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Er kommt, um die Erde zu richten! Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist.
Psalm 98,9
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Lass uns eins sein, Jesu Christ,
wie du mit dem Vater bist,
in dir bleiben allezeit,
heute wie in Ewigkeit.
Erbarm Dich, Herr!
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Frage:
Wie kann ich im Gericht Gottes bestehen?
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Zum Nachdenken: Gottes Schöpfung ist wunderbar. Es ist ein besonderes Vorrecht, in Gottes Schöpfung zu leben. Alles, was ich in ihr erlebe, kommt von Gott. Das führt mich zu einer demütigen Dankbarkeit und ich darf Gott loben und preisen. Und doch muss ich erkennen, dass alles der Vergänglichkeit unterworfen ist. Die Vergänglichkeit hat ein Ziel, das Gericht Gottes. Gott wird den Erdkreis richten.
Niemand kann sich dem Gericht Gottes entziehen. Dann kommt es für jeden Menschen darauf an, welche Gerechtigkeit auf ihn angewendet wird. Die eigene Gerechtigkeit oder Gottes Gerechtigkeit, die in Jesus Christus zu finden ist. Ich klammere mich an Jesu Gerechtigkeit, denn wenn ich in das Gericht komme, schaut Gott auf Jesus, der vollkommen gerecht ist. Ich bin ein Lump und mir bleibt nichts anderes, als mich an Jesus Christus zu klammern, damit ER mich durchbringt. |
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| Alle Jahre wiederWeihnachtsgedicht
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Alle Jahre wieder
hört man fromme Lieder
von der heilgen Nacht.
Süß die Glöcklein klingen
und die Englein singen
bis der holde Knabe lacht.
Es rieselt der Schnee ganz leise
und deckt so auf heimliche Weise
den Dreck und das Elend schön zu.
Der Tannenbaum kriegt Blätter,
das Essen macht uns f......... (netter),
wir gönnen uns die Ruh.
Familie, Baum und helle Kerzen,
die wärmen unsre kalten Herzen.
Wie schön ist´s doch im eignen Nest!
Ans Kind im Stall ist man gewöhnt,
es wird mit Himmelsglanz verschönt.
Ein himmlisches Geburtstagsfest!
Doch haben wir es auch bedacht,
daß Gott hier in die Windeln macht?
Als kleines Kind, als Mensch wie wir!
Und haben wir es schon entdeckt,
daß Jesus seine Eltern weckt?
Er braucht die Mutter, schreit nach ihr!
Gott wird ein Kind - wie unerhört,
mit allem, was dazugehört.
Mit Weinen und mit Lachen!
Er kann nicht sprechen und nicht laufen.
Wird er mit den Geschwistern raufen?
Wird er den Eltern Ärger machen?
So weit gibt Gott sich hier herab.
Und schließlich weiter bis ins Grab
treibt ihn sein Lieben.
Er scheint vernarrt in uns zu sein,
wir Menschen sind ihm nicht zu klein.
Hat uns nicht abgeschrieben.
Wer hat das wirklich ganz begriffen,
daß Gott kein Auge zugekniffen,
nicht auf sein Recht verzichtet?
Wer hat das wirklich ganz kapiert,
daß er sein Liebstes für uns riskiert,
den Sohn für uns gerichtet?
Unser Verstand und unsere Sinnen
und alles, was wir sonst beginnen,
kann solche Liebe niemals fassen.
Nur "Danke" sagen können wir
und ihn, der wartend vor der Tür,
in unser Leben lassen.
Er kommt nicht nur ein Mal im Jahr,
mit Nikolaus und Engelschar.
Er ist beständig da.
Wer ihn, den Mann am Kreuz erkennt
und ihn zu seinem Herrn ernennt,
dem ist er täglich nah.
Zu ihm sagt, der in der Krippe lag:
"Ich bin bei Dir, an jedem Tag!"
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(Weihnachtsgedicht, Autor: Joachim Krebs, 2005)
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