|
|
|
|
Freuen, ja, freuen will ich mich in dem HERRN! Jubeln soll meine Seele in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan, wie der Bräutigam sich nach Priesterart mit dem Kopfschmuck und wie die Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.
Jesaja 61,10
|
|
Christi Blut und Gerechtigkeit,
das ist mein Schmuck und Ehrenkleid;
damit will ich vor Gott bestehn,
wenn ich zum Himmel werd eingehn.
Ich glaub an Jesum, welcher spricht:
Wer glaubt, der kommt nicht ins Gericht.
Gottlob, ich bin schon frei gemacht,
und meine Schuld ist weggebracht.
|
Frage:
Wie kann ich vor Gott bestehen?
|
|
|
Zum Nachdenken: Ich selber würde es trotz aller Anstrengung, trotz aller gut gemeinter Nachfolge niemals schaffen vor Gott zu bestehen. Immer wieder macht sich die Sünde in mir breit und bewirkt die Trennung zwischen mir und Gott. Gott sei ewiglich Dank, dass ER seinen Sohn, der ohne Sünde war, zur Sünde gemacht hat und die Trennung zu Gott aufgehoben hat. ER kleidet mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit und mit dem Kleid des Heils. Nur indem ich Jesus habe und seine Gerechtigkeit, ist meine Trennung zu Gott aufgehoben; ist mein Zugang zu dem Heiligen Gott frei; bin ich wieder versöhnt mit IHM. Gott schaut auf Jesus, wenn ER auf mich sieht und alles ist gut. Ich will mich in Jesus bergen und IHM danken allezeit. |
| Ostern, Kreuzigung Jesu, Passion (Karfreitagslieder) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Passionslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Da Jesus an dem Kreuze stundPassionslied zu Lukas 23, 34
Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum. Lukas 23, 34 (Luther 1912) |
|
|
1. Da Jesus an dem Kreuze stund
und ihm sein Leib ward sehr verwundt
sogar mit bittern Schmerzen,
die sieben Wort, die Jesus sprach,
betracht in deinem Herzen.
2. Zuerst sprach er von Herzensgrund:
„Vater, vergib ihn´diese Sünd,
die mir mein Blut vergießen,
sie wissen doch nicht was sie tun,
laß sie der Bitt genießen.“
Luk. 23, 34
3. Zum andern in Barmherzigkeit,
dem Schächer er die Sünd verzeiht,
er sprach gar gnädigliche:
„Fürwahr, heut wirst du bei mir sein
in meines Vaters Reiche.“
Luk. 23, 43
4. Als Jesus seine Mutter sah,
zum dritten Male sprach er da:
„Johannes nimm zum Sohne.“
„Sohn, nimm dich deiner Mutter an,
daß ich dirs ewig lohne."
Joh. 19, 26.7
5. Alsdann rief er in großer Not
zur neunten Stund:
„Mein Gott, mein Gott,
warum hast du mich verlassen?“
Die Marter, die er leiden muß,
ist ganz über die Maßen.
Matth. 27, 46
6. Die fünfte Red er danach tut:
„Mich dürst´,
vergossen ist mein Blut,
an meinem ganzen Leibe.“
Damit hat er die Schrift vollbracht,
wie David tut beschreiben.
Joh. 19, 28 * Ps. 22, 16
7. Das sechste war ein kräftig Wort,
das mancher hat beim Kreuz gehört
aus seim göttlichen Munde:
„Es ist vollbracht mein Leiden groß
wohl hie zu dieser Stunde.“
Joh. 19, 30
8. Zum siebten redt er vor seim End:
„Mein Geist befehl ich in dein Händ,
wann ich jetzund soll sterben.“
Du wollst den Sündern gnädig sein,
laß Vater, sie nicht verderben.“
Luk. 23, 46
9. Wer Gottes Mart´r in Ehren hat
und oft bedenkt die sieben Wort,
des will Gott treulich pflegen
wohl hier auf Erd mit seiner Gnad
und dort im ewgen Leben.
|
(Passionslied, Autor: Johannes Böschenstain (1472 - 1539)
|
|
|