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Am Tag meiner Bedrängnis rufe ich dich an, denn du erhörst mich.
Psalm 86, 7
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Der mich bisher hat ernähret
und mir manches Glück bescheret,
ist und bleibet ewig mein.
Der mich wunderbar geführet
und noch leitet und regieret,
wird forthin mein Helfer sein.
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Frage:
Erhört Gott mein Gebet?
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Zum Nachdenken: Eine bedrohliche Unwetterfront zog wie aus dem Nichts auf. Ich war mit dem Fahrrad auf dem Heimweg und noch 1/2 Stunde von meinem Ziel entfernt. Ich weiß, dass Jesus mir immer nahe ist und so kam es mir in den Sinn, Ihn anzurufen. Ich betete und bat Ihn, mich vor dem Unwetter zu verschonen. Während ich zu Ihm sprach, konnte ich erkennen, dass ER die Unwetterfront buchstäblich an mir vorbeiziehen ließ. Ich bekam nur ein paar Regentropfen ab und erreichte unbeschadet mein Ziel.
Da ich trotzdem Zweifel hegte, ob ER auch bei diesem Ereignis mir Seine Güte vollends erweisen würde, habe ich bis an meine Belastungsgrenze in die Pedale getreten. Ich musste beschämt erkennen, dass wieder einmal meine Zweifel an Seinem Wirken völlig unbegründet waren: ER ließ exakt 7 Minuten verstreichen, ehe das Unwetter hereinbrach, nachdem ich zu Hause war. Ich hätte mich gar nicht selbst abmühen müssen! ER sorgt für mich! |
| Gottes unverdiente Güte und Gnade | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesgnade-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Nun lasst uns Gottes GüteBegnadigungslied, Melodie: Wach auf, mein Herz, und singe
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1. Nun lasst uns Gottes Güte
wohl fassen zu Gemüte,
kommt uns erwägen
des frommen Vaters Segen.
2. Eh´ wir ans Licht geboren,
hat Er uns auserkoren,
und in Sein Buch geschrieben
zum Leben und zum Lieben.
3. Da wir noch ohne Regen
uns unbewusst gelegen,
ohn´ Menschenhilf´ und Sorgen,
der Mutter selbst verborgen.
4. Da hat Er uns gegeben
die Glieder und das Leben;
dann auf der Engel Wagen
uns in die Welt getragen.
5. Er hat uns eingenommen
in die Gemein´ der Frommen,
erwählt zu Seinen Erben,
dass wir nicht ewig sterben.
6. Er gibt uns zu kennen
Sein Wort, dass wir Ihn nennen
durch Christum unsern Vater
und gnädigen Berater.
7. Für unsre Sünd´ Er giebet
Sein Kind, so hoch geliebet,
und lässt von allem Bösen
uns wiederum erlösen.
8. Dies lasset uns bedenken,
wenn uns die Sorgen kränken,
dass wer das Größte giebet,
uns auch aufs Höchste liebet.
9. Sollt Er uns was versagen,
wenn wir Ihm gläubig klagen,
was wir an kleinern Gaben
zum Leben nötig haben.
10. Die Vögel in den Lüften,
die Herden auf den Triften,
die Blümelein an den Wegen
uns müssten widerlegen.
11. Er, der sie alle heget
und ihrer pfleget,
sollt´ einen Himmelserben
versäumen und verderben.
12. O Vater, so beschere
zu Deinem Lob und Ehre,
dass wir Dir recht vertrauen
und gänzlich auf Dich bauen.
13. Wenn wir Dich selber haben,
so werden uns die Gaben,
die wir zu diesem Leben,
bedürfen auch gegeben.
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(Begnadigungslied, Autor: Johann Michael Dilherr (1604 - 1669)
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