|
|
|
|
...so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewissheit des Glaubens, die Herzen besprengt und damit gereinigt vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.
Hebräer 10,22
|
|
Könnt ich`s irgend besser haben
als bei dir, der allezeit
soviel tausend Gnadengaben
für mich Armen hat bereit?
Könnt ich je getroster werden
als bei dir, Herr Jesu Christ,
dem im Himmel und auf Erden
alle Macht gegeben ist?
|
Frage:
Warum bin ich betrübt, wenn ich auf mein sündhaftes Verhalten blicke?
|
|
|
Zum Nachdenken: Immer wieder bin ich niedergeschlagen, wenn ich sündige; wenn ich böse Gedanken und Worte über andere Menschen äußere. Ich weiß um Jesu Vergebung; bleibe aber manchmal betrübt über mich selbst und über die von mir begangene Schuld! Es fehlt mir oft die rechte Freude über Jesu Erlösungswerk das ER für mich getan hat.
Ich halte einen Moment still! Vertraue ich nicht auf Jesus, der mich von aller Sünde reinwäscht? Vertraue ich Jesu Erlösungswerk nicht auch die Vergebung meiner Sünden zu? Blicke ich immer noch auf mich, dann werde ich nie Frieden finden. Also, ich trete voller Hoffnung und Vertrauen in das Heiligtum Gottes, besprengt mit Jesu Blut. Ich gebe mich Ihm völlig hin und traue Ihm allein alles zu in meinem Leben. Ich werde durch Seine Vergebung getröstet und befreit zu einem Leben voller Freude und tiefem Frieden. |
| Lebenssinn, Nachdenkliches, Weisheiten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Lebensweisheiten-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Söhne (Tolstoj)Lebensweisheitsgedicht
|
|
Eine Erzählung von Tolstoj, die gibt uns zu denken,
er will unseren Blick auf eine Begebenheit lenken:
Drei Frauen am Brunnen - sie plaudern und lachen
es gibt viel zu reden von fröhlichen Sachen.
Die Eimer sind voll - zum Heimweg bereit -
doch zum Erzählen braucht es noch Zeit.
Sie sprechen von ihren Söhnen, die eine führt an,
was ihr Sohn im Sport so alles leisten kann.
Die andere meint, ihr Sohn singt wie eine Nachtigall -
er wird ein berühmter Tenor, auf jeden Fall!
Die dritte Frau zögert, dann spricht sie schlicht -
etwas Besonderes, nein, das kann ihr Sohn nicht.
Plötzlich merken sie, dass einer hat mitgehört:
Nur ein alter Mann, der nicht weiter stört.
Erfreut sehen sie die Söhne von weitem kommen,
haben sie sich etwas besonderes vorgenommen?
Der eine schlägt ein Rad nach dem andern und springt -
der andere mit schöner Stimme Lieder singt.
Dann gehen sie zurück, begleitet vom Applaus,
sie brauchen Erholung von ihrer Kunst zu Haus.
Der Sohn der dritten Frau geht ohne zu fragen
zu seiner Mutter, die Eimer heim zu tragen.
Die Frauen sind erfreut von all dem Geschehen,
fragen den alten Mann, ob er auch alles gesehen?
Und was er so von ihren Söhnen wohl hält,
wer von den dreien ihm am besten gefällt.
Der Mann schaut verwundert, als verstehe er nicht -
und doch ein Urteil über die Söhne er spricht:
"Söhne", sagt er - in seiner Stimme liegt Hohn -
"wo sah ich denn Söhne? Ich sah nur einen Sohn!"
|
(Lebensweisheitsgedicht, Autor: Ursula Wulf, 2005)
Copyright © by Ursula Wulf, 2005, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
|
|
|