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Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes.
Epheser 5,18
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Gib dem Glauben Kraft und Halt,
Heilger Geist, und komme bald
mit den Gaben siebenfalt.
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Frage:
Wie kann ich denn voll Geistes werden?
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Zum Nachdenken: Die biblischen Bilder vom Weinstock und den Reben und von der brennenden Lampe, die durch Öl am Leuchten gehalten wird, verdeutlichen sehr eindringlich, dass hier ein immerwährender Prozess gemeint ist. Nur wenn ich im ständigen Strom des Heiligen Geistes stehe, kann Gottes Kraft in und durch mich wirken - in jedem Menschen nach seinen Gaben und Aufgaben.
Erfahre ich nicht mehr die Kraft durch Sein Wort, durch eine lebendige Beziehung zu Ihm, dann werde ich auf ein Minimum gesetzt. Es besteht die Gefahr lau zu werden. Dadurch entfaltet das Fleisch wieder sein Eigenleben. Doch Gott bewahre mich davor. Ich bete zu Gott, dass Sein Heiliger Geist mich erhalte im Strom des Heiligen Geistes, dass meine Lampe reichlich leuchte und ich einst würdig empfunden werde, alsbald entrückt zu werden, in die leibhaftige Gegenwart Jesu. |
| Sünde, Selbstprüfung, Buße/Umkehr/Bekehrung, Beichte | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bußlieder und Bußgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Zu dir, Herr Jesu, komme ichLied, Melodie: Herzlich lieb hab ich dich, o Herr zu Off. 22,17
Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. Off. 22,17 (Luther 1912) |
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1. Zu dir, Herr Jesu, komme ich,
nachdem du so gar freundlich
mich zu dir hast heißen kommen.
Mich drücket meiner Sünden Last,
sie läßt mir keine Ruh noch Rast;
würd sie mir nicht benommen,
so müßt darunter ich vergehn,
ich könnte nicht vor Gott bestehn,
vor dem die Himmel selbst nicht rein,
ich müßt ein Kind des Todes sein.
Herr Jesu Christ,
mein Trost und Licht, mein Trost und Licht,
erquicke mich und laß mich nicht!
2. Das Sündenjoch ist mir zu schwer,
es drückt mein Herze allzusehr,
du, Herr, wollst es zerbrechen!
Gedenke, daß du diese Last
darum für mich getragen hast,
damit nicht möchte rächen der Vater,
was ich hab verschuldt,
vielmehr, daß seine Gnad und Huld
mir Armen wieder würd zu Teil.
Mach mich durch deine Wunden heil,
Herr Jesu Christ,
und für mich bitt, und für mich bitt,
wenn Satan wider mich auftritt.
3. Zu dir steht meine Zuversicht,
ich weiß von keinem Helfer
nicht ohn dich, o Arzt der Sünder.
All andre Helfer sind zu schlecht,
du bist allein vor Gott gerecht,
des Todes Überwinder,
die Freistatt und der sichre Ort,
das feste Schloß, der Schild und Hort,
der Mittler und der Gnadenthron,
des Vaters Herz und liebster Sohn.
Herr Jesu Christ,
das glaube ich, das glaube ich,
ach stärk in solchem Glauben mich!
4. Hinfort will ich nun jederzeit
auf mich zu nehmen sein
bereit dein Joch, die sanfte Bürde;
darunter find ich Fried und Ruh,
ich wachs und nehm im Guten zu.
Und ob ich drunter würde aus Schwachheit,
die dir ist bekannt, ermüden,
wird doch deine Hand
mir immer wieder helfen auf,
um zu vollenden meinen Lauf.
Herr Jesu Christ,
durch dich allein, durch dich allein
kann ich hier und dort selig sein.
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(Lied, Autor: Joh. Anastasius Freylinghausen (1670 – 1739))
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