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Lieber Herr, ich habe so viel auf dem Herzen.
Also erzähle ich DIR jetzt von meinen Schmerzen.
Ich wende mich zum wiederholten Male
an DEINE göttliche Leitzentrale!
Weil DU, Herr, mich selbst dazu ermutigst,
sage ich DIR frei heraus, was mich bedrängt.
DU treusorgender Vater, gib mir genügend Kraft,
damit DEIN Wille in mir weiten Raum schafft!
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Frage:
Kannst du Dich (noch) dankbar darauf besinnen, wie oft Gott Dir in schwierigen Situationen geholfen hat? (Ps.103,2)
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Zum Nachdenken: BETEN ist wie das Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück. Jemand sagte: Wenn der Mensch horcht, redet Gott. Wenn der Mensch gehorcht (rudert), handelt Gott. Danke, Herr, dass DU mich stärkst, wenn ich schwach bin und DEINE Hilfe brauche, die DU gerne gibst. Immer wieder neu. Danke Herr, für Deine unendliche Geduld und Liebe mit mir! |
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| Unterm KreuzFriedensgedicht
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Hier unterm Kreuz da stehe ich
zum x-ten Mal und frage mich:
Wie oft noch wird er mir vergeben?
Wie oft noch darf ich es erleben?
Dass er mir meine Schulden nimmt-
Ich frage mich, ob´s wirklich stimmt.
Ob´s wirklich stimmt, dass er mich liebt,
dass er mich annimmt, mir vergibt?
Zu oft schon habe ich versagt,
zu oft das Gute-Tun vertagt.
Zu oft bin ich mein eigner Herr,
ich hör ihn nicht oder nicht mehr!
Kann´s wirklich sein, dass du mich willst,
dass du mich, leere Flasche, füllst?
Was willst du denn mit mir noch machen,
sollen sie wegen mir über dich lachen?
Was willst du denn mit mir anfangen?
Mit mir willst du zum Ziel gelangen?
So frag ich dich und nicht mehr mich,
du kennst mich gut und sicherlich
weißt du viel besser, was mir fehlt.
Ich ahne nur, was bei dir zählt:
Ein Mensch, der auf dich angewiesen,
der nicht mehr steht auf eignen Füssen.
Hier unterm Kreuz, da bleibe ich
zum x-ten Mal und preise dich,
dass du für mich gelitten hast.
Ich bin nicht unterm Kreuz nur Gast.
Hier unterm Kreuz, da ist mein Platz,
du bist mir alles, bist mein Schatz.
Weitere Gedichte finden Sie im Gedichtsband "Du stellst meine Füße auf weiten Raum"
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(Friedensgedicht, Autor: Joachim Krebs, 2010)
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