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Wenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.
Kolosser 3,4
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Jesum laß ich nicht von mir,
geh Ihm ewig an der Seiten;
Christus wird mich für und für
zu der Lebensquelle leiten.
Selig, wer mit mir so spricht:
Meinen Jesum laß ich nicht!
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Frage:
Wie kann es sein, dass mein Leben mit Jesus anderen verborgen ist?
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Zum Nachdenken: Irgendwie ist doch die lebendige Beziehung, die ich zu Jesus haben darf, meiner Umwelt und meinen Mitmenschen verborgen. Bestenfalls spüren meine Mitmenschen, dass ich anders reagiere auf irdische Themen. Sie wundern sich vielleicht, dass ich nicht alles, was der Zeitgeist zu bieten hat, mitmache; dass ich mich absondere. Damit erfahre ich aber Ablehnung, Spott und stehe in mancherlei Anfechtung. Das ist sehr bitter.
Aber ich erlebe in dem Austausch mit Jesus und durch Sein Wort Ermutigung und einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Er für mich bereithält. Es schmerzt, wenn andere aus der eigenen Familie nicht den nötigen Ernst in ihrem Herzen haben und sich Jesus nicht anvertrauen wollen. Andererseits bin ich dankbar, dass ich immer zu Jesus fliehen und mich bei Ihm bergen kann.
Gott selbst wird sich dieser Welt sehr bald offenbaren und für viele Mitmenschen kommt Er zum Gericht. |
| Ostern, Kreuzigung Jesu, Passion (Karfreitagslieder) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Passionslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Für uns ging mein Herr in TodesnötenPassionslied, Melodie: Eines wünsch ich mir vor allem andern
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1. Für uns ging mein Herr in Todesnöten
in den Garten dort hinein,
wo wir Ihn hör'n weinend für uns beten,
ach, um unser Seligsein!
Für uns überfiel Ihn Todesschauer;
unser Heil ward seiner Seele sauer;
für uns ist Er im Gebet
bald erblasset, bald erröt't.
2. Für uns ward vor Angst sein Schweiß und Tränen
mit dem heißen Blut gemischt,
bis ein Engel Gott's in Seinem Stöhnen
sein geängstigt Herz erfrischt;
für uns zitterte sein Leib im Büßen,
und sein Auge schwoll von Tränengüssen,
ja, sein ganzes Angesicht
ward zu Jammer zugericht't.
3. Für uns litt Er solchen Hohn und Schläge,
die man nicht beschreiben kann!
Unser Herz wird weich, die Seele rege,
seht nur seinen Rücken an,
seht die Stirne, die noch nass vom Büßen,
wird noch erst mit Dornen wund gerissen,
seines Hauptes Schmerz und Pein
dringet uns durch Mark und Bein.
4. Für uns seh'n wir Ihn sein Kreuze tragen
so geduldig wie ein Lamm,
das in den dazu bestimmten Tagen
für uns auf die Schlachtbank kam;
für uns seh'n wir seine Lippen beben,
für uns sich sein Herz im Leibe heben;
für uns nahm Er in der Pein,
da Ihn dürstet, Essig ein.
5. Darum Du, o Herze ohnegleichen,
Du in Deiner Todesschön'
sollst uns nie aus unsern Augen weichen,
bis wir Dich auf immer seh'n!
An dem Liede: Jesus ist verschieden!
sollen unsre Stimmen nie ermüden,
bis sie eingestimmet sein
in die obere Gemein'.
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(Passionslied, Autor: Christian Renatus Graf von Zinzendorf (1727 - 1752))
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