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Wenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.
Kolosser 3,4
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Jesum laß ich nicht von mir,
geh Ihm ewig an der Seiten;
Christus wird mich für und für
zu der Lebensquelle leiten.
Selig, wer mit mir so spricht:
Meinen Jesum laß ich nicht!
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Frage:
Wie kann es sein, dass mein Leben mit Jesus anderen verborgen ist?
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Zum Nachdenken: Irgendwie ist doch die lebendige Beziehung, die ich zu Jesus haben darf, meiner Umwelt und meinen Mitmenschen verborgen. Bestenfalls spüren meine Mitmenschen, dass ich anders reagiere auf irdische Themen. Sie wundern sich vielleicht, dass ich nicht alles, was der Zeitgeist zu bieten hat, mitmache; dass ich mich absondere. Damit erfahre ich aber Ablehnung, Spott und stehe in mancherlei Anfechtung. Das ist sehr bitter.
Aber ich erlebe in dem Austausch mit Jesus und durch Sein Wort Ermutigung und einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Er für mich bereithält. Es schmerzt, wenn andere aus der eigenen Familie nicht den nötigen Ernst in ihrem Herzen haben und sich Jesus nicht anvertrauen wollen. Andererseits bin ich dankbar, dass ich immer zu Jesus fliehen und mich bei Ihm bergen kann.
Gott selbst wird sich dieser Welt sehr bald offenbaren und für viele Mitmenschen kommt Er zum Gericht. |
| Ostern, Kreuzigung Jesu, Passion (Karfreitagslieder) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Passionslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Seele, geh auf GolgathaPassionslied, Melodie: Jesus, meine Zuversicht zu Joh. 19,17
Und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, welche heißt auf hebräisch Golgatha. Joh. 19,17 (Luther 1912) |
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1. Seele, geh auf Golgatha,
setz dich unter Jesu Kreuze
und bedenke was dich da
für ein Trieb zur Buße reize.
Willst du unempfindlich sein,
o so bist du mehr als Stein.
2. Schaue doch das Jammerbild
zwischen Erd und Himmel hangen,
wie das Blut mit Strömen quillt,
daß ihm alle Kraft vergangen.
Ach der übergroßen Not:
es ist gar mein Jesus tot!
3. O Lamm Gottes ohne Schuld,
alles das hatt ich verschuldet,
und du hast aus großer Huld,
Pein und Tod für mich erduldet;
daß ich nicht verloren bin,
gibst du dich ans Kreuze hin.
4. Unbeflecktes Gotteslamm,
ich verehre deine Liebe;
schaue von des Kreuzes Stamm,
wie ich mich um dich betrübe;
dein im Blute wallend Herz
setzet mich in tausend Schmerz.
5. Nun was schenk ich dir dafür?
Ich will dir mein Herze geben,
dieses soll beständig hier
unter deinem Kreuze leben.
wie du mein, so will ich dein lebend,
leidend, sterbend sein.
6. Laß dein Herz mir offen stehn,
öffne deiner Wunden Türe;
da hinein will ich stets gehen,
wenn ich Kreuz und Not verspüre,
wie ein Hirsch nach Wasser dürst,
bis du mich erquicken wirst.
7. Kreuzige mein Fleisch und Blut,
lehre mich, die Welt verschmähen,
laß mich dich, du höchstes Gut,
immer vor den Augen sehen,
führ in allem Kreuze mich
wunderlich, nur seliglich!
8. Endlich laß mich meine Not
auch geduldig überwinden,
nirgend sonst wird mich der Tod,
als in deinen Wunden finden;
wer darin sein Bette macht,
spricht zuletzt: Es ist vollbracht.
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(Passionslied, Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))
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