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sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
Jesaja 55,9
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Hoch steht der Himmel über mir,
so wie die Wege die Du mich führst.
Einst beugen Alle sich nur vor Dir,
weil Du stets siegst und nie verlierst.
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Frage:
Verstehst Du alle Wegführungen Gottes in Deinem Leben?
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Zum Nachdenken: Wenn wir alle Wegführungen Gottes verstehen sollten, wäre dies sehr verwunderlich, da Gottes Gedanken weit höher als unsere Gedanken sind! Jesus sagte z.B. in Joh. 13,7: `Was ich tue, verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber danach erkennen.` Nehmen wir Hiobs furchtbares Leid: Er wusste nichts von den Vorgängen in der Geisteswelt und gerade jetzt in der Endzeit läuft laut Bibel extrem viel im geistlichen Bereich ab.
Umso mehr gilt uns, sich an Jesus Christus und Seinem Wort festzuhalten und Ihm zu vertrauen, zumal es heißt: `Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.` (Römer 8,28) |
| Hilfe-, Trost- und Ermutigungsgedichte | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Ermutigungsgedichte und -Lieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Gelobt sei Gott, der HerrTrostgedicht zu Psalm 68,20
Gelobet sei der Herr täglich. Gott legt uns eine Last auf; aber er hilft uns auch. (Sela.) Psalm 68,20 (Luther 1912) |
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Gelobt sei Gott, der Herr für raue Wege.
Sie haben manchen Fuß vom Ausgleiten bewahrt,
den Schritten haben sie dann festen Halt gegeben,
wenn Unheil drohte oder auch Gefahr.
Gelobt sei Gott, der Herr für raue Winde.
Sie haben manches Lebensschifflein heimgeweht,
die sonst den Weg im Sturm nicht konnten finden
und ins Verderben segelten recht unbeschwert.
Gelobt sei Gott, der Herr für raue Worte,
wenn Augen für die Wahrheit wurden aufgetan,
und Herzen für die Liebe an so manchem Orte
empfänglicher gemacht wurden fortan.
Gelobt sei Gott, der Herr für raue Wasser,
die von der Seele haben weggespült
den Dreck von seichten Tümpeln große Massen
und Seelen zu dem Herrn emporgeführt.
Gelobt sei Gott, der Herr für raue Winter,
die manches Leben lockten stark, getreu
zum Feuer Seiner Liebe, um dahinter
durchglüht zu werden, aufgewärmt auf’s neu.
Gelobt sei Gott, der Herr für raue Wölfe.
Sie haben manchen Schafköpfen bei Nacht
unwissend mit der eignen Kraft geholfen
und sie zum guten Hirten hingebracht.
Gelobt sei Gott, der Herr für raue Wüsten.
Sie haben unsern Durst so stark gemacht
nach dem lebend’gem Wasser, dem Vermissten,
und uns zur Lebensquelle hingebracht.
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(Trostgedicht, Autor: Elisabeth Kasdorf, 2025)
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