Nachfolge & Hingabe

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 12.04.2024

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Bis zum Ende treu bleiben!

Gedenkt eurer Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt dem Beispiel ihres Glaubens.

Hebräer 13,7

Nicht der Anfang, nur das Ende
krönt des Christen Glaubensstreit.
Ach, getreuer Gott, vollende
meinen Lauf in dieser Zeit!
Hab ich dich einmal erkannt,
so verleih mir auch Bestand,
dass ich, bis ich einst erkalte,
Glauben, Lieb und Hoffnung halte.

Frage: Geht es in Ihrem Glaubensleben voran - oder brannte das Herz früher mal mehr für Jesus Christus?

Zur Selbstprüfung: Der Lauf kann gut beginnen, aber wie sieht es am Ende aus? Hesekiel 33,12-20 warnt, dass nur die Gerechtigkeit am Ende zählt! Paulus vergleicht das Glaubensleben in 1. Kor. 9,24 mit einem Lauf in einem Stadion um einen Siegespreis und ruft uns zu, so zu laufen, dass wir ihn erlangen! Bekanntlich mobilisiert man zum Ende des Laufs in einem `Endspurt` nochmal alle Kräfte - und wir dürfen jeden Augenblick mit der Heimholung (Entrückung) rechnen. Alles deutet darauf hin, dass es nicht mehr lange dauern kann! Sind wir im Endspurt? Wird uns Jesus Christus zu dem Zeitpunkt ganz für IHN lebend vorfinden?

Nachfolge, Hingabe und Treue

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Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Nachfolgelieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)


- Blockanzeige 121 bis 140 -


Mit der Sehnsucht heißen Blicken


1. Mit der Sehnsucht heißen Blicken
von der Erde Nacht und Grau´n,
mit den Sorgen, die uns drücken,
zu dem Heiland laßt uns schau´n.
Nur an Ihm in Freud´ und Leiden
ewig hangen treu und still,
uns an seinem Troste weiden,
folgen Ihm, wohin Er will.

2. Mach´ dich los vom fremden Schimmer,
suche Ruh´ an seiner Brust;
Fern von Ihm ist Friede nimmer,
aber bei Ihm Himmelslust.
Komm, Ihn einmal nur zu sehen,
höre nur ein einzig Wort.
- Und du kannst nicht weiter gehen,
kannst von Ihm nicht wieder fort.

3. All´ dein Wünschen, Dichten, Leben,
deiner Hoffnung zarter Sinn,
deines Herzens heilig Streben
zieht zu Ihm und drängt dich hin.
Allen möchtest du Ihn zeigen,
alle Seelen tief durchglüh´n,
und zu Ihm hinüber neigen,
daß sie säh´n und liebten Ihn.

(Autor: Gustav Knak (1806 - 1878))



Mit frischem Mut


Jesus bleibt mir treu.
Führt mit starker Hand.
Jeden Morgen neu
hat sein Wort Bestand.

Seine Liebe trägt,
was der Kampf auch sei.
Sturm hat sich gelegt.
Denn er war dabei.

Ich verlasse mich
auf sein teures Wort.
Er deckt mir den Tisch.
Stärkt mich immerfort.

Ob die Welt zerfällt
und das Böse lacht.
Jesu Gnade hält
auch in dunkler Nacht.

Nun mit frischem Mut
packe ich es an.
Jesus macht es gut.
Denn er hat den Plan.

(Autor: Christoph Maas)

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Nimm hin mein Herz, Gott, nimm es an!


1. Nimm hin mein Herz, Gott, nimm es an!
Ich bring´ es dir zur Gabe,
ich bring´ es dir, so gut ich´s kann,
so schwach und arm ich´s habe;
ich weiß doch, du verschmähst es nicht,
so viel dem Opfer auch gebricht,
das ich dir willig weihe.

2. Nimm, o mein Heiland, nimm es hin,
du Herz voll ewger Liebe!
Mein Herz ist voller Eigensinn
und voll verkehrter Triebe;
es hängt an Welt und eitler Lust;
doch ist dir´s auch, o Herr, bewußt,
ich kann´s nicht selbst bekehren.

3. Mach du´s zu deinem reinen Haus,
das dir gefallen könne;
was dir zuwider, reiß heraus,
daß dich und mich nichts trenne!
Entsündge mich mit deinem Blut,
gib mir den Geist, dann werd´ ich gut,
dann fang´ ich an zu leben!

4. Herr, gib - und kost´ es immerhin
dem Fleische tausend Schmerzen -
Herr, gib mir einen neuen Sinn,
ein Herz nach deinem Herzen,
ein Herz, das dich mit Freuden ehrt,
das kindlich deine Stimme hört
und deinen Namen fürchtet!

5. Gib mir ein Herz, das dich forthin
mit Vorsatz nie betrübet,
ein Herz, das dich mit lauterm Sinn
uns allen Kräften liebet,
ein Herz, das nur für dich entbrennt
und keine falsche Liebe kennt,
ein Herz voll Kraft und Glauben!

6. Gib mir ein Herz, das deine Zucht,
wenn es gefehlt, bald spüret,
das keine andre Straße sucht,
als die zum Himmel führet;
ein Herz, das auch in Not und Pein
zu dir die Zuflucht nimmt allein
und auch im Kreuz dich preiset;

7. ein Herz, das Freud´ und Feinde liebt
und nichts haßt als die Sünden;
ein Herz, das täglich mehr sich übt,
sich stets in dir zu finden;
ein Herz, das immer droben ist,
dort, wo du bist, Herr Jesu Christ,
zu deines Vaters Rechten!

8. Herr, gibst du mir ein solches Herz,
was will ich mehr verlangen?
Dann bleib´ ich fest in Freud und Schmerz
an deiner Liebe hangen;
dann bin ich dein, und du bist mein,
dann werd´ ich einst dort oben sein
und selig dich umfangen.

(Autor: Ernst Gottlieb Woltersdorf (1725 - 1761))



Noch kann ich es nicht fassen


1. Noch kann ich es nicht fassen,
was deine Schickung meint;
doch will ich dich nicht lassen,
wie auch mein Auge weint.
Auf deine Liebe trauen
will ich, mein Herr und Gott,
und gläubig aufwärts schauen
in meiner Herzensnot.

2. Gib, dass mit dir ich lebe,
o mein Herr Jesu Christ,
dass nur nach dem ich strebe,
was gut und heilsam ist.
Lass auch in allem Leide
mit dir mich sein vereint,
bis mir zur ewgen Freude
die Gnadensonne scheint.

3. Zuletzt lass mich auch scheiden
mit dir, o Gottessohn;
nach Erdenglück und Leiden
führ mich zum Himmelsthron;
führ mich zu Freud und Wonne
der Seligen im Licht.
Du meine Lebenssonne,
mein Gott, verlass mich nicht!

(Autor: Siebenbürgen (vor 1898))



Nun gehören unsre Herzen


1) Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha,
der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah.
Das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld,
das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ewger Huld.

2) Nun in heil'gem Stilleschweigen stehen wir auf Golgatha,
tief und tiefer wir uns neigen vor dem Wunder, das geschah,
als der Freie ward zum Knechte und der Größte ganz gering,
als für Sünder der Gerechte in des Todes Rachen ging.

3) Doch ob tausend Todesnächte liegen über Golgatha,
ob der Hölle Lügenmächte triumphieren fern und nah:
Dennoch dringt als Überwinder Christus durch des Sterbens Tor,
und die sonst des Todes Kinder, führt zum Leben er empor.

4) Schweigen müssen nun die Feinde vor dem Sieg von Golgatha,
die begnadigte Gemeinde sagt zu Christi Wegen: ja!
Ja, wir danken deinen Schmerzen; ja, wir preisen deine Treu,
ja wir dienen dir von Herzen. Ja, du machst einst alles neu!

(Autor: Friedrich von Bodelschwingh (1877-1946))



Nur Dir will ich mich beugen


1. Nur Dir will ich mich beugen,
und Dein Erbarmen zeigen,
das Du mir längst erwiesen;
lässt Glaubensfrüchte sprießen.
Denn Liebe, Freude und Geduld
bedecken unsres Nächsten Schuld.

2. Nur Dir will ich mich strecken,
und Dich so Selbst entdecken,
in tausend Liebeszeichen,
die mir das Herz erweichen.
Und dann fließt das zu Dir zurück,
in Lobpreis, Dank und Liebesglück.

3. Nur Dir, HERR, will ich geben
ein hingegebnes Streben.
Und meiden alle Sünden,
und geistliches Erblinden.
Weil Du durch Deinen Kreuzestod
machst uns das höchste Angebot!

4. Nur Dir, HERR, will ich folgen,
denn Du machst mir das golden,
was trist und grau will hindern
das Glück bei Deinen Kindern.
Ich weiß bei jedem Hindernis:
Herr Jesus, Dein Sieg ist gewiss!

(Autor: Monika Mühlhaus)

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Nur mit Dir


Nur mit Dir (Lied)
Melodie: Andre ROUM



Sanfte, zärtliche Gitarrenklänge
stimmen wehmütig die Seele mein...
Ich vor Gott mein Leben überdenke:
Was hab ich für Dich, mein Herr, getan?
Hatte vieles vor – und vieles wollte
ich für Dich vollbringen, o mein Gott.
Leider dieser Welt zu oft ich zollte
und versank dadurch im Alltagstrott.

Wo nur sind sie meine hohen Ziele,
edles Streben, da zu sein für Dich?
Meine Fehler ach, sie sind so viele!
Unter ihnen fast zerbreche ich ...
Doch Du liebst mich, Herr, und hältst mich feste,
gibst mir neuen Auftrieb, neue Kraft.
Nur mit Dir gelingt mein Werk aufs Beste,
und mein Leben doch noch Früchte schafft.

(Autor: Katja Sawadski)

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Nur mit Jesu will ich, Pilger, wandern

zu Joh. 10,27


1. Nur mit Jesu will ich, Pilger, wandern,
nur mit Ihm geh´ froh ich ein und aus;
Weg und Ziel find ich bei keinem andern,
Er allein bringt Heil in Herz und Haus,
Er allein bringt Heil in Herz und Haus.

2. Berg und Tal und Feld und Wald und Meere,
froh durchwall´ ich sie an seiner Hand,
wenn der Herr nicht mein Begleiter wäre,
fänd ich nie das wahre Vaterland,
fänd ich nie das wahre Vaterland.

3. Er ist Schutz, wenn ich mich niederlege,
Er mein Hort, wenn früh ich stehe auf,
Er mein Rater an dem Scheidewege
und mein Trost bei rauhem Pilgerlauf
und mein Trost bei rauhem Pilgerlauf.

4. Bei dem Herrn will ich stets Einkehr halten,
Er sei Speis´ und Trank und Freude mir,
seine Gnade will ich lassen walten,
Ihm befehl ich Leib und Seele hier,
Ihm befehl ich Leib und Seele hier.

5. Bis es Abend wird für mich hienieden,
und Er ruft zur ew´gen Heimat hin,
bis mit Ihm ich gehe ein zum Frieden,
wo sein sel´ger Himmelserb´ ich bin,
wo sein sel´ger Himmelserb´ ich bin.

(Autor: Johann P. Schück (1811 – 1892))



Nur voran! Mein Heiland leitet mich


1. Nur voran! Mein Heiland leitet mich;
Preis dem Herrn! Preis dem Herrn!
Er versorgt und Er begleitet mich;
Lob und Preis dem Herrn!

Refrain:
Halleluja, dies ist mein Sang,
Jesus, Jesus, mein Leben lang!
Singt im Chor mit mächtigem Klang:
"Lob und Preis dem Herrn!"

2. Fehlt mir Mut, Sein Geist durchdringet mich,
Preis dem Herrn, Preis dem Herrn!
Bin ich matt, Sein Arm umschlinget mich,
Lob und Preis dem Herrn!

3. Sorge, Angst und Not bestürmen mich,
Preis dem Herrn, Preis dem Herrn!
Seiner Gnade Flügel schirmen mich;
Lob und Preis dem Herrn!

(Autor: Ernst Carl Magaret (1845-1924))



Nur zu Deiner Ehre


Zu Gottes Ehre leben (Lied)
Melodie und Text: Monika Mühlhaus



1. Nur zu Deiner Ehre
soll uns, HERR, Dein Geist bewegen.
Darum, Gott, vermehre
Dich in unsrem kleinen Leben!
Mach uns Deinen Weg hier klar,
und Dein Wort uns offenbar!

2. Nur nach Deinem Willen
sollen unsre Werke zeugen.
Unrast wirst Du stillen,
wenn wir uns der Ruhe beugen.
Gib uns Leben in dem Geist,
Demut, die die Wahrheit preist!

3. Nur auf Deinen Wegen
sollen Jünger treu Dir wandeln,
und durch klares Reden,
HERR, in Deinem Namen handeln.
Sei die Vollmacht uns und Licht,
dass Dein Reich schon jetzt anbricht!

(Autor: Monika Mühlhaus)

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O Gott, du frommer Gott


1. O Gott, du frommer Gott,
du Brunnquell guter Gaben,
ohn den nichts ist, was ist,
von dem wir alles haben:
gesunden Leib gib mir
und dass in solchem Leib
ein unverletzte Seel
und rein Gewissen bleib.

2. Gib, dass ich tu mit Fleiß,
was mir zu tun gebühret,
wozu mich dein Befehl
in meinem Stande führet.
Gib, dass ich´s tue bald,
zu der Zeit, da ich soll,
und wenn ich´s tu, so gib,
dass es gerate wohl.

3. Hilf, dass ich rede stets,
womit ich kann bestehen;
lass kein unnützlich Wort
aus meinem Munde gehen;
und wenn in meinem Amt
ich reden soll und muss,
so gib den Worten Kraft
und Nachdruck ohn Verdruss.

4. Find´t sich Gefährlichkeit,
so lass mich nicht verzagen,
gib einen Heldenmut,
das Kreuz hilf selber tragen.
Gib, dass ich meinen Feind
mit Sanftmut überwind
und, wenn ich Rat bedarf,
auch guten Rat erfind.

5. Lass mich mit jedermann
in Fried und Freundschaft leben,
soweit es christlich ist.
Willst du mir etwas geben
an Reichtum, Gut und Geld,
so gib auch dies dabei,
dass von unrechtem Gut
nichts untermenget sei.

6. Soll ich auf dieser Welt
mein Leben höherbringen,
durch manchen sauren Tritt
hindurch ins Alter dringen,
so gib Geduld; vor Sünd
und Schaden mich bewahr,
auf dass ich tragen mag
mit Ehren graues Haar.

7. Lass mich an meinem End
auf Christi Tod abscheiden;
die Seele nimm zu dir
hinauf zu deinen Freuden;
dem Leib ein Räumlein gönn
bei seiner Eltern Grab,
auf dass er seine Ruh
an ihrer Seite hab.

8. Wenn du die Toten wirst
an jenem Tag erwecken,
so tu auch deine Hand
zu meinem Grab ausstrecken,
lass hören deine Stimm
und meinen Leib weck auf
und führ mich schön verklärt
zum auserwählten Hauf.

(Autor: Johann Heermann (1585-1647))



O hochbeglückte Seele


1. O hochbeglückte Seele,
die es für Freude hält,
zu tun des Herrn Befehle
aufrichtig, unverstellt!
Die sich recht dankbar kindlich
Ihm stets zu dienen freut
und herzlich und empfindlich
den kleinsten Fehl bereut.

2. Du hängest Herz und Blicke
an den geliebten Herrn;
In keinem Augenblicke
bist du Ihm fremd und fern.
Er braucht nicht laut zu mahnen,
du folgst Ihm froh und still –
die Liebe weiß zu ahnen,
was der Geliebte will.

3. Du lässest kaum dir´s merken,
wenn deine Last dich drückt;
du denkst, der wird schon stärken,
der mir die Last geschickt!
Du lächelst durch die Tränen,
und beugt dich auch der Schmerz,
kannst du dich müde lehnen
an des Geliebten Herz.

4. Da kannst du selig weinen,
du fühlst: Der fühlt es mit,
der mehr als solchen kleinen,
geringen Schmerz erlitt.
Dem kannst du alles klagen,
der hört dich an voll Huld,
der, fremden Schmerz zu tragen,
sich hingab voll Geduld.

5. Und steht dein Herz in Wonne,
und geht dein Fuß im Licht,
so ist Er deine Sonne,
die durch die Wolken bricht.
Von Ihm kommt aller Segen
und führt zu Ihm zurück;
Darum ruht allerwegen
auf Ihm dein Glaubensblick.

(Autor: Karl Johann Philipp Spitta (1801 - 1859))



O Jesu, meine Sonne


1. O Jesu, meine Sonne,
vor der die Nacht entfleucht,
o Jesu meine Wonne,
die alle Not verscheucht!
Im Herzen klingt mir täglich
der eine helle Ton:
Wie hast Du so unsäglich
geliebt, o Gottessohn!

2. Es faßt mich so ein tiefes,
ein himmlisches Gefühl;
Es ist mir stets, als rief es:
Hier ist dein einzig Ziel!
Ja, wenn mir gar nichts bliebe,
ich gäb´ mit frohem Sinn
um Jesu Christi Liebe
auch noch das letzte hin.

3. Um diese Perle wäre
mir alles andre feil,
selbst Hab und Gut und Ehre,
mein ganzes Erdenteil:
Wie gerne will ich meiden
das alles froh und still,
wenn´s von dem Herrn mich scheiden
und Ihn mir rauben will!

4. Ich kenn´ auch gar kein Leben,
von Dir, mein Herr, getrennt;
Du bist mein einzig Leben
und Lebenselement!
Ich kenne gar kein Sterben,
seitdem ich leb´ in Dir;
Denn was mich konnt´ verderben,
die Sünde, nimmst Du mir.

(Autor: Karl Johann Philipp Spitta (1801 - 1859))



O Jesu, süßes Licht

zu Römer 12,1


1. O Jesu, süßes Licht,
nun ist die Nacht vergangen,
nun hat dein Gnadenglanz
aufs neue mich umfangen;
nun ist, was an mir ist,
vom Schlafe aufgeweckt
und hat sich, Herr, nach dir
verlangend ausgestreckt.

2. Was soll ich dir denn nun,
mein Gott, für Opfer schenken?
Ich will mich ganz und gar
in deine Gnad einsenken
mit Leib, mit Seel, mit Geist
heut diesen ganzen Tag;
das soll mein Opfer sein,
weil ich sonst nichts vermag.

3. Drum siehe da, mein Gott,
da hast du meine Seele;
sie sei dein Eigentum,
mit ihr dich heut vermähle
in deiner Liebeskraft.
Da hast du meinen Geist;
darinnen wollst du dich
verklären allermeist.

4. Da sei denn auch mein Leib
zum Tempel dir ergeben,
zur Wohnung und zum Haus;
ach allerliebstes Leben,
ach wohn, ach leb in mir,
beweg und rege mich,
so hat Geist, Seel und Leib
mit dir vereinigt sich.

5. Dem Leibe hab ich jetzt
die Kleider angeleget;
laß meiner Seele sein
dein Bildnis eingepräget
in güldnem Glaubensschmuck,
in der Gerechtigkeit,
so allen Seelen
ist das rechte Ehrenkleid.

6. Mein Jesu, schmücke mich
mit Weisheit und mit Liebe,
mit Keuschheit, mit Geduld,
durch deines Geistes Triebe;
ach mit der Demut mich
vor allem kleide an,
so bin ich wohl geschmückt
und köstlich angetan.

7. Laß du dich diesen Tag
mir stets vor Augen schweben;
laß dein Allgegenwart
mich wie die Luft umgeben,
auf daß mein ganzes Tun
durch Herz, durch Sinn und Mund
dich lobe inniglich,
mein Gott, zu aller Stund.

8. Ach segne, was ich tu,
ja rede und gedenke;
durch deines Geistes Kraft
es also für und lenke,
daß alles nur gescheh
zu deines Namens Ruhm
und daß ich unverrückt
verbleib dein Eigentum.

(Autor: Joachim Lange (1670 - 1744)



O Liebe, sel´ge Himmelsleiter


1. O Liebe, sel'ge Himmelsleiter,
Du sanft aufziehend Herzensband!
Roos´ Israels und seine Reiter!
Du Heergeleit ins Vaterland!
Du Wolkenzug, Du Feuersäule,
hell strahlend durch der Wüste Nacht!
All' ander Ding währt seine Weile –
unendlich dauert Deine Macht!

2. Der Leiter Fuß berührt die Erde,
zum Himmel reicht ihr heil'ges Haupt;
der steilen Wanderschaft Beschwerde
besieget leicht, wer liebt und glaubt.
Denn oben an der höchsten Stufe
winkt uns der ew'gen Liebe Sohn
- wie froh gehorcht man seinem Rufe,
wie lieblich lockt sein Hirtenton!

3. Und Gottes Engel auf und nieder,
Gefährten dieser Pilgerschaft,
ermuntern uns durch Himmelslieder;
verborgnes Manna mehrt die Kraft.
O selig, selig sind die Stunden,
da Lieb' uns Stuf auf Stufe hebt!
da Dir, Du Mann voll Blut und Wunden,
das Herz mit Macht entgegen strebt!

4. Wo bist du, Herz? Auf welcher Stufe? –
Noch unten tief im Nebeltal?
Emporgehoben, nah' dem Rufe?
Am Eingang schon zum Freudensaal?
Ach, eile, säume nicht zu nahen!
Bald an der höchsten Stufe reicht
der Freund die Hand dir zum Umfahen:
Dann fei're, Herz - ihr Lippen, schweigt!

(Autor: J. B. v. Albertini (1769 - 1831))



O Liebesglut, wie soll ich Dich

zu Hohelied 8,6


1. O Liebesglut, wie soll ich Dich
nach Würdigkeit besingen?
Dein ew´ger Abgrund muss ja mich,
du tiefe See, verschlingen!
Es flammet Gottes Herrlichkeit,
es brennt die ganze Ewigkeit;
Bleibt noch mein Herz erkaltet?

2. Der in sich selber sel´ge Gott,
dies hohe reine Wesen
hat sich die schnöde Sünder-Rott´
zu lieben auserlesen.
Schweig still, Vernunft, gib Gott die Ehr´!
Gott wollt´ unendlich lieben mehr,
als du begreifen solltest.

3. O Liebe, die Gott seinen Sohn
aus seinem Schoß genommen!
Er ist von dem gestirnten Thron
zu uns herabgekommen.
Sein Mangel, Knechtschaft, Kreuz und Grab,
sie malen uns vor Augen ab,
wie stark Gott lieben könne!

4. Hör auf zu grübeln, glaub allein.
Kannst du dies Meer nicht gründen,
so wirf dich blindlings da hinein,
mit allen deinen Sünden!
Lass Dem dein Herze sein gewährt,
der dir sein ganzes Herz beschert,
gib Herz für Herz zum Opfer!

5. O liebster Vater, nimm mich hin,
gib Kraft mir, Dich zu lieben!
Herz und Begierden, Mut und Sinn,
sie seien Dir verschrieben,
Vertilg´ in mir all arge Lust,
lass ewig nichts in meiner Brust,
als Deine Liebe glühen!

(Autor: Friedrich Adolf Lampe (1683 – 1729))



O Vaterherz, o Licht, o Leben, o treuer Hirt


1. Vaterherz, o Licht, o Leben, o treuer Hirt,
Immanuel, dir, dir gehöret meine Seel.
Ich will mich nicht mehr selber führen,
der Vater soll das Kind regieren;
so geh nun mit mir aus und ein
und leite mich nach allen Tritten!
Ich geh, ach hör, o Herr, mein Bitten,
für mich nicht einen Schritt allein.

2. Was kann dein schwaches Kind vollbringen?
Ich weiß mir gar in keinem Rat;
drum sei in groß und kleinen Dingen
mir immer selber Rat und Tat.
Du willst dich meiner gar nicht schämen,
ich kann dich ja zu allem nehmen,
du willst mir selber alles sein;
so sollst du denn in allen Sachen
den Anfang und das Ende machen,
dann stellt sich lauter Segen ein.

3. Du gängelst mich, ich kann nicht gleiten.
Dein Wort muß ewig feste stehn;
du sprichst, dein Auge soll mich leiten,
dein Angesicht soll vor mir gehen,
ja deine Güt und dein Erbarmen
soll mich umfangen und umarmen.
O daß ich nur recht kindlich sei,
bei allem gläubig zu dir flehe
und stets auf deinen Wink nur sehe,
so spür ich täglich neue Treu.

4. O daß ich auch im Kleinsten merke
auf deine Weisheit, Güt und Treu,
damit ich mich im Glauben stärke,
dich lieb und lob und ruhig sei
und deine Weisheit lasse walten,
stets Ordnung, Maß und Ziel zu halten;
sonst lauf ich vor, da lauf ich an.
Drum mach im Besten mich gelassen,
nichts ohne dich mir anzumaßen;
was du nur tust, ist wohlgetan.

5. Ach mach einmal mich treu und stille,
daß ich dir immer folgen kann;
nur dein, nur dein vollkommner Wille
sei mir hier Schranke, Lauf und Bahn!
Laß mich nichts mehr für mich verlangen,
ja laß mir nichts am Herzen hangen
als deines großen Namens Ruhm;
der sei allein mein Ziel auf Erden;
ach laß mir´s nie verrücket werden,
denn ich bin ja dein Eigentum.

6. Laß mich in dir den Vater preisen,
wie er die Liebe selber ist;
laß deinen Geist mir klärlich weisen,
wie du von ihm geschenkt mir bist.
Ach offenbare deine Liebe und wirke doch
die heißen Triebe der wahren Gegenlieb in mir,
durchdringe dadurch Herz und Sinnen,
daß ich hinfort mein ganz Beginnen
in deiner Lieb und Lob nur spür.

7. Ich sehne mich, nur dir zu leben,
der du mein Herr und Bräutigam bist.
Was dir sich nicht will ganz ergeben
und was nicht deines Willens ist,
das strafe bald in dem Gewissen,
laß Blut und Wasser auf mich fließen
und tilge, was nicht lauter heißt.
Laß nur dein Lob zur Lust mir werden
und dann das Heil der armen Herden,
nach einer reinen Lieb im Geist!

8. So lob und lieb ich in der Stille
und ruh als Kind in deinem Schoß.
Das Schäflein trinkt aus deiner Fülle,
die Braut steht aller Sorgen bloß;
sie sorget nur allein in allen,
dir, ihrem Bräutigam, zu gefallen,
sie schmückt und hält sich dir bereit.
Ach zeuch mich, zeuch mich weit von hinnen;
was du nicht bist, laß ganz zerrinnen,
o reiner Glanz der Ewigkeit!

(Autor: Karl Heinrich von Bogatzky (1690 - 1774))



O, dass mein Herz ein Altar wär´


1. O, dass mein Herz ein Altar wär'
voll Räuchwerk des Gebets!
O, dass ich Dank und Preis und Ehr'
dem Lamm darbrächte stets!

2. Wüsst' ich von diesem Lamme nichts,
so war's um mich gescheh'n;
und ach, am Tage des Gerichts
müsst' ich zur Linken stehn!

3. Gottlob! es hat auch mich erkauft,
Halleluja! auch mich –
in seinen Tod bin ich getauft,
ich armes Würmlein, ich.

4. Wo sind die Sündenschulden all? –
Im Meer des Bluts ertränkt!
Ich weiß, dass Gott von ihrer Zahl
nicht einer mehr gedenkt.

5. Mein Herz frohlockt, es jauchzt mein Mund,
mir ist so wohl zumut;
und fragst du nach der Freude Grund?
Es ist des Lammes Blut.

(Autor: Gustav Knak (1806 - 1878))



O, dass mein Leben Deine Rechte


1. O, dass mein Leben Deine Rechte
mit ganzem Ernste hielte doch!
Dass nichts mich aus dem Gleise brächte,
zu gehn in Deinem sanften Joch!
Dass, was Du, Gott, geboten hast,
mir Lust und Freude war', nicht Last!

2. Dass mir Dein Wort zum Licht und Rechte,
zur heil'gen Losung, zum Bescheid
und letzten Ausspruch dienen möchte
in jeder Angelegenheit!
Dass ich nicht schwankte, was ich wollt',
sobald ich wüsste, was ich sollt'!

3. Dass ich aufs Wort Dir immer glaubte,
Dir auch aufs Wort gehorsam war'
und keine Freiheit mir erlaubte,
wo Dein Gebot mir klar, doch schwer!
Dass ich, wenn noch so matt und schwach,
doch Deinem Worte folgte nach!

4. O, mach mir Deine Rechte süße
durch Deines guten Geistes Drang
und richte selber meine Füße
auf Deinen Weg mein Leben lang!
Denn Deine Rechte sind mein Teil
und meines Lebens wahres Heil.

(Autor: Karl Johann Philipp Spitta (1801 - 1859))



Positiv & Negativ

zu 2.Korinther 4,7+8



Warum hat alles auf Erden zwei Seiten,
die uns zeitlebens begleiten?
Licht und Schatten,
gute oder böse Taten.
Freude und Trauer,
süß oder sauer.
Glück und Pech,
höflich oder frech.
Positiv und negativ,
aktiv oder passiv.
Leben und Sterben,
errettet oder verloren.

Im damaligen Paradies
gab es überall nur ein Positiv!
Die tragische Wende:
Das glückliche Leben hatte ein Ende!
Menschen übertraten Gottes Gebot,
das brachte ihnen fortan viel Not.

Der Beginn der Kehrseiten,
die gegen unsere Seele streiten.
Ungerechtigkeit und Heiligkeit
passen nicht zusammen, bis heut!
Die glückliche Wende:
Daher sandte Gott Seinen Sohn,
bezahlte sterbend der Sünde Lohn.
Wer nun dem Auferstandenen glaubt,
erhebe zuversichtlich sein Haupt!

Für diese Menschen ist eins klar,
dass Gott Seine Gebote macht wahr:
Glaubend gehen sie den Segensweg
mit Jesus Christus, in gelebter Integrität!

“Schwierigkeiten bedrängen uns von allen Seiten,
doch wir werden von ihnen nicht überwältigt ...”

(Autor: Ingolf Braun)

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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

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