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Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.
Hebräer 5,14
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Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.
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Frage:
Wie kann denn Wachstum im Glauben gelingen?
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Zum Nachdenken: Gott ist es, der dem Menschen Sinne gegeben hat, um sensibel die Umwelt wahrzunehmen. Als ich noch jung in der Nachfolge stand, war meine Wahrnehmung und Unterscheidung für das Böse und Gute noch nicht besonders ausgeprägt. So mancherlei Versuchung zur Sünde habe ich nicht widerstanden. Gott der Herr hat mir aber Glaubenswachstum geschenkt. Durch sein Wirken an meinem Herzen ist meine Beziehung zu Ihm fester geworden. Und der in mir wohnende Heilige Geist schärft meine Sinne, damit ich etlichen herannahenden Versuchungen widerstehen kann.
Durch das Wort Gottes wächst die Erkenntnis, was der Wille Gottes ist. Meine Nachfolge bleibt nicht in den Kinderschuhen stecken. Nicht Milch, sondern eine feste Speise, nämlich das Wort und Wirken Gottes, werden zunehmend die Basis für eine treue Nachfolge. |
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| O, Herr, vergib mir meine Schuld (Bußgedicht)Bußgedicht zu Psalm 25,18
Siehe an meinen Jammer und mein Elend und vergib mir alle meine Sünden! Psalm 25,18 (Luther 1912) |
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O, Herr, vergib mir meine Schuld.
Verzeih, wo ich dich hab betrübt
und wo ich nicht genug geliebt.
O, Herr, vergib, Herr, hab Geduld.
Verzeih, wo ich dich nicht gesucht,
verzeih all falsches, blindes Streben.
Ich will dich ehrn mit meinem Leben.
Vergib, wo ich dich hab versucht.
Vergib auch, wo ich dich verraten,
vergessen habe und verletzt.
Schenk Offenbarung, Vater, jetzt
von Sünde, Schuld und Missetaten.
Ich dank dir, Jesus, ich darf kommen
mit allem Müll und allem Fehlen.
Ich muss mich nicht mehr damit quälen.
Denn alles hast du fortgenommen.
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(Bußgedicht, Autor: Johannes Matthée, 2007)
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