|
|
|
|
Und das dritte Mal fragt er ihn: Simon, Sohn des Jonas, hast du mich lieb? Da wurde Petrus traurig, dass er ihn das dritte Mal fragte: Hast du mich lieb?, und er sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge; du weißt, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe!
Johannes 21,17
|
|
Mehr lieben möcht` ich Dich;
hör` mein Gebet!
Ich flehe inniglich,
ruf früh und spät:
Mehr lieben möcht` ich Dich,
mehr lieben, Heiland, Dich!
Mehr lieben Dich, mehr lieben Dich!
|
Frage:
Wie wäre Deine Antwort auf Jesu Frage: `Hast Du mich lieb` - und welche Liebe ist es: Apage (brennende, göttliche Liebe) oder Phileo (freundschaftliche Liebe)?
|
|
|
Zur Selbstprüfung: Zweimal fragte Jesus nach der in Markus 12,30-31 geforderten Agape-Liebe - und erhielt `Phileo-Liebe` als ehrliche Antwort. Beim dritten Mal fragte Jesus nach der Phileo-Liebe - und Petrus wurde traurig, dass Jesus recht hatte: Es war `nur` eine Phileo-Liebe zu Jesus und nicht mehr! Deswegen konnte Petrus auch Jesus zuvor verraten.
Wir gehen auf die Entrückung zu und nach Matth. 25 wird es zwei Gruppen an Frommen geben: Kluge Jungfrauen, welche ihr Leben ganz Jesus gaben und mit dem Heiligen Geist versiegelt wurden - und Törichte d.h. Mitläufer, die Jesus nur freundschaftlich liebten, ohne sich ihm GANZ hingegeben zu haben! Solltest Du zu diesen gehören, komm HEUTE in Buße und Umkehr zu Jesus, gibt Ihm Dein Leben und lass IHN das Wichtigste in Deinem Leben sein! |
| Nachfolge, Hingabe und Treue | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Nachfolgelieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| In allen meinen Taten lass ich den Höchsten raten Nachfolgelied
|
1. In allen meinen Taten
lass ich den Höchsten raten,
der alles kann und hat;
er muss zu allen Dingen,
solls anders wohl gelingen,
mir selber geben Rat und Tat.
2. Nichts ist es spät und frühe
um alle meine Mühe,
mein Sorgen ist umsonst;
er mags mit meinen Sachen
nach seinem Willen machen,
ich stells in seine Vatergunst.
3. Es kann mir nichts geschehen,
als was er hat ersehen
und was mir selig ist.
Ich nehm es, wie ers gibet;
was ihm von mir beliebet,
dasselbe hab auch ich erkiest.
4. Ich traue seiner Gnaden,
die mich vor allem Schaden,
vor allem Übel schützt;
leb ich nach seinen Sätzen,
so wird mich nichts verletzen,
nichts fehlen, was mir ewig nützt.
5. Er wolle meiner Sünden
in Gnaden mich entbinden,
durchstreichen meine Schuld;
er wird auf solch Verbrechen
nicht stracks das Urteil sprechen
und haben noch mit mir Geduld.
6. Ihm hab ich mich ergeben
zu sterben und zu leben,
sobald er mir gebeut;
es sei heut oder morgen,
dafür lass ich ihn sorgen,
er weiß allein die rechte Zeit.
7. So sei nun, Seele, deine
und traue dem alleine,
der dich geschaffen hat.
Es gehe, wie es gehe,
dein Vater in der Höhe,
der weiß zu allen Sachen Rat.
|
(Nachfolgelied, Autor: Paul Flemming (1609 - 1640))
 | Hinweis: Obiges Lied finden Sie mit Noten und mehrstimmig z.B. im Liederbuch 'Feiern und Loben!' |
|
|
|