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Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.
1. Johannes 1, 7
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Licht, das in die Welt gekommen,
Sonne voller Glanz und Pracht,
Morgenstern, aus Gott entglommen,
treib hinweg die alte Nacht;
zieh in deinen Wunderschein
bald die ganze Welt hinein!
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Frage:
Warum bin ich in der Nachfolge zuweilen unruhig?
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Zum Nachdenken: Ich muss mir immer wieder bewusst machen, dass ich aus dem Lichte Gottes heraustrete wenn ich meinen eigenen Wegen folge. Und das führt zunehmend zu einer Unruhe die nicht gut für mich ist. Wenn ich also die sichere und vom Lichte durchflutete Gegenwart Gottes verlasse, befinde ich mich in einer weltlichen Umgebung voller Verlockungen und Sünde.
In Seiner Gegenwart aber wird alle Sünde offenbart und ich erkenne, dass ich die Reinigung durch Jesu Blut und Gerechtigkeit brauche. Nur wenn ich im Lichte Gottes bleibe setzt sich meine Heiligung fort. Damit vollzieht sich auch die nötige Loslösung von Sünde, Selbstgerechtigkeit und Heuchelei. Gott möge durch den heiligen Geist bewirken, dass ich im Lichte seiner Gegenwart und in Gemeinschaft mit IHM fortwährend bleibe und zur Ruhe komme. |
| Nachfolge, Hingabe und Treue | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Nachfolgelieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| O Jesu, süßes LichtNachfolgelied, Melodie: O Gott, du frommer Gott zu Römer 12,1
Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst. Römer 12,1 (Luther 1912) |
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1. O Jesu, süßes Licht,
nun ist die Nacht vergangen,
nun hat dein Gnadenglanz
aufs neue mich umfangen;
nun ist, was an mir ist,
vom Schlafe aufgeweckt
und hat sich, Herr, nach dir
verlangend ausgestreckt.
2. Was soll ich dir denn nun,
mein Gott, für Opfer schenken?
Ich will mich ganz und gar
in deine Gnad einsenken
mit Leib, mit Seel, mit Geist
heut diesen ganzen Tag;
das soll mein Opfer sein,
weil ich sonst nichts vermag.
3. Drum siehe da, mein Gott,
da hast du meine Seele;
sie sei dein Eigentum,
mit ihr dich heut vermähle
in deiner Liebeskraft.
Da hast du meinen Geist;
darinnen wollst du dich
verklären allermeist.
4. Da sei denn auch mein Leib
zum Tempel dir ergeben,
zur Wohnung und zum Haus;
ach allerliebstes Leben,
ach wohn, ach leb in mir,
beweg und rege mich,
so hat Geist, Seel und Leib
mit dir vereinigt sich.
5. Dem Leibe hab ich jetzt
die Kleider angeleget;
laß meiner Seele sein
dein Bildnis eingepräget
in güldnem Glaubensschmuck,
in der Gerechtigkeit,
so allen Seelen
ist das rechte Ehrenkleid.
6. Mein Jesu, schmücke mich
mit Weisheit und mit Liebe,
mit Keuschheit, mit Geduld,
durch deines Geistes Triebe;
ach mit der Demut mich
vor allem kleide an,
so bin ich wohl geschmückt
und köstlich angetan.
7. Laß du dich diesen Tag
mir stets vor Augen schweben;
laß dein Allgegenwart
mich wie die Luft umgeben,
auf daß mein ganzes Tun
durch Herz, durch Sinn und Mund
dich lobe inniglich,
mein Gott, zu aller Stund.
8. Ach segne, was ich tu,
ja rede und gedenke;
durch deines Geistes Kraft
es also für und lenke,
daß alles nur gescheh
zu deines Namens Ruhm
und daß ich unverrückt
verbleib dein Eigentum.
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(Nachfolgelied, Autor: Joachim Lange (1670 - 1744)
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