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...um die im Fleisch noch übrige Zeit nicht mehr den Begierden der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben.
1. Petrus 4,2
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Jesu, geh voran
auf der Lebensbahn,
und wir wollen nicht verweilen,
Dir getreulich nachzueilen.
Führ uns an der Hand
bis ins Vaterland!
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Frage:
Wie soll ich mich vor der Entrückung verhalten?
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Zum Nachdenken: Viel zu sehr bin ich mit mir selbst beschäftigt. Und wenn ich verspüre, mich vor Gott bessern zu wollen, werde ich scheitern. Denn ich lege mir ein eigenes frommes Wirken zurecht das ich mir ausdenke und das Gott anerkennen muss.
Aber so geht es nicht! Ich soll heilig sein so wie Gott auch heilig ist. Mein Leben soll in kompletter Übereinstimmung mit dem Leben Gottes stehen. Dann kann ich nicht mehr an meinen Lieblingssünden festhalten oder lieblos reagieren und agieren. Dann muss ich mich absondern von irdischen Dingen und weltlichen Mitmenschen. Den Willen Gottes in der Nachfolge zu suchen und zu tun ist die größte Herausforderung für mich. Ich weiß was Gott von mir fordert und ich beuge mich demütig vor Ihm, dass Er mir die Kraft schenken möge, Ihm getreulich nachzufolgen. Dankbar lobe ich Ihn für Seine Treue und Liebe. |
| Nöte und Sorgen Gott bringen und Hilfe finden | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bittlieder und Bittgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Rede, liebster Jesus, redeBittlied, Melodie: Freu dich sehr, o meine Seele zu 1. Samuel 3,10
Da kam der HERR und trat dahin und rief wie vormals: Samuel, Samuel! Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört. 1. Samuel 3,10 (Luther 1912) |
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1. Rede, liebster Jesus, rede,
denn dein Kind gibt acht darauf.
Stärke mich, denn ich bin blind,
dass ich meines Lebens Lauf
dir zu Ehren setze fort.
Ach so lass dein heilig Wort
in mein Herze sein verschlossen,
dir zu folgen unverdrossen.
2. Ach wer wollte dich nicht hören,
dich, du liebster Menschenfreund?
Sind doch deine Wort und Lehren
alle herzlich wohl gemeint.
Sie vertreiben alles Leid;
auch des Honigs Süßigkeit
muß vor deinen Worten weichen,
ihnen ist nichts zu vergleichen.
3. Deine Worte sind mein Stecken,
dessen ich mich trösten kann,
wenn der Teufel mich will schrecken
auf der schmalen Lebensbahn;
diese führen ohne Qual
mich hin durch des Todes Tal,
diese sind mein Schirm und Stütze
wider alle Kreuzesblitze.
4. Jesu, dein Wort soll mich laben,
deine trostgefüllte Lehr
will ich in mein Herz vergraben.
Ach nimm sie ja nimmermehr
hier von mir in dieser Zeit,
bis ich in der Ewigkeit
werde kommen zu den Ehren,
dich, o Jesu, selbst zu hören.
5. Unterdes vernimm mein Flehen,
liebster Jesu, höre mich:
lass mich fest bei dir bestehen!
Ich, ich will dich ewiglich
preisen mit Herz, Sinn und Mund,
ich will dir zu jeder Stund
Ehr und Dank in Demut bringen
und dein hohes Lob besingen.
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(Bittlied, Autor: Anna Sophia, Landgräfin zu Hessen, Darmstadt (1638 - 1683))
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