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Gedenke nicht an die Sünden meiner Jugend und an meine Übertretungen; gedenke aber an mich nach deiner Gnade, um deiner Güte willen, o Herr!
Psalm 25, 7
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Lehre mich, Herr, deine Wege,
zeige deinen Willen mir,
daß ich nicht mehr irren möge;
führe du mich selbst zu dir!
Gott, du siehest mein Vertrauen;
sicher kann ich auf dich bauen,
deine Vatertreue ist ewig,
wie du selber bist.
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Frage:
Jesus ist doch barmherzig, geduldig und gnädig?
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Zum Nachdenken: Eigentlich weiß ich, dass Jesus barmherzig, geduldig und gnädig ist. Und doch muss ich mir dessen immer wieder bewusst werden. Gerade wenn ich abdrifte und meinen eigenen Wegen nachgehe, wenn ich nicht nach Ihm und Seinem Willen frage, muss ich mir in meinem Herzen vor Augen führen, dass ER gütig ist. Bei Ihm habe ich alles was ich zum Leben brauche. ER ist nicht der böse Gott, vor dem ich mich verstecken muss.
Nein, ER kennt mich und meine Bedürfnisse wie kein anderer Mensch. Und deswegen strecke ich mich nach Ihm aus. Ich erwarte Seine Hilfe und sein Beistand, weil ER es gut mit mir meint. Als wahres Gotteskind hat ER mir zugesprochen, dass alle Sünden die ich bereut und vor Ihn gebracht habe, vergeben und vergessen sind. Ich bete zu Jesus, dass ER mir besonders in Zeiten der Not und Bedrängnis Seine Nähe und Hilfe spüren lässt. |
| Tod und Trauer, Himmel und Ewigkeitshoffnung | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Ewigkeitslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| So geht´s von Schritt zu SchrittEwigkeitslied zu 1. Joh. 2,17
Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit. 1. Joh. 2,17 (Luther 1912) |
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1. So geht’s von Schritt zu Schritt
zur großen Ewigkeit;
so unvermerkt verschwindt
die kurze Lebenszeit.
wo blieb so mancher Tag
und wo so manches Jahr?
Was hat ein Sterblicher
von dem, was gestern war?
2. Du Gott der Ewigkeit,
der mir dies Leben gab,
ich geb es dir zurück
und was ich bin und hab.
Ich will nur leben dir,
dir will ich sterben auch;
gib, dass ich Zeit und Kraft
zu deinem Dienst nur brauch.
3. Nun, ich verlass die Welt
und will zum Vater gehn;
hier bin ich nicht zu Haus,
hier will ich nichts ansehn.
Der kurze Rest der Zeit
soll dir gewidmet sein.
Ja, Vater, ich bin hier
und dort auch ewig dein.
4. Bereite mich, und wann
dies Leben ist vorbei,
mein ewig bleibend Gut,
mein wahres Leben sei!
Verlaß mich denn auch nicht
im letzten Augenblick,
daß ich mag Jesum sehn
und nicht auf mich zurück.
5. Der Feind hat nichts an mir,
das Herz in Jesu ruht;
tief in mein Nichts versenkt,
ist Jesus all mein Gut.
O wie verdank ich´s dir,
dass du zu mir gewandt
dein offnes Vaterherz
und wurdest mir bekannt!
6. Dich, Vater, Sohn und Geist,
ich meinen Gott bekenn,
den ich als Schöpfer ehr
und auch Erlöser nenn.
Es ist mir herzlich lieb,
dass du bist, der du bist,
und dass mein ganzes Heil
in deinen Händen ist.
7. Ich zeuge, dass du bist
das ewig selge Gut,
worin der Geist allein
im höchsten Frieden ruht.
Dich, Majestät, verehrn,
dein Dienst ist Seligkeit,
und dazu wünsch ich mir
die ganze Ewigkeit.
8. Ich lege meinen Geist
in deine treue Hand;
mein Heiland, du bewahrst
dies dir vertreute Pfand.
Mein letzten Atemzug
lass reine Liebe sein;
ausgehend geh mein Geist
zu deiner Ruhe ein.
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(Ewigkeitslied, Autor: Gerhard Tersteegen (1697 - 1769))
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