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1. Gott, deine Weisheit zu begreifen,
deine Größe zu verstehn,
das geht über menschlich Sinnen,
irdisch Denken weit hinaus.
2. Wenn ich die Schöpfung mir betrachte,
sehe ich nur einen Teil.
Bleibt mir Vieles auch verborgen,
weiß ich doch, mein Gott ist groß.
3. In Demut will ich mich erkennen,
dass ich schwach bei dir, Gott, bin.
Trotzdem hast du mich ersehen
und zu deinem Kind erwählt.
4. Ich will dich, Vater, ewig preisen!
Deine Liebe, deine Gnad‘
hat mich wunderbar bereitet,
ewig darf ich bei dir sein!
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(Autor: Gerhard A. Spingath) Copyright © by Gerhard A. Spingath, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
Gott, der Du Quell der Wesen bist
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1. Gott, der Du Quell der Wesen bist,
vor dem nichts war, ohn´ den nichts ist,
in welchem Alles lebet;
Herr, dessen Wahrheit, Weisheit, Macht,
Gerechtigkeit und Güt´ und Pracht,
Natur und Schrift erhebet;
Ew´ger, Sel´ger, dem zur Ehre
Engelchöre heilig singen;
lass mein Loblied zu Dir dringen!
2. Gott Vater, der die ganze Welt
aus nichts erschuf und noch erhält,
der was er machte, liebet;
der Sonn´ und Mond und Stern´ bewegt,
der dem, was Luft und Erde trägt,
als Vater Speise gebet:
Schöpfer, Schöpfer! Mach´ uns kräftig
und geschäftig, Dich zu ehren
Dich, dem Ruhm und Dank gehören.
3. Gott Sohn, der aus des Vaters Schoß
auf Erden kam, Sein Blut vergoss,
und uns mit Gott versöhnte;
der willig litt und für uns starb,
und Heil und Leben uns erwarb,
der uns mit Segen krönte:
Heiland, Heiland! Lass im Leiden,
lass beim Scheiden zum Erquicken
uns Dein treues Herz erblicken!
4. Gott, Heil´ger Geist, Du Geist der Kraft,
der neue Herzen in uns schafft,
und uns zu Christo führet;
der seine Kirch´ in dieser Welt
erleuchtet, heiliger erhält,
vermehrt mit Gaben zieret:
Tröster, Tröster! Komm hernieder,
tröst uns wieder nach den Schmerzen;
wohn´ und wirk´ in unser Herzen.
5. Gott Vater, Sohn und Heil´ger Geist!
Der Gnadenbund der Taufe heißt
Dich unsern Gott uns nennen;
ich glaub´ an Dich und diene Dir;
Dreiein´ger Gott, o gib Dich mir
recht heilsam zu erkennen.
Mein Gott, Mein Gott! Dir ergeben
lass mich leben Dir vertrauen,
bis ich einst Dich werde schauen.
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(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)
Gott, unser Vater
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1. Gott, unser Vater, Du bist allmächtig.
Du bist vollkommen, heilig und rein!
Gott, unser Vater: Wir wollen preisen,
wir wollen loben Dich ganz allein!
2. Gott, unser Vater, Du bist das Leben.
Du bist die Liebe rein in Person!
Gott, unser Vater: Durch Deine Güte
dürfen wir leben durch Deinen Sohn!
3. Gott, unser Vater, Du willst uns treu sein.
Wir preisen Deine Barmherzigkeit!
Gott, unser Vater: Wir wollen danken,
rühmen und spüren Deine Freundlichkeit!
4. Gott, unser Vater, Du bist die Wahrheit.
Du bist das Ziel und Du bist das Wort.
Gott, unser Vater: Wir wollen hören
und es befolgen an jedem Ort!
5. Gott, unser Vater, Du wirst bald kommen.
Du unser König; und wer Dich kennt,
Gott, unser Vater: der wird bei Dir sein,
der sich durch Gnade Dein Eigen nennt!
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(Autor: Martin Werner) Copyright © by Martin Werner, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
Gott, weil er groß ist
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Gott, weil er groß ist,
gibt am liebsten große Gaben,
ach, dass wir Armen
nur so kleine Herzen haben.
(Kanon für 4 Stimmen)
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(Autor: Johann Scheffler (1624 - 1677))
Gott, wie du bist, so warst du schon
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1. Gott, wie du bist, so warst du schon,
noch ehe du von deinem Thron
sprachst dein allmächtig Werde,
und riefest aus dem Nichts hervor
den Himmel und die Erde.
2. Du wirst auch bleiben, wie du bist,
wenn längst die Erde nicht mehr ist,
mit ihren Herrlichkeiten;
wenn längst die Kämpfer nicht mehr
hier um jene Krone streiten.
3. Wie du, so bleibet auch dein Wort,
und wird in Kraft sich fort und fort
unwandelbar erhalten,
wenn alle Welten, die du schufst,
wie ein Gewand veralten.
4. Und stürzen Felsen sich ins Tal,
so daß von ihrem mächt´gen Fall
die Erde weit erzittert,
bleibt deiner Liebe Bund mit mir
doch ewig unerschüttert.
5. Was klag´ ich denn voll Traurigkeit,
daß alle Güter dieser Zeit
schnell wie ein Hauch vergehen,
da du das Gut der Güter bist,
das ewig wird bestehen?
6. Was ist´s, daß meine Seele zagt,
wenn mein Gewissen mich verklagt,
daß ich vor dir gesündigt?
Bleibt ewig doch dein theures Wort,
das Gnade mir verkündigt.
7. Was klag´ ich? Liebest du mich doch
mit aller deiner Liebe noch,
und wirst mich ewig lieben;
hast selber meinen Namen dir
in deine Hand geschrieben.
8. Ja, ich bin Gottes, Gott ist mein,
und ewig, ewig wird er´s sein;
nichts kann mich von ihm scheiden.
Die Welt vergeht mir ihrer Lust;
Gott bleibt mir seinen Freuden.
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(Autor: Johann Andreas Cramer (1723 - 1788))
Gottes Allmacht
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Von Gottes Allmacht wollen wir heut singen,
Ihm Lob und Dank für Seine Treue bringen,
für Seine Liebe, Seiner Weisheit Tun,
für Seine Vaterhände, die nie ruh’ n.
Durch Seinen Atem rief Er uns ins Leben,
will täglich alles uns zum Leben geben,
in Seinen Händen ruhen wir geborgen,
ist Er bei uns, - so sind wir ohne Sorgen.
Tagein tagaus umgibt uns Seine Liebe,
Er tröstet uns und gibt uns Seinen Frieden,
stets über uns Sein Vaterauge wacht,
an jedem Tag, in jeder dunklen Nacht.
In der Natur von Gottes Macht wir lesen:
die Erde, Himmel, alles Lebewesen –
durch Seinen weisen Ratschluss sind entstanden.
Der Mensch hat Gottes Wege nie verstanden.
Allgegenwärtig ist Er und Allmächtig,
Er hat geschaffen alles gut und prächtig.
Wer Odem hat, der rühme unsern Herrn!
Nur Ihm allein sei Lob und Preis und Ehr’!
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(Autor: Elisabeth Kasdorf) Copyright © by Elisabeth Kasdorf, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
Gottes GE-DANK-EN zu Jesaja 55,8-9
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Der Mensch denkt, Gott lenkt,
weil ER den Menschen genau kennt.
Der Mensch erdenkt sich seinen Weg,
aber der Herr zu guten Schritten bewegt.
Der Mensch denkt oft viel zu groß von sich,
doch sein Wissen bleibt Stückwerk, alltäglich.
Der Mensch ist abhängig von Seinem Herrn,
nur leider sieht er das nicht allzu gern.
Der Mensch braucht daher Gottes Weisheit,
von IHM zu lernen, macht in Wahrheit gescheit.
Der Mensch richte sich stets nach Gottes Rat,
mit guten Gedanken leitet ER, Tag für Tag!
Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein gibt, daß er fortgehe.
Sprüche 16,9
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(Autor: Ingolf Braun) Copyright © by Ingolf Braun, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
Gottes Superlative zu Psalm 31,20
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Gott ist für mich unbegreiflich,
aber doch zum Greifen nah.
Er ist da für dich und mich,
aber trotzdem bleibt er unverfügbar.
Groß und wundersam,
gerecht und wahrhaftig bist du,
unvergleichlich einfühlsam
und noch unveränderlich dazu.
Dir, Herr, gehören Sieg und Hoheit,
herrlich regierst du von deinem Thron.
Du hast uns vom Gericht befreit,
bist zu uns gekommen in deinem Sohn.
Gott, deine Zeichen sind weise und mächtig,
dein Tun und deine Allmacht sind so groß.
Deine Liebe führt ins Gebet andächtig,
denn dein Erbarmen lässt mich nicht los.
Vater, Sohn und Heilger Geist,
ich bete dich an in dankbarer Ehrfurcht.
Täglich du deine Fürsorge an mir erweist,
o, Gott, du kennst mich durch und durch.
Trotzdem hast du mir die Schuld vergeben,
dafür dank ich dir zu jeder Zeit.
Du gibst mir Sinn und Halt im Leben,
gewiss, das hast du festgeschrieben in Ewigkeit!
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(Autor: Ingolf Braun) Copyright © by Ingolf Braun, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
Gottes Wesen zu 2. Mose 3,14
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Die Schöpfung und alles Leben entspringen aus Gottes WESEN,
ob in den Himmeln oder auf der Erde, er ist schon immer da gewesen.
Gott ist von Anfang an das lebend´ge und kreative WORT,
alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, so bleibt es auch hinfort.
Gott ist allwissend und benutzt seine unfassbare WEISHEIT
für all seine Vorhaben, was ER erschafft und erhält durch diese Notwendigkeit.
Gottes Ursprung all seines Wirkens ist sein väterlich, heiliger WILLE
und macht sich alles untertan nach seinem Plan, durch Gewalt oder Stille.
Gott misst seinen Willen zum Tun stets an seiner absolut reinen WAHRHEIT.
Daraus ergeben sich Liebe, Gnade und Gerechtigkeit als stets verlässliche Einheit.
Gott ist ebenso an seinen Werken zu erkennen als WUNDERVOLLBRINGER.
ER öffnet staunende Augen und Sinne; somit wird unsere Ehrfurcht noch wichtiger.
Gott ist seit Ewigkeiten ein Übersicht behaltender WERKMEISTER,
alles ist IHM möglich im Entscheiden und Vollbringen als wahrer Hochleister.
Gott wirbt in allen Generationen als Retter und WUNDERRATGEBER,
der zu jeder Zeit und Stunde klug zu raten weiß, von Januar bis Dezember.
Gott ist Vater, Sohn und Heil´ger Geist in Einem als WELTENHERRSCHER.
Ewig wird ER regieren und seine Kinder zum Ziele führen - das ist sicher!
Gott ist Liebe, Geist und Licht,
ewig, heilig, gnädig, geduldig, souverän, allmächtig, allgegenwärtig, gerecht ...
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(Autor: Ingolf Braun) Copyright © by Ingolf Braun, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
Groß ist Gott, wohin ich sehe zu Hiob 36,22
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1. Groß ist Gott, wohin ich sehe,
in Tiefen groß, groß in der Höhe,
in allen seinen Werken groß!
Ihn, den Gott der Macht und Stärke
erheben seiner Hände Werke,
die ganze Schöpfung macht Ihn groß.
Die Himmel sagen laut:
uns hat der Herr gebaut,
Halleluja!
Auf jeder Flur,
in der Natur
verherrlicht Ihn die Kreatur.
2. Und wenn ich den Menschen sehe,
dies Meisterwerk bewundernd stehe,
dann wird mir Gott im Menschen groß.
Groß ist Er an Huld durch Milde,
denn uns schuf Gott nach seinem Bilde,
uns fiel das allerschönste Los.
Er schuf zur Ewigkeit
uns mit Unsterblichkeit,
Halleluja!
Gott, wären wir,
wir alle hier,
unsterblich noch und ähnlich Dir!
3. Weh´! Die Menschen wurden Sünder,
doch Gott sah die gefall´nen Kinder,
sah ihr Verderben, ihren Tod.
Groß an Gnade und Erbarmen,
half Er uns, den verlassnen Armen,
der mächtige, der gnäd´ge Gott.
Herab von seinem Thron
gab Er uns seinen Sohn.
Halleluja!
Groß ist uns Gott
durch Christi Tod!
An Liebe groß ist unser Gott!
4. Alles macht Ihn groß auf Erden,
doch größer wird Er uns einst werden,
wenn wir von Angesicht Ihn sehn.
Wenn wir einst vor seinem Throne,
beseliget in seinem Sohne
mit Engeln Gottes Ihn erhöhn.
Dann in der Herrlichkeit,
dann singen wir erfreut:
Halleluja!
Groß ist der Herr!
Niemand wie Er!
Und alles singt Ihm Lob und Ehr´.
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(Autor: Chr. Gottlieb Frohberger (1742 – 1821))
Groß ist meines Gottes Treue
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Groß ist meines Gottes Treue,
Seine Güte und Geduld,
jeden Morgen stets aufs Neue
tilgt Sein Sterben meine Schuld.
Jesus Christus litt aus Liebe
für die Menschen auf der Erd,
Todesschmerzen, Spott und Hiebe,
hat dabei nie aufbegehrt.
Auferstanden dann als König,
der regiert in Ewigkeit,
ach Herr, ich kann viel zu wenig,
öffne Du das Herz mir weit.
Großer Gott ich kanns nicht fassen,
Du der Schöpfer aller Welt
willst Dein armes Kind nicht lassen,
das sich untreu oft verhält.
Deine starke Hand will tragen
mich mein ganzes Leben lang,
darum brauch ich nicht verzagen,
stimme Dir mein Lobgesang.
Preis und Ehre Deinem Namen
großer Gott der Herrlichkeit,
Jesus Christus voll Erbarmen
lässt mich nicht für alle Zeit.
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(Autor: Gabriele Brand) Copyright © by Gabriele Brand, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
Groß und allmächtig!
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1. Groß und allmächtig, ewig und wahr,
heilig und gnädig und immerdar,
Vater und Segen, ein fester Hort,
Kraft stets und Stärke,
ein nie endendes Wort;
Dies bist du Herr,
unser ewiger Gott.
2. Hilfe und Rat, Vergebung von Schuld,
Tröster und Retter, große Geduld,
Liebe, Erbarmen, und Seligkeit,
Wahrheit und Hoffnung,
bis zur Ewigkeit.
Dies bist du Herr,
dir sei Lob, allezeit.
3. Fels, Macht und Streiter, in aller Not,
Friede und Sieg selbst über den Tod,
Güte und Heimat, zu jeder Zeit,
Wirken und Schaffen
bis zur Herrlichkeit.
Dies bist du Herr,
dir sei Dank, allezeit.
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(Autor: Gerhard A. Spingath, Text: Haike Espenhain) Copyright © by Gerhard A. Spingath, Text: Haike Espenhain, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
Höchstes Wesen, ew´ge Sonne!
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1. Höchstes Wesen, ew´ge Sonne!
Urquell der vollkommnen Wonne!
Wesen, dem die höchste Lust
ohne Maß und Ziel bewusst!
2. Eh´ der Engel Lieder klangen,
Eh´ sie heilig! heilig! sangen,
warst du schon vor aller Zeit,
reich an Kraft und Seligkeit.
3. Wären auch viel tausend Erden:
Sel´ger könntest du nicht werden,
als du schon gewesen bist,
eh noch eine worden ist.
4. Deiner Gottheit Macht und Stärke
zeiget dich durch deine Werke,
die dem Auge, das nicht blind,
lauter Meisterstücke sind.
5. Wer kann deiner Hand entfliehen?
Wer kann dich zur Rechnung ziehen?
Wenn dein starker Arm sich regt,
zittert, was die Erde trägt.
6. Die in dieser Welt regieren,
die den Fürstennamen führen,
tragen ihn von dir zu Lehn;
du mußt über Allen stehn.
7. Erdefürsten müssen sterben,
du allein hast keinen Erben;
Menschenkräfte blühen ab:
Du nur kennst nicht Tod noch Grab.
8. Droben, in der ew´gen Stille,
wohnet deine Gottesfülle
in dem unerforschten Licht,
das kein Schatten unterbricht.
9. Niemand hat dich je gesehen;
niemand kann vor dir bestehen,
wenn dein heil´ges Angesicht
ihn erforschet im Gericht.
10. Wer sich deiner will erfreuen,
muß die finstern Werke scheuen;
deines Lichtes reine Pracht
haßt der Sünden trübe Nacht.
11. Dein Erbarmen sei gepriesen,
das in Christo sich erwiesen,
da du dich der armen Welt
sichtbar in ihm dargestellt!
12. Ehre sei mit schwachen Zungen,
großes Wesen, der gesungen!
Droben soll dein Lob allein
ewig ihr Geschäfte sein.
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(Autor: unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)
Höhere Wege
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Gott hat einen ew´gen Plan,
dass er beende jeden Wahn,
dass jeder soll die Wahrheit kennen
und heiß in SEINER Liebe brennen!
Die Mittel sind die besten zwar,
doch eh´ der Mensch sieht geistesklar
musst er zumeist durchs Feuer geh´n,
um vor dem Richter zu besteh´n.
Drum alles, was passiert, geschieht,
egal wie es für´s Fleisch aussieht,
zielt immer einzig darauf hin,
dass Jesus thronen will darin,
kein Mensch, der glaubt, verloren gehe,
sondern mit Christus auferstehe!
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(Autor: Jochen Hamprecht) Copyright © by Jochen Hamprecht, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
Heilig ist Dein ganzes Wesen zu 1. Samuel 2,2
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1. Heilig ist Dein ganzes Wesen
und kein Böses ist an Dir!
Ewig bist Du so gewesen
und so bleibst Du für und für.
Was Dein Wille wählt und tut,
ist untadelhaft und gut.
Und mit Deines Armes Stärke
wirkst Du stets vollkommne Werke.
2. Uns von Sünden zu erlösen,
gabst Du Deinen Sohn dahin;
O so reinige vom Bösen
durch Ihn unsern ganzen Sinn!
Gib uns wie Dein Wort verheißt,
gib uns Deinen guten Geist!
Dass Er unsern Geist regiere
und in alle Wahrheit führe.
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(Autor: Joh. Chr. Zimmermann (1702 – 1783))
Heilig ist Gott, der Herr
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Diverse Bibelstellen
Heilig ist Gott, der Herr
und heilig ist auch sein Volk.
Er, der schon war vor aller Zeit
und der wird sein in alle Ewigkeit,
er ist der heilige, allmächtige Gott.
Alle Lande sind seiner Ehre voll,
alle Völker sollen seine Herrlichkeit sehen.
Heilig ist Gott, der Herr
und heilig ist auch sein Volk.
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(Autor: Gerhard A. Spingath) Copyright © by Gerhard A. Spingath, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
Heilig ist GOTT, unser HERR
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Heilig ist GOTT, unser HERR.
Heilig und gut ist nur Er, nur Er.
Lobet Seinen Namen in Ewigkeit! Amen.
Heilig ist GOTT der HERR!
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(Autor: Lothar Gassmann) Copyright © by Lothar Gassmann, www.christliche-gedichte.de
Herr, unser Gott, wer ist dir gleich?
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1. Herr, unser Gott, wer ist dir gleich?
Du bist das höchste Wesen
und hast du, an Gnade reich,
uns dir zum Dienst erlesen.
Gemeinschaft sollen mit dir,
du Allerhöchster haben.
Mit deinem Heil willst du uns hier
und ewig einst begaben,
du Quelle alles Segens!
2. Wir beten dich, o Vater an!
Sind wir gleich vor dir Sünder,
so nimmst du dich doch unser an,
wie Väter ihrer Kinder.
Du hast für uns aus großer Huld
selbst deinen Sohn gegeben.
Dein Herz voll Güte und Geduld
verleih´ uns Trost und Leben,
dass wir dich kindlich fürchten.
3. O Iesu, ew´ger Gottessohn,
du Heil, darauf wir hoffen!
Durch dich steht zu des Vaters Thron,
der Weg uns wieder offen.
Uns zu befrein von Sünd´ und Tod,
kamst du zu uns auf Erden.
O lass uns, unser Herr und Gott,
froh deines Segens werden,
und dir im Glauben dienen.
4. O heil´ger Geist du Geist von Gott!
Wehr´ in uns dem Verderben!
Im Glauben an des Mittlers Tod
hilf uns der Sünde sterben!
Du gibst zum Guten Lust und Kraft;
Lass es uns stets erfahren!
Stärk uns auf unsrer Pilgrimschaft,
bewahr uns vor Gefahren,
hilf uns dir willig folgen.
5. Lass, Gott, uns dein auf Erden
schon als unsers Gottes freuen.
Herr, segne uns vor deinem Thron,
dass wir vor dir gedeihen!
Dein ist das Reich, die Herrlichkeit.
Dir wollen wir hier leben;
und du wirst nach vollbrachter Zeit
uns einst dahin erheben,
wo wir dich ewig schauen.
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(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)
Herr, ich fühle Dank und Preis
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1. Herr, ich fühle Dank und Preis,
stille Freudentränen rinnen!
Wahrlich ja, dein Lieben weiß
alle Herzen zu gewinnen.
Könnten wir nicht kummerfrei
täglich sehn: Du bist getreu?!
2. Alle Wege, die du gehst,
alle Werke, die du schaffest;
wenn du beugest und erhöhst,
wenn du segnest oder strafest:
Alles predigt alt und neu,
deinen Ruhm: Du bist getreu!
3. Ich, der Menschenkinder eins,
oft beschämt von meinen Schwächen,
weiß vom Anfang meines Seins
all die Huld nicht auszusprechen,
der ich mich bis heute freu´;
ich bezeug's: Du bist getreu!
4. Ehre hast du eingelegt,
hast mit ausgesuchter Gnade
dein bedürftig's Kind gepflegt!
Fand ich nicht auf jedem Pfade,
immer reich und immer neu,
den Beweis: Gott ist getreu?!
5. Deine Weisheit kehrte mir
tausendfache Not zum Besten;
ach, wie vielmal halfst du mir,
sagtest mir ein Wort zum Trösten!
War ein Leiden kaum vorbei,
sah ich bald: Du bist getreu!
6. Ja, du bliebst gerecht und fromm
selbst auf meinen Sündenwegen,
riefst immer zärtlich „Komm!“
Trugst Vergebung mir entgegen.
Ach, gern gab´ ich, sündenfrei,
tausend Dank: Du bist getreu!
7. Jesu, du erbarmungsreich,
Eingedenk der Todesschmerzen,
suchst mich, guten Hirten gleich,
ziehst mein Herz zu deinem Herzen.
Sieh mich nahn mit Scham und Reu´!
Ich bekenn: Du bist getreu!
8. Laß mich nicht von deiner Hand,
mache dich mir immer lieber!
Hilf mir dem Tränenstand
in das Vaterland hinüber.
Dann rühm´ ich dort selig, frei,
ewig fort: Du bist getreu!
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(Autor: Johann Gottfried Schöner (1749 - 1818)
Ich bin´s
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Sie trug den Krug zur Jakobsquelle,
leer das Gefäß, leer ihre Seele.
Nur einer konnte sie erfüllen,
nur einer all ihr Sehnen stillen.
„Ich bin`s!" (Johannes 4,26)
Dort – ein Gespenst! –
Die Jünger schauen entsetzt aufs Meer
und schrei'n vor Grauen.-
Ein Wort ließ ihren Blick erhellen,
es schallte über Meer und Wellen:
„Ich bin‘s!“ (Markus 6,50)
"Wen sucht ihr denn?“ hört man ihn fragen.
Er stand vor Feinden ohne Zagen.
Und diese ließ ein Wort erschüttern,
zu Boden fallen und erzittern:
„Ich bin‘s!“ (Johannes 18,5)
Ein Wort war‘s als er auferstanden,
an dem die Jünger ihn erkannten.
Dem Zweifel machte es ein Ende:
“Seht meine Füße, meine Hände:
Ich bin‘s!“ (Lukas 24,39)
Für mich trägt er auch diesen Namen,
und wenn mir manchmal Zweifel kamen
in Krankheit, Kummer, Not und Schmerzen,
sprach er mit liebend warmen Herzen:
„Ich bin‘s!“
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(Autor: Toni Jung (1918 – 2014)) Copyright © by Toni Jung (1918 – 2014), www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
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