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Joseph entließ seine Brüder mit diesem Rat,
nachdem er sich bei ihnen zu erkennen gab.
`Denn wo Neid und Streit ist, da ist Unordnung
und weitere böse Dinge.` Das stört jede Beziehung.
Echte Christen sind gemeinsam auf dem Lebensweg.
Friedevoll miteinander umzugehen, ist ein Privileg!
(Jak.3,16)
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Frage:
Wie begegnest Du als friedfertiger Mensch Deinen Mitmenschen konkret?
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Zum Nachdenken: Von Natur aus sind wir keine `Friedensleute.` Wem ist nicht schon die `Galle` übergelaufen? Das schafft zwar im ersten Moment Erleichterung, wird aber hinterher schwer `in der Seele` liegen. Was nützt mir `Recht zu haben`, wenn ich dafür meine Beziehung vergifte? Herr, schenke mir Weisheit in allen Dingen!
Galater 5,22: Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld ... |
| Gedichte über Gott und sein Wesen | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gotteslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Ach traure nicht, du frommer ChristGotteslied, Melodie: In dich hab ich gehoffet, Herr zu Römer 8,39
weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN. Römer 8,39 (Luther 1912) |
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1. Ach traure nicht, du frommer Christ,
der du im Elend jetz und bist,
mußt gehn auf fremde Straßen.
Schwer ist das Joch,
doch lebet noch,
der sein Volk nie verlassen.
2. Gedenke nicht, du seist allein:
es haben müssen Pilgrim sein
Erzväter und Propheten.
Ja Gottes Kind,
frei aller Sünd,
war auch in solchen Nöten.
3. Schau über dich, da wohnet Gott,
versöhnt durch Christi Kreuz und Tod;
von dem kann dich nichts scheiden.
Dir ist bereit'
vor aller Zeit
das Himmelreich voll Freuden.
4. Sind um dich her der Feinde viel,
so hat doch Gott gesteckt ein Ziel,
das sie nicht überschreiten.
Findt sich Gefahr,
der Engel Schar
muss selber für dich streiten.
5. Gott zählet alle Härlein klein,
nicht eines soll verloren sein:
wie sollt er dann nicht sorgen
für Seel und Leib,
für Kind und Weib?
Sie sind ihm unverborgen.
6. Wird dir dein zeitlich Gut geraubt
und mitzunehmen nichts erlaubt,
befiehl Gott deine Sache.
Er ist´s, der richt,
wenn niemand spricht;
sein ist allein die Rache.
7. Dein traurig Herze sprich zur Ruh.
Gott wird dir Leute schicken zu,
die werden dir beispringen
mit treuem Rat
und mit der Tat,
dass du ihm wirst lobsingen.
8. Er wird ein Räumlein dir beschern,
dass du dich ehrlich wirst ernährn
und können sicher wohnen,
bis er zu sich
wird nehmen dich,
dir deine Treue lohnen.
9. Du wirst erfahren in der Tat,
dass deine Zier in Gottes Stadt,
die nicht von dir wird weichen,
mit aller Pein,
die hier mag sein,
gar nicht sei zu vergleichen.
10. Wohlan, so leid jetzt, was du sollt!
Und wenn auch gleich der Teufel wollt
vor Zorn die Höll anzünden,
dennoch wirst
du in Fried und Ruh
bei Gott dein Räumlein finden.
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(Gotteslied, Autor: Johann Heermann (1585-1647))
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