|
|
|
|
Wer gern wohltut, wird reichlich gesättigt, und wer andere tränkt, wird auch selbst getränkt.
Sprüche 11,25
|
|
Ach bleib mit deinem Segen
bei uns, du reicher Herr;
dein Gnad und alls Vermögen
in uns reichlich vermehr.
Ach bleib mit deiner Treue
bei uns, mein Herr und Gott;
Beständigkeit verleihe,
hilf uns aus aller Not.
|
Frage:
Bist Du reich gesegnet?
|
|
|
Zum Nachdenken: Ich weiß, dass Jesus Christus mich segnet aus der Fülle seiner Gnade und Barmherzigkeit. ER führt, leitet und bewahrt mich. Seine Liebe zu mir ist unermesslich groß. Unverdient stehe ich in seiner Gnade. Aber was tue ich mit all dem Segen, den ER mir schenkt? Auch hier führt und leitet ER mich in seiner Nachfolge.
Durch leise Impulse zeigt ER mir was ich tun kann. Es ist sein Wille, dass ich seinen Segen weitergebe. Er führt mich beispielsweise diese Tagesleitzettel zu schreiben. Es sind seine Impulse, die ich im Gehorsam niederschreibe. Und ich erlebe, dass genau dieses Schreiben und die von Ihm geführten Tagesleitzettel auch mir zum Segen werden. Ich erkenne, dass alles an Gottes Segen gelegen ist und dass ER der Herr aller Dinge ist. Ich möchte mit seiner Hilfe nicht kleinlich sein, seinen Segen weiterzugeben. |
| (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| PetrusBibelgedicht
|
Es war ein Mann, der ward Simon Petrus genannt,
unter Fischersleuten sehr bekannt.
Er folgte willig unserm Herrn,
er tat‘s mit Eifer, er tat es gern.
Er war sehr forsch, allen Jüngern voran,
stand in Stürmen des Lebens ganz tapfer seinen Mann.
Doch manchmal war er, Gott sei’s geklagt,
kleingläubig, ängstlich und auch verzagt.
Auf stürmischem See ward es den Jüngern ganz bange,
der Herr aber schlief, tief, ruhig und lange.
Auch Petrus ward‘s Angst, er rief nach dem Herrn:
„Herr, wach doch auf, sei uns nicht fern.“
Der Herr stillte den Sturm und mahnte zugleich:
„Glaubt doch an mich und mein göttliches Reich“.
Die Jünger glaubten und folgten ihm weiter
und Jüngerschaft ward mal schwierig mal heiter.
Bei Jesu Verklärung, da war Petrus dabei,
sein Blick hoch erhoben, die Seele ganz frei.
Er wollte ganz lange den Verklärten noch schauen
und den Propheten hier Hütten erbauen.
Doch kam in der Zwölfen verschworener Runde
des Simon Petrus ganz dunkelste Stunde,
verleugnete Jesus aus Angst um sein Leben
und dieser Verrat ließ tief ihn erbeben.
Er weinte darüber und schämte sich sehr,
er fühlte sich schuldig und geistlich ganz leer.
Doch vergab ihm der Herr, er war ihm so wert,
hat mit ihm seine Kirche gebaut und so ihn geehrt.
|
(Bibelgedicht, Autor: Johannes Kandel, 2016)
Copyright © by Johannes Kandel, 2016, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
|
|
|