Gottes Wort

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 15.05.2026

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In Jesu Kraft Sünde überwinden.

Lasst uns nun eifrig sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams fällt!

Hebräer 4,11

Ich hatte nichts als Zorn verdienet
und soll bei Gott in Gnaden sein;
Gott hat mich mit sich selbst versühnet
und macht durchs Blut des Sohns mich rein.
Wo kam dies her? Warum geschieht`s?
Erbarmung ist`s und weiter nichts.

Frage: Warum finde ich bloß keine Ruhe?

Zum Nachdenken: Es gibt zwei Arten nicht zur Ruhe zu kommen: In dieser Welt treiben mich Sorgen und Nöte um. Sie bestimmen meine Gedanken und lassen mich oftmals nicht zur Ruhe kommen. Dies betrifft Weltmenschen und wahre Gläubige. Mir fehlt dabei oftmals das nötige Vertrauen in Gottes Wirken und Tun. Dann bitte ich aufrichtig um Vergebung meines Eigenwillen und lege Ihm alles im Gebet hin. Die andere Art nicht zur Ruhe zu kommen ist Weltmenschen fremd. Sie haben kein Gewissen das sie von ihrer Sünde überführt. Sie bekümmert es nicht, wenn sie vom Ehrgeiz und von Begierden geleitet einem sündigen Verhalten folgen.
Ich aber erkenne meine wiederkehrende Sündenlast und Schuld und gehe zu Jesus und bitte aufrichtig um Vergebung. Ich möchte mit Seiner Kraft die Sünde überwinden. Erst dann kann ich wieder in der Flut göttlicher Gnade und in Seinem Lichte stehen und diesem allem entfliehen.

Gottes Wort / Bibel

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Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)


Drei Freunde im Feuerofen

Bibelgedicht


König Nebukadnezar ließ ein gold‘nes Bildnis machen,
er stellte es in Babel auf und ließ es überwachen.
Danach nach seinen Stadthaltern und Schatzmeistern er sandte,
nach Richtern, Räten, Amtsleuten und Mächtigen im Lande.
„Das große Bild muss eingeweiht, so ist des Königs Wille!“ -
erschall des Herolds lauter Ruf. Ringsum - lautlose Stille.
„Wenn hören werdet ihr den Klang des Horns, der Zither, Flöte -
sofort ein jeder niederfällt um es dann anzubeten!

Wer vor dem Bild nicht niederfällt, vertilgt wird von der Erde.
Er soll in einen Feuerofen reingeworfen werden!“
Das Volk gehorchte dem Befehl. Es fiel gehorsam nieder
und betete das Bildnis an. So ging es immer wieder.
Doch lebten dort im Babel Land drei jungen Judenmänner.
Sie ehrten den Allmächtigen und waren Gottes Kenner.
Schadrach, Meschach und Abed-Nego wurden vor dem König
von den Chaldäern angeklagt, verspottet und verhöhnet.

„O König, sie verachten dich, auch deinen Gott sie hassen!
Sie beten auch das Bild nicht an, das aufrichten hast lassen!“
Nebukadnezar, voller Grimm, ließ nun die Freunde kommen.
Er sprach sie an in großem Zorn: „Ihr habt euch falsch benommen!
Ab heute, wenn der Ton erschallt des Horns, der Harfe, Leier -
so seid zur Anbetung bereit! Wenn nicht - sollt ihr’s bereuen!
In einen heißen Ofen will ich euch reinwerfen lassen.
Mal sehen, ob euch euer Gott dann auch nicht wird verlassen.“

Zum König sprachen nun die Drei: „Der Gott, Den wir verehren,
errettet uns aus deiner Hand und kann dem Feuer wehren.
Tut Er es nicht, - so sollst du es, o König, dennoch wissen:
wir beten dieses Bild nicht an entgegen dem Gewissen.“
Nach diesen Worten nun befahl der König, voller Rache:
den Feuerofen sollte man siebenmal heißer machen.
Gebunden wurden nun die Drei, man nahte sich dem Ofen,
in ihren Mänteln, Hosen, wurden sie hineingeworfen.

Die Feuerflammen töteten dabei die Angestellten,
die diese Drei hinaufgebracht. Ja, so geht es nicht selten.
Der König, ganz entsetzt, fuhr auf und sprach zu seinen Räten:
„Waren’s nicht drei? Ich sehe vier im Ofen umherschreiten.
Der Vierte sieht den Göttern gleich!“ Er trat zum Ofen näher,
und rief den Freunden zu: „Kommt raus!“ Sie traten aus dem Feuer.
Da kamen alle Mächtigen des Königsreichs zusammen
und sahen sich die Freunde an. Doch siehe da, die Flammen

haben ihnen nichts angetan: die Kleider waren heile,
ihr Haupthaar war auch nicht versengt, der Brandgeruch auch fehle.
Nebukadnezar sprach: „Gelobt sei Gott, der seine Knechte
gerettet hat aus großer Not, die trauten Seiner Rechten.
So sei nun dieses mein Gebot: „Wer unter den Nationen
den Gott Schadrachs und des Meschachs und Abed-Negos höhnet, -
der wird verderben und sein Haus einem Schutthaufen gleichen.
Denn nur ein Gott, Der solches schafft, ist groß und ohnegleichen!“

Der König gab den Freunden nun noch größ’re Macht im Lande.
Er hatte ihres Gottes Kraft gesehen und verstanden.


(Bibelgedicht, Autor: Elisabeth Kasdorf, 2024)


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„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

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