Frieden finden

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 27.02.2024

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Gott lässt Licht aufbrechen

Das Volk in der Finsternis hat ein großes Licht gesehen und die im Land des Todesschattens saßen, ist ein Licht aufgegangen.

Matthäus 4,16

Jesus kam als Gottessohn in die Welt,
damit ER Licht bringe und unsere Herzen erhellt.
Gott ist ewiges Licht und gibt erfülltes Leben.
Sein Wort ist erfahrbar; ER will Schuld vergeben.
In SEINER Liebe allein finden wir zum Licht.
Woanders finden wir es nicht!

Frage: Lebst Du im Licht der Gnade Gottes?
Erleuchtet SEIN Licht Deinen Alltag?

Zur Bekräftigung: Von Israel aus ging das Licht in alle Welt, Jesus, der Herr, spricht noch nach wie vor in dieser Zeit. Alle die es hören und beherzigen, finden befreiende Hoffnung. Im Licht sieht das Leben freundlich aus und erfüllt mit Gottes Güte. Was ER gibt ist gefühlsunabhängig, aber 100% wahrhaftig und gut für Dich und mich!

den wahren Frieden finden

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Lass los!

zu Psalm 50,15



Machst Du Dir auch oftmals viele Sorgen,
frisst wie die Maus heute schon den Käse von Morgen?
Lass fahren, was immer Dich so niederdrücken tut,
es gibt EINEN, der meint es stets gut.
Du meinst, Du wärest gar weit von IHM getrennt?
Oh, ER ist nur ein Gebet weit von Dir entfernt.

...all eure Sorgen werft auf IHN, denn ER sorgt für Euch.

(Autor: Ekkehard Walter)

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Lass, Seele, lass das Eitle sein


1. Lass, Seele, lass das Eitle sein,
und kehr´ in deinem Innern ein!
Durch ernste Geistesruhe nur
find´st du der Wahrheit edle Spur.
Du bist mit allem was du hast,
und trägst und tust, ein fremder Gast.

2. Ein Gast in dieser argen Welt:
Die Herberg´ ist des Leibes Zelt,
die wenig flücht´ge Tage währt,
wie deiner Väter Weg dich lehrt.
Bald liegt im Grab und in der Bahr´,
wer gestern noch voll Frohsinn war.

3. Hier ist die rechte Heimat nicht,
die dir ein bleibend Gut verspricht.
Dein Ursprung, den du zwar nicht siehst,
dein Ziel, um das du dich bemühst,
wenn du dich nicht mit Fleiß betörst,
beweisen dir, wem du gehörst.

4. Gott ist dein Vater: Eil ihm zu!
Gott ist die Quelle deiner Ruh,
er ist dein Heil, dein Ruhm, dein Licht,
und außer ihm ist Friede nicht.
In ihm gewiss, in ihm allein
wirst du vergnügt und selig sein.

5. Wie kommt es, dass du dies bekennst,
und doch nach schnöden Dingen rennst?
O weh! Was hindert dich daran,
dass du nicht wählst die Lebensbahn,
und, während du dein Wohlsein hemmst,
dich selbst mit Jammer überschwemmst?

6. Das ist der Sünde Seelenmord!
Die Sünde! Zwar ein leichtes Wort
den Menschen, die in Sünden blind,
und an sie doch gewöhnet sind;
doch hart und unerträglich schwer,
wenn Licht und Recht im Herzen wär.

7. Mensch, der du dich von Gott entfernst,
tu´ einen Blick in seinen Ernst:
Wie seines Eifers Macht so groß,
wie das Verderben grenzenlos,
wenn endlich er der Rache winkt,
wenn eine Seel´ im Tod versinkt!

8. O, werde wach! O werde klug!
Was viele trifft ist ja genug,
zu schrecken dich an deinem Ort!
O wende dich zum Lebenswort,
eh´ dich im Sterben das Gericht
hinunter in die Flammen spricht!

9. Das will ich tun, und nicht verziehn,
ich will zum Lebensfürsten fliehn!
So heißest du, Herr Jesu Christ,
der du vom Vater kommen bist,
und uns aus unserm Sündenleid
einführen willst zur Seligkeit.

10. Vergib mir alle meine Schuld!
Erneure mich durch deine Huld!
Lass Furcht und Zittern, ohne Pein,
mit Liebe reichlich in mir sein.
Trifft dann auch mich des Todes Los,
so fahr ich in des Vaters Schoß.

(Autor: Samuel Urlsperger (1685 - 1772)



Man kann nicht Gott entfliehen


Man kann nicht Gott entfliehen
und trotzdem glücklich sein,
der Friede jeden Herzens
liegt nur bei Ihm allein.

Wohl mag man Gott verdrängen,
doch macht das niemals froh,
es wird ein kleiner Funke
stets brennen lichterloh.

Man kann zwar vor Ihm fliehen
in irgendeine Lust,
doch irgendwann wird’s öde
und endet dann in Frust.

Gott hat den Mensch erschaffen,
die Erde auch das All
und tief im Herzen weiß man,
es gab keinen Urknall.

Am meisten spürt es jeder
in großer tiefer Not,
wenn alle Stricke reißen,
dann ruft man doch zu Gott.

Wie gut wenn man dann Hilfe
von Ihm allein erfleht,
denn Er wird sich erbarmen,
Er handelt nie zu spät.

Wenn man bei Gott dann bleibt
und öffnet Ihm das Herz,
dann ist man frei und glücklich,
befreit von allem Schmerz.

(Autor: Gabriele Brand)

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Mein Herz, gib dich zufrieden

zu Psalm 116,7


1. Mein Herz, gib dich zufrieden
und bleibe ganz geschieden
von Sorge, Furcht und Gram!
Die Not, die dich jetzt drücket,
hat Gott dir zugeschicket;
sei still und halt dich wie ein Lamm!

2. Mit Sorgen und mit Zagen
und unmutsvollen Klagen
häufst du nur deine Pein;
durch Stillesein und Hoffen
wird, was dich jetzt betroffen,
erträglich, sanft und lieblich sein.

3. Kanns doch nicht ewig währen;
oft hat Gott unsre Tränen,
eh man´s meint, abgewischt;
wenn´s bei uns heißt:
Wie lange wird mir so angst und bange!
so hat er Leib und Seel erfrischt.

4. Gott pflegt es so zu machen,
nach Weinen schafft er Lachen,
nach Regen Sonnenschein;
nach rauhen Wintertagen
muß uns der Lenz behagen:
er führt in Höll und Himmel ein.

5. Indes ist abgemessen
die Last, die uns soll pressen,
auf daß wir werden klein;
was aber nicht zu tragen,
darf sich nicht an und wagen,
und sollts auch nur eine Quentlein sein.

6. Denn es sind Liebesschläge,
wenn ich es recht erwäge,
womit er uns belegt;
nicht Schwerter, sondern Ruten
sind´s damit Gott zum Guten
die Seinigen hienieden schlägt.

7. Er will uns dadurch ziehen
zu Kinder, die da fliehen das,
was ihm mißbehagt,
den alten Menchen schwächen,
den Eigenwillen brechen,
die Lust ertöten, die uns plagt.

8. Er will uns dadurch lehren,
wie wir ihn sollen ehren
mit Glauben und Geduld,
und sollt er uns in Nöten
auch lassen, ja gar töten,
uns doch getrösten seiner Huld.

9. Denn was will uns auch scheiden
von Gott und seinen Freuden,
dazu er uns versehn?
Man lebe oder sterbe,
so bleibet uns das Erbe
des Himmels ewiglich doch stehn

10. Ist Christus unser Leben,
so muß uns, seinen Reben,
der Tod sein ein Gewinn;
er mag die Leibeshöhle zerbrechen,
doch die Seele fliegt auf zum Bau
des Himmel hin.

11. Drum gib dich ganz zufrieden,
mein Herz, und bleib geschieden
von Sorge, Furcht und Leid!
Vielleicht wird Gott bald senden,
die dich auf ihren Händen
hintragen in die Herrlichkeit.

(Autor: Johann Anastasius Freylinghausen (1670-1739))



Mein Leben......


Mein Leben ist oft ein Murren und Klagen,
an Umständen ein stetes Verzagen.
Ein Hetzen durch den Tageslauf,
hin und her, bergab, bergauf.

Getrieben wie vom Wind ist meine Seele,
weil ich mich mit so vielem selber abquäle.
Anstatt abzugeben an den Herrn,
ist er meinem Herzen fern.

Damit betrübe ich ihn so sehr,
möchte er doch für mein Leben mehr.
Er hat alles für mich getan
doch ich nehme es oft nicht voll an.

Er hat meine Schuld vergeben,
gibt mir was ich brauch zum Leben.
Leitet mich durch seinen Geist
der den rechten Weg mir weist.

Leitet mich durch sein Erbarmen,
Zuflucht find ich in seinen Armen.
Hat mit mir so viel Geduld,
vergibt mir täglich meine Schuld.

Nun soll mein Leben ganz Jesus gehören,
kein Umstand soll mich mehr betören.
Das macht so glücklich, froh und frei.
Mein Wunsch ist, dass immer es so sei.

(Autor: Manuela Fay)

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Meine Seele senket sich


1. Meine Seele senket sich
hin in Gottes Herz und Hände
und erwartet ruhiglich
seiner Wege Ziel und Ende,
liegt fein stille, nackt und bloß
in des liebsten Vaters Schoß.

2. Meine Seele murret nicht,
ist mit allem wohl zufrieden;
was der eigne Wille spricht,
ist zum Tode schon beschieden.
Was die Ungeduld erregt,
ist in Christi Grab gelegt.

3. Meine Seele sorget nicht,
will vielmehr an nichts gedenken,
was gleich spitzen Dornen sticht
und den Frieden nur kann kränken.
Sorge hört dem Schöpfer zu,
meine Seele sucht nur Ruh.

4. Meine Seele grämt sich nicht,
liebt hingegen Gott im Leiden.
Kummer, der das Herze bricht,
trifft und ängstet nur die Heiden.
Wer Gott in dem Schoße liegt,
bleibt in aller Not vergnügt.

5. Meine Seele klaget nicht,
denn sie weiß von keinen Nöten,
hängt an Gottes Angesicht,
auch alsdann, wenn er will töten.
Wo sich Fleisch und Blut beklagt,
wird das Freudenlicht verjagt.

6. Meine Seel ist still zu Gott,
und die Zunge bleibt gebunden.
Also hab ich allen Spott,
alle Marter überwunden,
bin gleich wie ein stilles Meer,
voll von Gottes Preis und Ehr.

(Autor: Johann Joseph Winckler (1670 - 1722)



Notruf


Mitten in den Fluten einer bösen Zeit,
da gibt es viel Not, gar manch einer schreit:

Bin auf der Suche nach rettendem Land,
wer ist es, der kommt und reicht mir die Hand?

Ich brauche Erlösung, die Schuld wieget schwer,
oh sag mir, gibt's Rettung und wo kommt sie her?

Der Retter ist nahe, er steht vor dem Tor,
lieb' Mensch, so kram doch Gott's Wort mal hervor.

Darin ist's geschrieben, nur Jesum allein,
kann Hilf dir und Rettung für Sünder sein.

(Autor: Ekkehard Walter)

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O liebster Herr, ich weiß es wohl


O liebster Herr, ich weiß es wohl,
dass ich Dein Tempel werden soll;
so komm denn meinem Herzen nah,
bereit es selbst und wohne da!
Nichts heiligt mich, nichts hilft mir sonst,
nicht eigne Kraft, nicht Menschenkunst;
komm Du ins Herz und schließ es zu,
so find ich in Dir Gnad und Ruh.

Lass sonst doch nichts in meiner Seel
als Deine Liebe wohnen;
die Liebe ist's, die ich erwähl
vor Schätzen und vor Kronen.
Stoß alles aus, nimm alles hin,
was mich und Dich will trennen!
Lass nur mein Herz und meinen Sinn
in Deiner Liebe brennen!

O Du mein Trost, mein Licht, mein Heil,
mein höchstes Gut und Leben,
ach sei und bleibe Du mein Teil,
ich will mich Dir ergeben!
Denn außer Dir ist lauter Pein,
nur Du, nur Du kannst mich erfreun!




Das Gedicht wurde dem E-Book "Das Herz des Menschen" entnommen und ist auch unter "Das Herz des Menschen - ein Tempel Gottes oder eine Werkstätte Satans" zu finden

(Autor: Johannes Goßner (1773 - 1858))



O mein Herz, gib dich zufrieden

zu Psalm 116,7


1. O mein Herz, gib dich zufrieden,
o verzage nicht so bald.
Was dein Gott dir hat beschieden,
nimmt dir keiner Welt Gewalt.
Keiner hindert, was er will;
harre nur, vertraue still,
geh des Wegs, den er dich sendet.
Er begann und er vollendet.

2. Hüllt er dich in Dunkelheiten,
so lobsing ihm aus der Nacht;
sieh, er wird dir Licht bereiten,
wo du´s nimmermehr gedacht.
Häuft sich Not und Sorg umher,
wird die Last dir allzuschwer,
fasst er plötzlich deine Hände
und führt selber dich ans Ende.

3. Wär auch alle Welt dir feindlich,
rottete sich wider dich;
dank ihm: o, der Herr ist freundlich,
seine Huld währt ewiglich.
Sind auch Trauer, Angst und Leid
seines Segens dunkles Kleid,
dank ihm: er schickt seinen Segen
auf geheimnisvollen Wegen.

4. Endlich wird dein Morgen grauen;
kennst du nicht sein Morgenrot?
Darfst du zagend rückwärts schauen,
wenn dich Glut und Sturm bedroht?
Denn auch Feuerflamm und Wind
Boten seines Willens sind;
und kanns nur ein Wunder wenden,
auch ein Wunder kann er senden.

5. O so lass denn alles Bangen,
wirke frisch, halt mutig aus!
Was mit ihm du angefangen,
führet er mit dir hinaus;
und ob alles widersteht,
in Vertraun und in Gebet
bleib am Werke deiner Hände,
so führt ers zum schönsten Ende.

(Autor: Viktor Friedrich von Strauß und Torney (1809 - 1899))



O welch ein Trost für meine Seele


1. O welch ein Trost für meine Seele,
dass Gott bei dir Vergebung ist,
und dass du wenn ich Schwacher fehle,
mir nicht ein strenger Richter bist!
Wie könnt´ ich sonst vor dir bestehn,
und der verdienten Straf´ entgehn?

2. Ja, deine Gnade ist mein Leben;
aus ihr fließt Heil und Trost mir zu.
Wer ist zum Schonen und Vergeben,
o Vater, williger als du?
Du, den nur unser Wohl erfreut,
erzeigst uns gern Barmherzigkeit .

3. Mit Zuversicht darauf zu hoffen,
heißt uns, gesandt von dir, dein Sohn.
Durch ihn steht uns der Zutritt offen
zu deinem ew´gen Gnadenthron,
wenn wir uns täglich nur bemühn,
der schnöden Dienst zu fliehn.

4. Wohl mir, wenn deine Gnad´
und Treue mein Herz zu deiner Liebe rührt,
mich über mein Vergehn zur Reue,
Sorgfalt in der Bess´rung führt!
Dann find´ ich auch in deiner Huld
gewiss Verzeihung meiner Schuld.

5. Und, o wie wohl ist meiner Seele,
wenn ihr dein Friede nicht gebricht!
Ob dann auch äußres Glück mir fehle,
fehlt mir doch wahre Ruhe nicht;
und die ist mehr als Alles wert,
was sonst die Welt für Glück erklärt.

6. Dann bin ich froh und gutes Mutes
bei jeder Furcht in jedem Leid;
dann hoff´ ich von dir lauter Gutes
für meine Zeit und Ewigkeit.
Des Himmels Vorschmack hab´ ich hier,
hab ich nur Frieden, Gott, mit dir.

7. Gib, dass ich dies zu Herzen fasse,
und mich zum Fleiß der Heiligung
durch deine Gnade leiten lasse,
so fehlt mir nie Beruhigung;
und tröstest du mein Herz, o Gott,
so halt ich treulich dein Gebot.

8. Dann komm´ ich auch zum innern Frieden,
den kein Verderben unterbricht,
und freue mehr noch, als hienieden,
mich in des höhern Lebens Licht,
des großen Glücks, im Herzen rein,
und dir, Gott, angenehm zu sein.

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



O wie selig sind die schon in Jesu


1. O wie selig sind die schon in Jesu allhie,
die des Erbteils im Himmel gewiß.
|: Welch ein seliger Stand, da zuerst Er mich fand,
o des Himmels Genuß, wie so süß! :|

2. Ja, der Trost, der war mein, da in Jesu allein
die Vergebung der Sünden ich fand;
|: Da mein Herz an Ihm hing, welche Freud´ ich empfing,
o mein Gott, welch ein seliger Stand! :|

3. Ja, der Himmel war nah´, mein Erlöser war da,
und die Engel, sie lobten mit mir.
|: Und ich fiel Ihm zu Fuß, seine Lieb´ war so groß,
die mein Jesu bewiesen an mir! :|

4. Und den ganzen Tag lang war mein Freudengesang
nur in Jesu, dem Heiland der Welt.
|: Ach, rief ich, Er liebt mich, denn Er opferte sich
an dem Kreuz für die Sünden der Welt! :|

5. Weil denn Jesus mich liebt und die Schuld mir vergibt,
will ich dankbar mein Leben Ihm weih´n;
|: Will Ihm folgen sofort, wenn mich lehret sein Wort,
was sein göttlicher Wille mag sein. :|

6. Kommt der Tod dann herbei, bleibt doch Jesus noch treu
und führt selig zum Himmel mich ein.
|: Dann, o dann fang ich an, Ihm ins Auge zu schau´n,
und zu preisen verkläret und rein. :|

(Autor: Charles Wesley (1707-1788))



Onesimus


Refrain:
Manchmal gehst du so durchs Leben wie Onesimus dereinst.
Andere den Ton angeben. Niemand sieht wie oft du weinst.
Denkst wie er dran wegzulaufen, doch wer hier zu Jesus hält,
lernt, in sich zusammen raufen, das Vergeben heilt die Welt.

1. Onesimus ein Sklave war bei Philemon im Haus,
er schuftete dort Jahr um Jahr und hielt’s bald nicht mehr aus.
Er fühlte sich gedemütigt, obwohl sein Herr, als Christ,
von Paulus hört in jedem Brief, dass Jeder wichtig ist.
Und als Gelegenheit sich fand, nahm er die Beine in die Hand.

2. Onesimus erkannte bald - er war nun in Gefahr.
Entlaufnen Sklaven droht Gewalt, doch half ein Ehepaar.
Priscilla und Aquila war'n mit Paulus gut bekannt.
So war es nicht schwer zu erfahr'n, wo der sich grad' befand.
Der Paulus fand die Flucht nicht gut, doch macht' dem Freund er neuen Mut.

3. Onesimus, er ging zurück zu Philemon nach Haus.
Die neuen Freunde wünschten Glück. Er sah recht ängstlich aus.
Denn ob sein Herr durch einen Brief, von Paulus, ihm verzieh -
das war nicht klar, vielleicht ging's schief, die Peitsche holten sie.
Doch Philemon, auch wenn’s nicht leicht, hat ihm die Bruderhand gereicht.

(Autor: Clemens Jahn)

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Ringen um Vertrauen


Herr, ich will Dir ja vertrauen
Will auf Deine Gnade bauen
Will mich führen lassen, leiten
Will an Deiner Seite schreiten.

An wen denn sollten wir uns wenden?
Du, der mit sanft heilend Händen
Unsere Unrast bringt zum Frieden
Und uns Gnade schenkt hienieden.

Der Satan will uns tief verderben
Will unser Leben sehn in Scherben
Er flüstert uns stets lockend zu:
„Lass Jesus fahr’n, dann hast Du Ruh!“

Doch wir vertrauen dem Herre Christ
Denn auch im Leid er Meister ist!
Wovor denn sollte es uns grauen
Wenn wir IHM wirklich ganz vertrauen!

(Autor: Johannes Kandel)

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Ruf aus der Tiefe


Als ich in Ängsten zu Dir rief,
in tiefer Not verzweifelt zu Dir flehte,
da neigtest Du in Gnade Dich zu mir,
Dein heil’ger Geist mich sanft umwehte.

Du legtest Deine heilend Hände
auf das zerschlagene Gemüt und Sinn.
Mein armes Leben Du zum Guten wende,
zur Ewigkeit zieh Du mich hin!

Ich bin Dir lange ausgewichen
und hab in Sünden nur gelebt.
Doch ist Glanz der Welt mir ganz verblichen,
es blieb nichts mehr, was ich erstrebt.

Jetzt kehr ich um, geb mich in Deine Hände.
Du nimmst mich an als den verlorenen Sohn.
Ich trau darauf, dass sich nun alles wende.
Befreit steh ich vor Deinem Thron!

(Autor: Johannes Kandel)

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Ruhe finden


Unaufhörlich schlagen Wellen
an die Klippen, an die Schwellen,
und der Wogen tosend Beben
ist beispielhaft für unser Leben.

Von Hektik werden wir geschüttelt,
von Lebensstürmen durchgerüttelt,
wir finden keine Ruhe mehr,
mal nichts zu tun, fällt uns sehr schwer.

Stunden der Stille regen uns auf,
so bleiben wir im schnellen Lauf,
zu nichts führt uns das stete Hasten
und der Verzicht auf einmal rasten.

Doch tief in uns bleibt Hoffnung drinnen,
dass wir die Ruhe doch gewinnen.
Mit Jesus wird der Sturm gestillt,
das leere Glas wird neu gefüllt.

Auch wenn das Herz unruhig schlägt,
hat Jesus es schon längst bewegt.
Wenn wir auch ohne Ruh‘ ihm klagen,
hilft er uns durch an allen Tagen!

Er will, dass wir nur ihn anschauen,
auf seine Ruhe ganz fest bauen.
So geschehe nun sein Wille,
wir treten in des Herren Stille!

(Autor: Johannes Kandel)

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Ruhe in Gottes Hand

zu Hebräer 4, 11



Habe Ruh in Gott gefunden,
die man im Herrn nur find,
bleib an sein Wort gebunden,
bin ein gottselig Kind.

Erfülle Sein Verlangen,
Gebote sind nicht schwer,
hab Heiligen Geist empfangen,
hält fest an Christi Lehr‘.

Im festen Glauben wandeln,
nachfolgend, dienstbereit,
in Lieb‘ und Demut handeln,
schenkt Er Zufriedenheit.

Mein Gott im Herrn, stets danken
aus tiefen Herzensgrund,
erlöst wird niemals wanken,
vereint im Neuen Bund.

(Autor: Ilse Ott)

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Seele, willst du Ruhe finden


1. Seele, willst du Ruhe finden,
suche sie nicht in der Welt!
Wie der Rauch wird sie verschwinden;
wehe dem, dem sie gefällt!
Der ist töricht, der sie liebet,
und sich ihr zum Dienst ergiebet.
Selig, selig wer sie flieht,
und sich nicht um sie bemüht!

2. Nichts kann trösten dich und laben,
was die Eitelkeit gebiert;
etwas Höh´res musst du haben,
als was von der Erde rührt.
Erde ist und bleibet Erde,
und gibt nichts als Angstbeschwerde;
aber du, o Seele, bist
zu was Größerem erkiest.

3. Niemand kann dir Frieden geben,
als der selber Frieden hat.
Jesus ist dein wahres Leben,
und des Herzens Ruhestatt.
Ohne ihn wirst du ermüden,
in ihm findest du den Frieden;
darum halte dich an ihn,
alles andre wirf dahin!

4. Noch kein Mensch hat es bereuet,
dass er sich von Herzensgrund´
diesem Könige geweihet,
tritt auch du in diesen Bund.
Reiße dich von allen Dingen,
dich zu ihm hinauf zu schwingen,
ihm zu leben in der Zeit,
und dann in der Ewigkeit.

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Sehnsucht nach dem Paradies

zu Mattäus 11,28-29




Seitdem der Mensch den Garten Eden einst zwangsweise verließ,
treibt ihn die tiefe Sehnsucht nach dem verlor'nen Paradies.
Die innere Leere wird nun allzu oft dadurch gestillt,
dass man sich mit verschiedenen Such(t)mitteln trillt.

Doch mit all den Süchten dieses Lebens
sucht der Mensch bis heut vergebens.
Da helfen keine Drogen, kein Alkohol und auch kein Nikotin,
selbst übertrieb'ner Sport, Spielsucht oder anderes ergibt
keinen Sinn.

Willst du das Paradies wirklich neu entdecken,
musst Du zum Himmel Dich halt strecken.
Zu dem, der das Paradies einst schuf,
oh hör im Namen des HERRN doch diesen Ruf.

(Autor: Ekkehard Walter)

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Sei stille zu Gott (angelehnt an Psalm 62)


Nur bei Gott wird meine Seele still.
Oh sprich meine Seele doch: Ich will
zu IHM dem Herren mich erheben,
der mir gegeben hat das Leben.
Er ist mein Fels und meine Burg,
in reißendem Wasser gibt ER Furt.
Wie sollte ich da noch wanken,
als froh zu sein und nun zu danken?
Denn Dir, oh Gott, gehört die Macht,
hast auch an mich stets noch gedacht.


(Autor: Ekkehard Walter)

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Sicherer Halt in unruhigen Zeiten

zu Kolosser 2,3



Wer gibt mit Halt, Tag für Tag?
Wer gibt mir Antwort, wenn ich frag?
Wohin kann ich mich denn richten
bei Tausenden von Ansichten?

Unsere Meinungen werden geprägt
und mit vielen Gründen belegt.
Die gesamte Informationsflut
erzeugt auch Sorgen mit Unmut.

Wo finden wir absolute Klarheit?
Wer sagt die entscheidende Wahrheit?
Ich möchte auf festem Fundament stehen,
damit ich im Leben sicher kann bestehen!

Verlässliche Antworten kann nur geben,
wer sich völlig auskennt mit unserem Leben.
In Christus liegen verborgen alle Schätze
der Weisheit und der Erkenntnis, uns zu Nutze!

Egal, was unsere Zeit noch hervorbringt:
Bewahrt und geführt ist, wer sich an Gott hängt.
Manche Fragen bleiben eine Zeitlang offen,
dennoch lohnt es, auf Gott zu hoffen!

(Autor: Ingolf Braun)

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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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