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Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.
1. Johannes 1, 7
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Licht, das in die Welt gekommen,
Sonne voller Glanz und Pracht,
Morgenstern, aus Gott entglommen,
treib hinweg die alte Nacht;
zieh in deinen Wunderschein
bald die ganze Welt hinein!
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Frage:
Warum bin ich in der Nachfolge zuweilen unruhig?
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Zum Nachdenken: Ich muss mir immer wieder bewusst machen, dass ich aus dem Lichte Gottes heraustrete wenn ich meinen eigenen Wegen folge. Und das führt zunehmend zu einer Unruhe die nicht gut für mich ist. Wenn ich also die sichere und vom Lichte durchflutete Gegenwart Gottes verlasse, befinde ich mich in einer weltlichen Umgebung voller Verlockungen und Sünde.
In Seiner Gegenwart aber wird alle Sünde offenbart und ich erkenne, dass ich die Reinigung durch Jesu Blut und Gerechtigkeit brauche. Nur wenn ich im Lichte Gottes bleibe setzt sich meine Heiligung fort. Damit vollzieht sich auch die nötige Loslösung von Sünde, Selbstgerechtigkeit und Heuchelei. Gott möge durch den heiligen Geist bewirken, dass ich im Lichte seiner Gegenwart und in Gemeinschaft mit IHM fortwährend bleibe und zur Ruhe komme. |
| Erbauung, Heilsgewissheit, Sündentilgung | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Erbauungslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Mein Erlöser, schaue dochErbauungslied, Melodie: Meinen Jesum laß ich nicht zu Jeremia 50,34
Aber ihr Erlöser ist stark, der heißt HERR Zebaoth; der wird ihre Sache so ausführen, daß er das Land bebend und die Einwohner zu Babel zitternd mache. Jeremia 50,34 (Luther 1912) |
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1. Mein Erlöser, schaue doch,
wie mein armer Geist verstricket,
mit geheimen Banden
noch ganz bedränget und bedrücket;
will ich los, so sinkt mein Herz
bald in Ohnmacht niederwärts.
2. Zwar es hat mich deine Gnad
groben Sünden längst entrissen;
ich hab auch nach deinem Rat
schon zu wandeln mich beflissen,
daß vielleicht ein andrer wohl
mich für fromm schon halten soll.
3. Aber dein genaues Licht
zeigt mir tiefer mein Verderben
und wie ich nach meiner Pflicht
muß mir selbst und allem sterben
und in wahrer Heiligkeit
vor dir leben allezeit.
4. Dies ist auch mein Wille wohl;
aber ach, es fehlt Vollbringen!
Was ich auch verrichten soll,
tu ich noch mit Last und Zwingen;
seh ich dann mein Bestes an,
so ist´s doch nicht rein getan.
5. Ach wo ist der neue Geist,
den du wolltst den Deinen geben,
der den Sünden uns entreißt
und uns bringt dein reines Leben,
der mit Herzenslust und Kraft
alles in und durch uns schafft?
6. Ach wann wird mein Herze frei
über alles sich erheben
und in reiner Liebestreu
nur von dir abhängig leben,
abgeschieden, willenlos,
von mir selbst und allem bloß?
7. Komm, du lang verlangte Stund,
komm, du Lebensgeist von oben!
Ach wie soll mein froher Mund,
Jesu, deine Treue loben,
wenn mich deine Liebesmacht,
dir zu dienen freigemacht!
8. Laß dein Evangelium
mir Gefangnem Freiheit schenken.
Ich will als dein Eigentum
mich in dein Erbarmen senken;
ich will hoffen, warten, ruhn,
du wollst alles in mir tun.
9. Eignes Wirken reicht nicht zu,
du mußt selbst die Hand anlegen;
ich will still sein, wirke du,
dämpfe, was sich sonst will regen.
Kehr zu meiner Seele ein,
so wird mir geholfen sein.
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(Erbauungslied, Autor: Gerhard Tersteegen (1697 - 1769))
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