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Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen geoffenbart hast! Ja, Vater, denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir.
Matth. 11,25-26
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An Deiner Rede will ich bleiben —
drauf läßt sich‘s bauen felsenfest!
Ich weiß ja, daß von Deinen Worten
Du keins zur Erde fallen läss‘st.
Eh‘ sollen Berg‘ und Hügel weichen,
eh‘ stürzt der ganze Weltkreis ein,
eh‘ auch das kleinste Deiner Worte,
Herr Jesus, unerfüllt wird sein!
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Frage:
Zu welcher Gruppe gehören Sie: Zu denen der `Weisen und Klugen`, welchen geistliche Zusammenhänge verborgen bleiben - oder sehen Sie sich demütig als von Gott abhängig an und jauchzen immer wieder über die `Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes` (Römer 11,33)?
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Zum Nachdenken: In Markus 4,12 zitiert Jesus das AT: `mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen`, was in Zusammenhang mit Off. 3,15 steht: `Ach, dass du kalt oder heiß wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.` Letztlich gibt es 3 Gruppen: Gottlose, Laue sowie für Jesus brennende Gotteskinder, denen Gott Sein kostbares Wort aufschließt!
Wie oft kann ich nur jubelnd staunen, wieviel Tiefgang in einem einzigen Bibelvers steckt! Z.B. unterstreichen i. d. R. Namensbedeutungen Textaussagen. Mehr noch: Vielfach haben Aussage zusätzlich tiefe prophetische Dimension, deren Erfüllung wir z. T. sogar aktuell miterleben! Was vielen Theologie-Professoren verborgen ist, offenbart Gott demütigen, Gott um Weisheit und Erkenntnis durch Seinen Heiligen Geist bittenden Gotteskindern!
Lasst uns demütig vor Gott treten und demütig Sein Wort durchforschen! |
| Warnungen und Ermahnungen | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Ermahnungsgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Der BußtagErmahnungsgedicht
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Den Bußtag hat man weggenommen,
man sagt, man brauche ihn nicht mehr,
doch besser ist es nicht gekommen,
im Gegenteil, das Herz war leer.
Die Leute rennen, hetzen, jagen,
und haben weder Geld noch Zeit,
sie wollen nicht nach Einkehr fragen,
vor lauter Hasten, Zank und Streit.
Auch auf der Arbeit ist kein Segen,
und wer verdient, gibt oft mehr aus,
kann vor Schulden sich nicht regen,
und find´t aus allem nicht mehr raus.
Wie gut wär´s doch, sich zu besinnen,
aus den Fehlern umzukehren,
nach der Einkehr neu beginnen,
um den falschen Kurs zu wehren.
Den einen Tag dafür zu nehmen,
das wär doch wahrlich nicht zuviel,
es soll sich der im Herzen schämen,
der Gottes nicht gedenken will.
Der so viel Gnade uns erzeiget,
mit so viel Liebe und bedacht,
in seiner Güte uns begleitet,
und uns behütet, Tag und Nacht.
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(Ermahnungsgedicht, Autor: Maria Gorges, 2011)
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