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Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden.
Apostelgeschichte 4,29
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O komm, du Geist der Wahrheit,
und kehre bei uns ein,
verbreite Licht und Klarheit,
verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer,
rühr Herz und Lippen an,
daß jeglicher Getreuer
den Herrn bekennen kann.
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Frage:
Kann ich Gottes Botschaft freimütig weitergeben?
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Zum Nachdenken: Auch heute ist die wahre Gemeinde Jesu Christi bedrängt. Es sind so viele falsche Wahrheiten unterwegs, auch in Gemeinden. So manche Beiträge im Internet verfälschen das wahre Evangelium, die frohe Botschaft. Durch KI gesteuerte Falschaussagen über den wahren Glauben führen in die Irre.
Was soll ich beten? Dass ich bewahrt werde und durch Anfechtungen hindurch komme? Ich bin ein Kind Gottes und stehe als Knecht in der Verantwortung, freimütig die frohe Botschaft Jesu Christi zu bekennen und zu verbreiten. Ich bete zu Jesus, dass ER jeden Dienst segnen möge. Ich bete, dass ER mich führt und leitet, Zeugnis zu geben von Seiner Liebe. Und ich bete, dass ER mir zur rechten Zeit meinen Mund öffnet, um von IHM zu reden, in aller Demut und Zurückhaltung. Dazu helfe mir Gott. |
| Gottes unverdiente Güte und Gnade | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesgnade-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| SumpfBegnadigungsgedicht zu Jesaja 55,6
Sucht den Herrn, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist! Jesaja 55,6 (Schlachter 2000) |
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Wir schreiten aus mit festem sich´rem Tritt.
Ein würzig-kühler Hauch des Herbstes nimmt uns mit.
Die bunten Blätter glänzen feucht im Sonnenlicht,
der Sommer geht, die Wärme seiner Tage bleibt uns nicht.
Schon enger wird der Pfad, beschwerlicher das Gehen,
wir spüren kalten Moderhauch rings um uns wehen.
Halt! Jetzt wird’s Geläuf‘ unwegsam und glatt,
wir setzen uns ein wenig, ruhen matt!
Doch weiter muss es gehen, dem Ziel entgegen,
zu lange schritten wir auf falschen Wegen.
Doch wo sind unsere Wegeszeichen?
Und werden unsere Kräfte reichen?
Und plötzlich, da! Ein falscher Schritt!
Wir brechen ein, der kalte Morast reißt uns mit
und eisig kriecht die Kälte in die Knochen,
der Pfad vor uns scheint ganz zerbrochen!
Wir sinken tiefer, drehen uns und schrei`n,
der Morast zieht uns tiefer nur hinein!
Ein grauer Nebel nimmt uns jede Sicht,
verlöscht nun bald das Lebenslicht?
Soll es denn wirklich in die Grube gehen?
Wie werden wir vor unserem Schöpfer stehen?
Gewogen und am Ende doch zu leicht befunden?
Droht uns der Hölle grausig Schlunden?
Gedanken jagen, das Leben spult sich ab,
von Kindheitstagen bis hin zum nahen Grab.
Und alle Sünden fallen uns jetzt ein,
sind wir mit unserer Schuld am Ende ganz allein?
Ist Hoffnung auf die Rettung eine Illusion?
Nein, denn die Hilfe ward uns schon
geschenkt aus Gnade von dem Mann auf Golgatha.
Können wir es fassen, was dort geschah?
Nein, diese Tat verschließt sich dem Verstand,
wir müssen’s glauben, dass sich Gott zu uns bekannt.
Sich neigt hinaus zum Sumpfe der Verlorenheit,
uns reißt heraus aus Angst und Sündenleid.
Jetzt da, ein Licht blinkt auf dem trügerischen Steg,
die Retter nahen, rufen, bahnen sich den Weg.
Helfende Hände strecken sich uns entgegen,
ziehen uns heraus, führ’n uns auf sicheren Wegen.
Zurück sind wir im Vaterhaus
und geh’n allein nie mehr hinaus.
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(Begnadigungsgedicht, Autor: Johannes Kandel, 2012)
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