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Joseph entließ seine Brüder mit diesem Rat,
nachdem er sich bei ihnen zu erkennen gab.
`Denn wo Neid und Streit ist, da ist Unordnung
und weitere böse Dinge.` Das stört jede Beziehung.
Echte Christen sind gemeinsam auf dem Lebensweg.
Friedevoll miteinander umzugehen, ist ein Privileg!
(Jak.3,16)
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Frage:
Wie begegnest Du als friedfertiger Mensch Deinen Mitmenschen konkret?
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Zum Nachdenken: Von Natur aus sind wir keine `Friedensleute.` Wem ist nicht schon die `Galle` übergelaufen? Das schafft zwar im ersten Moment Erleichterung, wird aber hinterher schwer `in der Seele` liegen. Was nützt mir `Recht zu haben`, wenn ich dafür meine Beziehung vergifte? Herr, schenke mir Weisheit in allen Dingen!
Galater 5,22: Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld ... |
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| Licht und IrrlichtWeihnachtsgedicht
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Wir haben diesen Globus hell gemacht,
ihn bis ins Äußerste belichtet,
doch dann die Augen unbedacht
nur noch auf diesen Schein der Welt gerichtet.
Denn Lampen, Leuchten, Lichtreklamen
durchdringen schon der Erde letzten Fleck.
Weil wir Menschen uns oft schlecht benahmen,
zucken Irrlichter zum fernsten Erden-Eck.
Scheinwerfer und Reklamen dringen grell
in alle Sphären unsres Lebens.
Doch machen sie nur äußerlich ein wenig hell,
und Wärme und Geborgenheit sucht man vergebens.
Unsere Augen sind vielfach geweitet,
durch Glanz und Glitzer arg geblendet,
und den Verlust des Augenlichts erleidet,
wer sich nicht augenblicklich wendet.
Die Augen uns´rer Herzen sind so matt geworden
im grellen Licht der Wohlstandszeiten,
und entgegen allen schönen Worten
erkaltet in Lieblosigkeiten.
Lass dir das Augenlicht nicht rauben,
und übe doch ganz neu zu Sehen,
und zwar genauer als die Irrlichter erlauben.
Ja, schau neu hin, um zu verstehen.
Denn überall, wo Menschen leben,
da glitzert's oft nur oberflächlich grell.
Deshalb hat Gott den Sohn gegeben,
damit wir leben - warm und hell.
Wir lernen sehen, ohne Lichtreklamen,
erst im Laternenschein des Stalls von Bethlehem
und werden wie die Hirten, die dort nachts
zusammenkamen,
ein Stück von Gottes Licht und seine Liebe sehn.
Und dann erfüllt sich auch noch heute
die frohe Botschaft heil’ger Nacht.
Engel verkünden große Freude:
Licht Gottes, für uns zur Welt gebracht!
Und dieses Licht, so hell und rein
schenkt Wärme mir, Glück und Geborgenheit,
wird jede Stunde meines Lebens bei mir sein
und liebend mich umfassen alle Zeit.
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(Weihnachtsgedicht, Autor: Martin Volpert, 2008)
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