|
|
|
|
Was willst du, dass ich dir tun soll? Er aber sprach: Herr, dass ich sehend werde!
Lukas 18,41
|
|
Such, wer da will,
ein ander Ziel,
die Seligkeit zu finden;
mein Herz allein
bedacht soll sein,
auf Christum sich zu gründen.
Sein Wort ist wahr,
sein Werk sind klar;
sein heilger Mund
hat Kraft und Grund,
all Feind zu überwinden.
|
Frage:
Was ist eigentlich meine Sehnsucht?
|
|
|
Zum Nachdenken: Ist es nicht so, dass jeder Mensch irgendwann einmal in seinem Leben nach Gott Ausschau hält? Und ist es nicht so, dass auch ich zuweilen verzweifelt nach Jesus Christus rufe und Seine Nähe wünschte?
Ich darf gewiss sein, dass Jesus meine Not sieht und dass ER mir immer nahe ist; auch wenn ich blind bin IHN in meiner Nähe zu wissen. Und nun, wenn ich wieder neu Seine Nähe suche, fordert ER mich auf, IHM zu sagen was ER für mich tun soll. Habe ich das richtig begriffen? Jesus will wissen, was ER für mich tun soll. Jetzt kann ich IHM aus vollem Herzen alles anbefehlen: Meine Nöte, Ängste, Wünsche und Zweifel. Mehr noch, ich kann IHM konkret sagen, was ich möchte: Ich möchte von meiner Blindheit befreit werden; denn ER ist immer für mich da und ich lasse mich fallen in Seine göttlichen Hände. |
| Nöte und Sorgen Gott bringen und Hilfe finden | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bittlieder und Bittgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Ich trau auf meinen GottBittlied, Melodie: Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not zu Psalm 71,1
HERR, ich traue auf dich; laß mich nimmermehr zu Schanden werden. Psalm 71,1 (Luther 1912) |
|
|
1. Ich trau auf meinen Gott
in aller Angst und Not;
hat mich viel Kreuz betroffen,
will ich doch auf ihn hoffen,
er wird mir Hilfe senden
und alles Elend wenden.
2. Ist gleich mein Leib voll Schmerz,
und ängstet sich mein Herz,
will es vor Leid und Plagen
fast ganz in mir verzagen,
wird Gott nach seinem Willen
doch alles wieder stellen.
3. Hält schon die Schwachheit an,
daß ich daher nicht kann
das Haus des Herren schauen
und mich daselbst erbauen,
soll mein Lager dienen,
mit Gott mich zu versühnen.
4. Mein Gott, du hörtest mich
so oft und gnädiglich,
ach hör mein Flehn und Sehnen,
zähl jetzt auch meine Tränen
und kehre dies mein Leiden
in Trost und süße Freuden!
5. Dies bitt ich, dies geschieht;
und kommt die Rettung
nicht in diesem Weltgetümmel,
so gib mir nur den Himmel,
wo lauter Licht und Sonne,
wo stete Freud und Wonne.
6. Nun mach es auf der Welt,
mein Gott, wie dir´s gefällt.
Hilf mir aus allen Nöten,
und wirst du mich auch töten,
will ich im Tod und Leben
mich dir doch ganz ergeben.
|
(Bittlied, Autor: Autor unbekannt 1735)
|
|
|