|
|
|
|
Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
Psalm 139,2
|
|
Allgegenwärtig ist der Geist des Herrn,
Er kennt die Gedanken schon von fern.
Vollkommen ist für uns Sein Plan
und Alles hat ER wohlgetan.
|
Frage:
Kennt und versteht Gott unsere Situation, wenn wir z.B. von Anfechtungen und Ängsten geplagt werden?
|
|
|
Wie wunderbar: Was kein Mensch kann, kann Gott: Er kennt nicht nur unseren jeweiligen Aufenthaltsort, sondern auch unsere Gedanken und überdies `versteht` er sie sogar! Oft verstehen wir unsere Gedanken, Sehnsüchte etc. selbst nicht - Gott tut es aber! Es erinnert auch an Jesu Aussage zu unseren Haaren, deren aktuelle Anzahl wir selbst nicht kennen: `Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt` (Matth. 10,30).
Weil uns Gott durch und durch kennt, liebt und die besten Gedanken für uns hat (Jer. 29,11), `lasst uns mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade`! (Hebr. 4,16) |
| Erbauung, Heilsgewissheit, Sündentilgung | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Erbauungslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Opfre mir, was deinem Herzen teuerErbauungslied, Melodie: Eines wünsch ich mir vor allem andern zu 1.Mose 22,2-19
Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.... 1.Mose 22,2-19 (Luther 1912) |
|
|
1. »Opfre mir, was deinem Herzen teuer!«
sprach zu Abraham der Herr,
und er nahm den Sohn, nahm Holz und Feuer,
tat, was unaussprechlich schwer;
denn er kannte Den, der ihn geheißen,
nach dem Berg Morija hinzureisen,
kannt' Ihn gläubig lange schon,
gab Ihm den geliebten Sohn.
2. Muss ich, lieber Herr, die Schritte lenken
nach Morijas fernen Höh'n,
ach so lass mich willig zieh'n und denken:
»Gott, mein Vater, wird's verseh'n!«
Auf den Glaubensvater will ich sehen,
neben ihm, wie Isaak, stille gehen;
betend lass mich schauen Dich,
Herr, Du trugst das Holz für mich!
3. Reich mit ew'gem Himmelsgold beladen
kehr' ich dann vom Berg zurück;
meinen Gott hoch lobend, ohne Schaden,
fühl' ich seinen Liebesblick,
seh' von neuem, dass des Vaters Walten
alles herrlich, herrlich kann gestalten;
Friede Gottes füllt mein Herz,
Wonne fühl' ich nach dem Schmerz.
|
(Erbauungslied, Autor: Julius Köbner (1806 - 1884))
|
|
|