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Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
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Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
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Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
| Gottes unverdiente Güte und Gnade | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesgnade-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| O heilige Dreifaltigkeit!Begnadigungslied, Melodie: Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut
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1. O heilige Dreifaltigkeit!
Wer kann Dich doch ergründen?
O unzertrennte Einigkeit,
Vernunft kann Dich nicht finden!
Die Engel decken ihr Gesicht;
wie sollte sich mein dunkles Licht
zu schaun Dich unterwinden?
2. Ich habe mich bei finstrer Nacht
zu Dir, mein Gott, erhaben;
die Seele hat sich aufgemacht,
um sich in Dir zu laben.
Sie suchet Frieden nach dem Streit,
o Jesu, Glanz der Herrlichkeit,
in Deinen Wunder Gaben!
3. Nach der Natur bin ich verdorrt,
in Sünden ganz verloren;
Du aber hast mich, Herr, mein Hort,
Dir wiederum geboren;
Du hast durch Wasser und durch Geist,
dadurch die Seele heilig heißt,
zum Himmel mich erkoren.
4. Es fährt niemand gen Himmel auf,
als der herab gekommen;
der bist Du, Herr; durch Deinen Lauf
sind wir auch aufgenommen,
Du zeuchst uns nach aus allem Weh,
wir fahren Dir nach in die Höh,
zu Deinen sel´gen Frommen.
5. Wie Moses in der Wüste dort
die Schlange mußt´ erhöhen,
so sehn wir Dich als unsern Hort
am Kreuz in Qual vergehen.
O Wunder, dass, wer dies erkennt,
und Dich im Glauben seine nennt,
zum Himmel soll eingehen!
6. O süßer Trost! O Gnadenzeit!
Wer kann mich nun verdammen?
Mich schützt ja die Dreifaltigkeit
mit ew´gen Liebesflammen!
Der Vater, Sohn und heil´ge Geist,
ein Gott der Gnade mir beweist,
ist in dem Sohn beisammen.
7. Des Vaters Liebe steh´ mir bei,
und allzeit mich behüte;
des Sohns und heil´gen Geistes Treu´
erquicke mein Gemüte,
bis ich dort mit der Engel Schaar,
Dreiein´ger Gott,
Dir immer lobsing´ für Deine Güte!
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(Begnadigungslied, Autor: unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)
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