklich bitter.
So macht der Mensch im Übermut,
die wunderschöne Welt kaputt.
Statt sie zu schützen und zu hegen,
beutet er sie aus - ganz verwegen.
Und die Natur – sie schlägt zurück,
wie lange haben wir noch Glück?
Die Katastrophen zeigen an,
die Apokalypse schon begann .
Sintflutartige Regenschauer,
zerstören vieles auf die Dauer.
Menschen verlieren Hab‘ und Gut
und dazu oft auch noch den Mut.
An vielen Orten brennen Feuer,
das ist beinah‘ schon ungeheuer.
Hier gibt es lange keinen Regen,
so ist die Sonne gar kein Segen.
Millionen Menschen haben Not,
sie haben nicht das täglich Brot.
Wenn wir vom Überfluss was geben,
können die Ärmsten überleben.
Millarden Dollars und noch mehr,
steckt man in’s eig’ne Militär.
Damit will man doch nur bezwecken,
dass sich die andern Völker schrecken.
So viele lassen sich heut‘ scheiden,
dass könnte man doch gut vermeiden,
indem man schenkt Lieb‘ und auch Zeit,
dem andern gibt, was ihn erfreut.
Und überall sind Menschen ganz entzweit,
sie leben jahrelang im Streit.
Die Liebe scheint ganz zu erkalten,
man sieht‘s bei jungen und bei alten.
Die Welt, sie ist total „marod“,
weil Menschen leben ohne Gott.
Sie kennen die Gebote nicht,
haben sie deswegen keine Pflicht?
Hab’n wir‘s nicht längst entdeckt:
Die Schöpfung Gottes wär‘ perfekt!
Er hat den Menschen wunderbar geschaffen,
deswegen stammt er nicht vom Affen.
Die Liebe Gottes will uns leiten,
das lässt sich gar nicht lang bestreiten.
Er will, dass wir ihm unser Leben,
zur täglich‘ Führung übergeben.
D’rum lass nicht zu viel Zeit verrinnen,
um ein Leben mit Gott zu beginnen.
Er schützet dich zu böser Zeit,
an jedem Tag – in Ewigkeit
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(Lebensweisheitsgedicht, Autor: Hermann Wohlgenannt, 2011)
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