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Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
Psalm 139,2
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Allgegenwärtig ist der Geist des Herrn,
Er kennt die Gedanken schon von fern.
Vollkommen ist für uns Sein Plan
und Alles hat ER wohlgetan.
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Frage:
Kennt und versteht Gott unsere Situation, wenn wir z.B. von Anfechtungen und Ängsten geplagt werden?
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Wie wunderbar: Was kein Mensch kann, kann Gott: Er kennt nicht nur unseren jeweiligen Aufenthaltsort, sondern auch unsere Gedanken und überdies `versteht` er sie sogar! Oft verstehen wir unsere Gedanken, Sehnsüchte etc. selbst nicht - Gott tut es aber! Es erinnert auch an Jesu Aussage zu unseren Haaren, deren aktuelle Anzahl wir selbst nicht kennen: `Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt` (Matth. 10,30).
Weil uns Gott durch und durch kennt, liebt und die besten Gedanken für uns hat (Jer. 29,11), `lasst uns mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade`! (Hebr. 4,16) |
| Nöte und Sorgen Gott bringen und Hilfe finden | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bittlieder und Bittgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| GlaubensbitteBittgedicht zu Psalm 51,3
Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Psalm 51,3 (Luther 1912) |
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Herr, nimm Dich meiner Schwachheit an,
damit ich wieder glaube wie ein Kind.
Ich bin zu stolz auf alles was ich kann,
jedoch so oft für Deine Weisheit blind.
Du hast stets durch dein Wort zu mir gesprochen,
mir meine falschen Wege klar gezeigt
Ich wollte sie nicht lassen, hab‘ mich vor Dir verkrochen
und mich vor meinen Götzen tief verneigt.
Ich habe meine kleine Welt mir selbst erschaffen,
aus eigener Kraft, mit Macht und Geld
und glaubte mit Verstandes Waffen,
dass dieses Werk doch ewig hält.
Ich musste leidvoll bald erkennen,
wie tief der Mensch doch fallen kann.
Wer will den Schrecken, die Verzweiflung benennen?
Die mich umfing. Und meine Welt zerrann.
Es drückte mich die Schmach der Sünde nieder,
zerschlagen sank ich in das finstre Tal
Und Schuldgefühle kehrten immer wieder,
da schrie ich laut zu Gott: O hilf aus meiner Qual!
Da neigte sich der Herr zu meiner wunden Seele
und sprach mir gnädige Vergebung zu.
„Es ist vollbracht“, dass Dich nicht weiter quäle,
der Sünden Last, ich geb Dir meine Ruh!
Ich danke Dir, o Vater für die Gnade,
die Du mir gabst und die mich fortan leitet.
Lenk Du in Deiner Weisheit meine Pfade,
bis einst mein Blick in Deine Herrlichkeit sich weitet.
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(Bittgedicht, Autor: Johannes Kandel, 2010)
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