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Seid getrost und hocherfreut,
Jesus trägt euch, seine Glieder.
Gebt nicht statt der Traurigkeit:
Sterbt ihr, Christus ruft euch wieder,
wenn die letzt Posaun erklingt,
die auch durch die Gräber dringt.
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Frage:
Wie kommt ein Mensch zur Umkehr?
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Zum Nachdenken: Zuweilen beschäftigt mich der scheinbar selbstzufriedene Zustand mancher Mitmenschen. Sie leben und lieben sich selbst. Sie genießen ihr Leben; sind scheinbar glücklich und zufrieden. Manchmal kommt auch noch beruflicher Erfolg hinzu. Auch ihre Kinder sind erfolgreich in Schule, Studium und Beruf. Es irritiert mich, wenn weltliche Menschen nach irdischen Dingen streben; erfolgreich und zufrieden sind.
Aber ist dies alles nicht bloß eine Täuschung, eine Selbsttäuschung? In den Tiefen der Herzen vieler selbstzufriedener Mitmenschen herrscht eine abgrundtiefe Leere. Sie leben in dem Bewusstsein, dass das nicht alles gewesen sein kann. Jesus selbst gibt den lebensverändernden Impuls zur Umkehr. Er gebraucht dazu Nachfolger die durch ihren segensreichen Dienst Spuren hinterlassen. Jesus Christus überführt von Sünde und Gerechtigkeit. ER führt heraus aus der tödlichen Selbsttäuschung. Der Weg zur Umkehr ist frei. |
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| JonaBibelgedicht
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Traurig war’s in jenen Tagen.
Jona wollte keinem sagen,
dass ein großes Unglück naht.
Ninive, die große Stadt,
wollte Gott der Herr verderben
für das Übel, dass die derben
Leute übermäßig trieben,
keiner trachtete nach Frieden,
alle strebten nur nach Sünde.
Jona sollte eine Kunde
von dem Herrn im Himmel bringen:
„Wer nicht wird um Frieden ringen
und bereu’n sein böses Tun,
über die will Ich nicht ruh’n,
bis sie alle umgekommen!
Gibt’s denn wirklich keinen Frommen?“
Jona weigerte sich sehr
auszuführen, was der Herr
ihm als Auftrag hat gegeben.
Wollte retten er sein Leben,
denn er dachte so bei sich:
„Ach, das tut der Herr doch nicht.
Ihm wird es doch wieder reuen,
und die Sünder wird es freuen,
dass sie nicht ereilt der Tod.“
So lief Jona weg von Gott.
Doch man kann sich nicht verstecken,
auch nicht in die letzten Ecken,
überall sieht dich dein Gott
und du kannst nicht laufen fort.
Auf dem Schiff, auf großem Wasser,
wo man weit von Land und Straßen,
musste Jona es erkennen.
Allen musste er’ s bekennen,
dass am Unwetter nur er
diese Schuld trug, dass der Herr
ihm befohlen hat zu reden.
Doch er wollte andre Wege
geh‘n, als Ninive zu rufen
zur Bekehrung und zur Buße.
Geht’s, wie damals, nicht auch heute,
so wie Jona, vielen Leuten?
Wenige sind froh bereit
für den Herrn zieh’n in den Streit.
Vieles heißt es zu entbehren
um die Christenschar zu mehren.
Willst du Christi Kreuze tragen,
musst der Welt „Leb wohl!“ du sagen.
Drum seid alle froh bereit,
Gott zu folgen allezeit!
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(Bibelgedicht, Autor: Elisabeth Kasdorf, 2024)
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