|
|
|
|
Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?
Lukas 18,7
|
|
Versorg uns auch, o Herre Gott,
auf diesen Tag, wie`s uns ist Not,
teil uns dein` milden Segen aus,
denn unser Sorg richtet nichts aus.
|
Frage:
Bete ich tatsächlich in der rechten Weise zu Gott?
|
|
|
Zum Nachdenken: Wie zaghaft bete ich doch zu meinem Herrn. Und welche Kleinigkeiten bringe ich vor Ihn. Für meinen großartigen Gott aber ist kein Anliegen zu groß oder zu unbedeutend. Alles steht in Seinen Händen. Ich muss lernen die Erfüllung meiner Gebete Ihm zu überlassen. So wie ich irdische Dinge und Mitmenschen loslassen muss, so muss ich auch die Antwort Gottes auf meine Bitten loslassen.
Wer bin ich denn, dass ich Gott einen Wunschzettel an Bitten präsentiere und die Erfüllung meiner Bitten am besten sofort erwarte. Er will gebeten werden in großen und kleinen Dingen. Er will mir Erbarmung und Gnade schenken - und ich darf darauf vertrauen, dass Er es wohl machen wird; aber alles zu Seiner Zeit und nach Seinem Wohlgefallen. Ich möchte mehr beten lernen und geduldig abwarten. Ich möchte mehr Vertrauen, dass Er es gut mit mir meint. Und ich möchte endlich zur Ruhe kommen. |
| Lebenssinn, Nachdenkliches, Weisheiten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Lebensweisheiten-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Unsere WeltLebensweisheitsgedicht
|
Wir Menschen wähnen uns so klug und weise,
schicken Mars-Raketen auf die Reise.
Erobern jeden Fleck der Erde
und glauben, dass sie immer schöner werde.
Wir haben Riesenmetropolen aufgebaut,
Autos geschaffen ohne Zahl und laut.
Der Verkehr verstopft jetzt alle Straßen,
belastet unsere Umwelt über alle Maßen.
Wir haben die Welt verkabelt mit dem Internet,
wir stehen online auf und gehen online auch ins Bett.
Was Segen sein kann, wird auch zum Fluch,
denn manchem ist sein Rechner schon genug!
Wir schaffen neue Lebensmittel gen-verwandelt,
was wird geschehen wenn diese so behandelt?
In unseren Supermärkten stapeln sich die Waren,
woanders seufzen Menschen unter Dürre-Jahren!
Am wenigsten können wir uns selbst bezwingen,
das große „Ich“ lässt sich schwer niederringen
Wir hören nicht auf uns zu belügen
und schaffen’s nicht, uns selber zu besiegen.
Wir setzen fort uns zu bekriegen
und einer muss bald unten liegen.
Wir triumphieren, feiern unsere Macht,
wer schwach ist, wird auch noch verlacht!
Gott brauchen wir für unseren „Fortschritt“ nicht,
nur auf die eigene Leistung sind wir erpicht.
Gott ist für uns auch nur ein hübsches Ornament,
das man an Ostern und dem Weihnachtsfeste kennt!
Wir sollten uns nicht überheben,
der Mensch ist nicht der Herr im Leben.
Uns ist gesetzt, dass wir einst sterben müssen,
begrenzt ist unser reiches Wissen!
Gott, hilf uns, dass wir klüger werden.
Dein Wort beachten hier auf Erden.
Wir wollen uns in Deine Hände legen,
denn Du führst recht auf allen Wegen!
Gib uns die Kraft den Globus zu erhalten,
mit Weisheit und Barmherzigkeit zu walten.
Lass uns den Frieden sichern, Gerechtigkeit auch üben,
hilf uns, den Nächsten recht zu lieben!
In Deiner Obhut wird die Welt bestehen,
bis Jesus kommt, die finsteren Mächte gehen.
In Deinem Reich wird’s keine Tränen geben,
wir warten Dein, auf das erfüllte Leben!
|
(Lebensweisheitsgedicht, Autor: Johannes Kandel, 2010)
Copyright © by Johannes Kandel, 2010, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
|
|
|