Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Bekehrung / Umkehr
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.01.2018

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Sinear

Da sprach er: Das ist die Gesetzlosigkeit! Und er stieß sie wieder in das Epha hinein und warf das Bleigewicht auf dessen Öffnung. ... Wohin bringen diese das Epha? Er antwortete mir: Es soll ihm ein Haus gebaut werden im Land Sinear, und wenn dieses Haus aufgerichtet ist, so wird das Epha an seinem Ort hingestellt werden.

Sacharja 5,8-11

Seid getreu, nur getreu,
folgt dem Herrn immer gern.
Nah ist Sieg, nah das Heil,
drum wirket, bis der Meister kommt!

Frage: Sind Sie treu in der Nachfolge Jesu – oder geben Sie dem gesetzlosen bzw. sündigen Zeitgeisttreiben nach (1. Joh. 3,4)?

Tipp: Dass die Gesetzlosigkeit bzw. Sünde zur Zeit des Ende zunehmen wird, hatte Jesus bereits vorausgesagt (Matth. 24,12). Im Buch Sacharja finden wir 8 Visionen, wobei die Letzte von Pferden und 4 Winden handelt (Sacharja 6,1-8), welche wir auch in Off. 6-7 finden, wobei die 4 Winde bereits im Zusammenhang mit der großen Trübsal stehen (also die Zeit nach der Entrückung). Daher lässt es aufhorchen, dass die im heutigen Bibelabschnitt angegebene vorletzte Vision vom Land Sinear redet (Region nördlich von Babylon bzw. im Nordirak), wo die IS bisher wütete. Im nördlichen Teil des Nachbarlandes marschiert aktuell die Türkei ein und tötet die den Juden genetisch am nächsten verwandten Kurden. Lasst uns also auf die Zeichen der Zeit achten, uns der Gesetzlosigkeit entgegen stellen, für die Verfolgten beten und allezeit bereit sein für Jesu Kommen!

Sünde, Selbstprüfung, Buße/Umkehr/Bekehrung, Beichte

Inhalt

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ICH WILL NICHT

Gedicht zu Jeremia 6,9-21



So spricht der HERR Zebaoth: Was übriggeblieben ist von Israel, das muß nachgelesen werden wie am Weinstock. Der Weinleser wird eins nach dem andern in die Butten werfen....

Jeremia 6,9-21 (Luther 1912)


„Ich will nicht!“, sagen kleine Kinder.
„Ich will nicht!“, sagen satte Münder.
„Ich will nicht!“, sagen große Leute.
„Morgen vielleicht, doch bloß nicht heute!“

Ich will nicht essen, will nicht hören.
Ich will nicht kommen, ich will stören.
Stören will ich, ich will „zicken“,
will nicht mehr nur bei allem nicken.

Was kümmert´s mich, was andre sagen?
Ich leb für mich an diesen Tagen.
Ob guter Ruf, Gesundheit, Geld –
ganz egal, nur Eines zählt:

Das, was ich will und das, was nicht!
Niemand zieht mich vor Gericht.
Denn ich bin frei, mein eigner Herr.
Doch ob das stimmt? Ich glaub´s nicht mehr!

Hab ich denn selber mich im Griff?
Auf wen hör ich, auf wessen Pfiff?
Bin ich denn wirklich unabhängig?
So richtig frei, niemandem hörig?

********

Doch einer klagt, dass niemand hört
und keinen seine Warnung stört.
Er ist bereit, gleich loszuschlagen,
voll Zorn ist er, nicht zu ertragen.

Kaum kann er seinen Zorn noch zähmen.
Wer ist bereit, ihn ernst zu nehmen?
Wer ist der Eine, der hier klagt,
dass niemand ihn zu achten wagt?

Es ist der Herr – der Heilige,
der Ewige und der Lebendige.
Der, dessen Zorn kaum aufzuhalten,
selbst, wenn wir unsre Schuld bezahlten.

********

Unglaublich hart trifft Zorn und Strafe,
den Hirten, der für seine Schafe,
den Zorn gar höchstpersönlich trägt.
Der Sohn, den Gott, der Vater, schlägt.

Für mich, der ich zu oft nicht will,
da leidet er und ist ganz still.
Er will. Will mich. Er will mich retten.
Er steht zu mir, will für mich beten.

So will auch ich, will ihm gehören.
Will für ihn leben, ihm zu Ehren.
Weil er mich will und meine Zicken,
geb ich mich ganz. Ich will es blicken:

Ihm zu gehorchen, das macht froh,
und ihm gehören – ebenso.
Er hält gewiss, was er verspricht:.
Er ist für mich – auch im Gericht.

********

Weitere Gedichte finden Sie im Gedichtsband "Du stellst meine Füße auf weiten Raum"


(Gedicht, Autor: Joachim Krebs, 2010)


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