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Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?
Lukas 18,7
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Versorg uns auch, o Herre Gott,
auf diesen Tag, wie`s uns ist Not,
teil uns dein` milden Segen aus,
denn unser Sorg richtet nichts aus.
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Frage:
Bete ich tatsächlich in der rechten Weise zu Gott?
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Zum Nachdenken: Wie zaghaft bete ich doch zu meinem Herrn. Und welche Kleinigkeiten bringe ich vor Ihn. Für meinen großartigen Gott aber ist kein Anliegen zu groß oder zu unbedeutend. Alles steht in Seinen Händen. Ich muss lernen die Erfüllung meiner Gebete Ihm zu überlassen. So wie ich irdische Dinge und Mitmenschen loslassen muss, so muss ich auch die Antwort Gottes auf meine Bitten loslassen.
Wer bin ich denn, dass ich Gott einen Wunschzettel an Bitten präsentiere und die Erfüllung meiner Bitten am besten sofort erwarte. Er will gebeten werden in großen und kleinen Dingen. Er will mir Erbarmung und Gnade schenken - und ich darf darauf vertrauen, dass Er es wohl machen wird; aber alles zu Seiner Zeit und nach Seinem Wohlgefallen. Ich möchte mehr beten lernen und geduldig abwarten. Ich möchte mehr Vertrauen, dass Er es gut mit mir meint. Und ich möchte endlich zur Ruhe kommen. |
| Gottes unverdiente Güte und Gnade | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesgnade-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Die Macht der Wahrheit Begnadigungslied, Melodie: O Ewigkeit, du Donnerwort
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1. Die Macht der Wahrheit bricht herfür
und klopft an vieler Herzen Tür,
daß man sie woll einlassen;
des Reichs Erkenntnis gehet auf
und führet ihren schnellen Lauf
durch aller Völker Straßen.
Ja, die Erkenntnis samt dem Reich
eröffnet sich nun all zugleich.
2. Seht, was der Herr für Wunder tut,
er gibet seinen Boten Mut
und Kraft den Wahrheitszeugen,
die der aussendet spät und früh;
was sie gehört, posaunen sie
und könnens nicht verschweigen,
sie breiten aus zu seinem Ruhm
das ewge Evangelium.
3. „Ich lasse“, spricht das A und O,
„vom ewgen Evangelio
die Botschaft nun ertönen;
ich laß ausrufen Fried und Freud,
wie alles Volk soll sein bereit;
mit mir sich zu versöhnen.
Mein Engel, der die Botschaft bringt,
sich mitten durch den Himmel schwingt.
4. Er wird gesehen überall,
man höret seinen Friedenshall;
den Völkern, Sprachen, Zungen
wird mein Gnade weit und breit,
der Reichtum meiner Gültigkeit
verkündet und gesungen;
man rufet aus bald hier, bald da
das große Hall und Jubeljahr.
5. Ich, will machen alles neu;
die Kreatur soll werden frei
vom Dienst der Eitelkeiten.
Wohl dem der dieses fassen kann
und nimmet in meinem Sohn mich an
zu diesen frohen Zeiten.
Wie selig ist, der diesen Tag
des Heiles jetzt erkennen mag.“
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(Begnadigungslied, Autor: Michael Müller (1673 - 1704))
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