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Er kommt, um die Erde zu richten! Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist.
Psalm 98,9
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Lass uns eins sein, Jesu Christ,
wie du mit dem Vater bist,
in dir bleiben allezeit,
heute wie in Ewigkeit.
Erbarm Dich, Herr!
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Frage:
Wie kann ich im Gericht Gottes bestehen?
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Zum Nachdenken: Gottes Schöpfung ist wunderbar. Es ist ein besonderes Vorrecht, in Gottes Schöpfung zu leben. Alles, was ich in ihr erlebe, kommt von Gott. Das führt mich zu einer demütigen Dankbarkeit und ich darf Gott loben und preisen. Und doch muss ich erkennen, dass alles der Vergänglichkeit unterworfen ist. Die Vergänglichkeit hat ein Ziel, das Gericht Gottes. Gott wird den Erdkreis richten.
Niemand kann sich dem Gericht Gottes entziehen. Dann kommt es für jeden Menschen darauf an, welche Gerechtigkeit auf ihn angewendet wird. Die eigene Gerechtigkeit oder Gottes Gerechtigkeit, die in Jesus Christus zu finden ist. Ich klammere mich an Jesu Gerechtigkeit, denn wenn ich in das Gericht komme, schaut Gott auf Jesus, der vollkommen gerecht ist. Ich bin ein Lump und mir bleibt nichts anderes, als mich an Jesus Christus zu klammern, damit ER mich durchbringt. |
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| Was ist Wahrheit?Lebensweisheitsgedicht zu Joh. 18,38
Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. Joh. 18,38 (Luther 1912) |
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Einst hat Pilatus Jesus folgendes gesagt:
"Du bist als König der Juden bei mir angeklagt,
hast du dich wirklich als König dargestellt?"
"Ja", sagte Jesus, "als König - doch nicht von dieser Welt."
"Um die Wahrheit zu bezeugen bin ich geboren,
um der Wahrheit willen bin ich auserkoren.
Wer aus der Wahrheit ist, auf meine Stimme hört,
wird von weltlichen Lügen nicht mehr betört."
Pilatus weiß nichts mit Jesu Worten anzufangen,
wie kann er damit zu einem Urteil gelangen?
Begegnete ihm doch nur Trug und List -
wie soll er wissen was Wahrheit ist?
Maßstab der Wahrheit kann kein Mensch sein.
Niemand ist im Denken so aufrichtig und rein.
Ewig gültig wird uns von Gott die Wahrheit genannt,
doch erst durch Christus wurde sie uns bekannt.
Die Wahrheit zeigt uns, daß wir durch Sünde verloren.
Sie lehrt uns, dass Jesus zur Erlösung geboren.
Als Stellvertreter tritt er für uns ein,
wir werden mit Jesus im Himmel sein.
Unsichtbar sein Reich und nicht von dieser Welt,
doch Wesen und Glanz unser Leben erhellt.
Gott schenkt uns Frieden, der das Herz erfüllt,
auch wenn uns der Alltag in Kummer hüllt.
Gott lässt uns erkennen: wir sind geliebt!
Unverdient, ganz aus Gnaden er uns vergibt.
Das soll ein Maßstab für unser Handeln sein,
für göttliche Werte, die echt, gut sind und rein.
Was des Gläubigen Hoffnung und Heil betrifft
hat Gott offenbart in Heiliger Schrift.
All dies ist Wahrheit, so absolut -
so felsenfest sicher und unendlich gut.
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(Lebensweisheitsgedicht, Autor: Ursula Wulf, 2005)
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