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Er kommt, um die Erde zu richten! Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist.
Psalm 98,9
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Lass uns eins sein, Jesu Christ,
wie du mit dem Vater bist,
in dir bleiben allezeit,
heute wie in Ewigkeit.
Erbarm Dich, Herr!
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Frage:
Wie kann ich im Gericht Gottes bestehen?
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Zum Nachdenken: Gottes Schöpfung ist wunderbar. Es ist ein besonderes Vorrecht, in Gottes Schöpfung zu leben. Alles, was ich in ihr erlebe, kommt von Gott. Das führt mich zu einer demütigen Dankbarkeit und ich darf Gott loben und preisen. Und doch muss ich erkennen, dass alles der Vergänglichkeit unterworfen ist. Die Vergänglichkeit hat ein Ziel, das Gericht Gottes. Gott wird den Erdkreis richten.
Niemand kann sich dem Gericht Gottes entziehen. Dann kommt es für jeden Menschen darauf an, welche Gerechtigkeit auf ihn angewendet wird. Die eigene Gerechtigkeit oder Gottes Gerechtigkeit, die in Jesus Christus zu finden ist. Ich klammere mich an Jesu Gerechtigkeit, denn wenn ich in das Gericht komme, schaut Gott auf Jesus, der vollkommen gerecht ist. Ich bin ein Lump und mir bleibt nichts anderes, als mich an Jesus Christus zu klammern, damit ER mich durchbringt. |
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| Das SamenkornGedicht zu Lukas 8, 4-15
Als nun eine große Menge zusammenkam und sie aus den Städten zu ihm zogen, sprach er in einem Gleichnis:... Lukas 8, 4-15 (Schlachter 2000) |
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Ein Sämann ging aufs Feld hinaus
und streute seinen Samen aus.
Ein manches Korn fiel auf den Weg
und wurd zertreten auf dem Steg.
So manches Korn die Vögel fraßen,
das, was gefallen auf die Straßen.
Manch Korn fiel auf den Felsen dort,
ging auf, doch ist ganz schnell verdorrt,
weil’s keine Feuchtigkeit bekam,
und somit bald sein Ende nahm.
Das andre fiel unter die Dornen,
ließ sich zum Aufgehen anspornen,
von Dornen wurde es erstickt
und hat kein Leben mehr erblickt.
Und manches fiel auf gutes Land,
es nahm das Leben überhand.
Das Korn wuchs unter Gottes Zucht
und brachte hundertfache Frucht.
***
Was hat das Gleichnis zu bedeuten?
Das sagte Jesus zu den Leuten:
Der Same ist das Gottes Wort,
das wird gesät an jedem Ort.
Das Korn, das auf den Weg hinfällt,
in einem Herzen doch nicht hält.
Vom Feind wird dieses Wort geklaut,
damit der Mensch auf Gott nicht baut.
Was auf den Felsen fällt auch heute,
nehmen mit Freuden an die Leute,
die ohne Wurzeln zeitlang glauben
und fallen ab, des Heils sich rauben.
Die in den Dornen sind, die’s hören,
doch lassen sich so leicht betören
von Lebensfreuden, Reichtumssucht,
sie bringen keine Geistesfrucht.
Die aber sind auf gutem Land,
sie gehen treu an Gotteshand,
sie nehmen an des Heilands Huld
und bringen Frucht in der Geduld.
Wie sieht's in unsren Herzen aus?
Geht dort der Same Gottes auf?
Zum Hören gab uns Gott die Ohren,
darum, wer Ohren hat, der höre!
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(Gedicht, Autor: Rosa Teiwald, 2026)
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