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Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben, Gutes und Böses zu unterscheiden.
Hebräer 5,14
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Stärk in mir den schwachen Glauben,
laß dein teures Kleinod mir
nimmer aus dem Herzen rauben,
halte mir dein Wort stets für,
daß es mir zum Leitstern dient
und zum Trost im Herzen grünt.
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Frage:
Wie kann denn Wachstum im Glauben gelingen?
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Zum Nachdenken: Gott ist es, der dem Menschen Sinne gegeben hat, um sensibel die Umwelt wahrzunehmen. Als ich noch jung in der Nachfolge stand, war meine Wahrnehmung und Unterscheidung für das Böse und Gute noch nicht besonders ausgeprägt. So mancherlei Versuchung zur Sünde habe ich nicht widerstanden. Gott der Herr hat mir aber Glaubenswachstum geschenkt. Durch sein Wirken an meinem Herzen ist meine Beziehung zu Ihm fester geworden. Und der in mir wohnende Heilige Geist schärft meine Sinne, damit ich etlichen herannahenden Versuchungen widerstehen kann.
Durch das Wort Gottes wächst die Erkenntnis, was der Wille Gottes ist. Meine Nachfolge bleibt nicht in den Kinderschuhen stecken. Nicht Milch, sondern eine feste Speise, nämlich das Wort und Wirken Gottes, werden zunehmend die Basis für eine treue Nachfolge. |
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| O Herre Gott, dein göttlich WortBibellied zu 1. Thess. 2,13
Darum danken auch wir ohne Unterlaß Gott, daß ihr, da ihr empfinget von uns das Wort göttlicher Predigt, es aufnahmt nicht als Menschenwort, sondern, wie es denn wahrhaftig ist, als Gottes Wort, welcher auch wirkt in euch, die ihr glaubet. 1. Thess. 2,13 (Luther 1912) |
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1. O Herre Gott,
dein göttlich Wort
ist lang verdunkelt geblieben,
bis durch dein Gnad
uns ist gesagt,
was Paulus hat geschrieben
und andere
Apostel mehr
aus deim göttlichen Munde;
wir danken dir
mit Fleiß, dass wir
erlebet han die Stunde,
2. dass es mit Macht
an Tag ist bracht,
wie klärlich ist vor Augen.
Ach Gott, mein Herr,
erbarm dich der,
die dich noch jetzt verleugnen
und achten sehr
auf Menschenlehr,
darin sie doch verderben.
Deinen Worts Verstand
mach ihn´ bekannt,
dass sie nicht ewig sterben.
3. Willst du nun fein
gut Christe sein,
mußt du vor allem glauben.
Setz dein Vertrauen,
drauf fest zu bauen
Hoffnung und Lieb im Glauben,
allein auf Christ
zu aller Frist;
dein Nächsten lieb daneben.
Das G'wissen frei,
rein Herz dabei
kann kein Geschöpf dir geben.
4. Hilf, Herre Gott,
in dieser Not,
dass sich die auch bekehren,
die dich nicht sehn,
dein' Namen schmähn,
dein Wort nicht wollen lehren.
Sie sprechen schlecht,
es sei nicht recht,
und haben´s nicht gelesen,
auch nie gehört
das edle Wort;
-ist´s nicht ein teuflisch Wesen?
5. Gott ist mein Herr.
So bin ich der,
dem Sterben kommt zugute;
dadurch uns hast
aus aller Last
erlöst mit deinem Blute.
Das dank ich dir;
drum wirst du mir
nach deiner Verheißung geben,
was ich dich bitt.
Versag mir´s nit
im Tod und auch nicht im Leben.
6. Herr, ich hoff je,
du werdest die
in keiner Not verlassen,
die dein Wort recht
als treue Knecht
in Herz und Glauben fassen;
gibst ihn´ bereit
die Seligkeit
und läßt sie nicht verderben.
O Herr, durch dich,
bitt ich, laß mich
fröhlich und willig sterben.
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(Bibellied, Autor: Erfurt 1527 u. 1531)
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