Lob, Dank & Anbetung

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.06.2024

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Gott bringt alles ans Licht!

Es ist aber nichts verborgen, das nicht offenbar werde, noch heimlich, das man nicht wissen werde.

Lukas 12,2

Irgendwann wird alles offenbar,
was auch noch so heimlich je geschah!
Nichts bleibt verborgen und versteckt,
nichts bleibt für immer unentdeckt!
Auch alles Dunkle wird man sehen:
Drum lasst im Licht uns wandeln, gehen!

Frage: Ist uns bewusst, dass vor dem Richterstuhl Gottes alles ans Licht kommen wird, auch unsere geheimsten Gedanken?

Zum Nachdenken: Vor den Menschen können wir zwar nicht alles, aber doch vieles verbergen. Begehen wir z. B. eine Straftat, dann werden wir nicht unbedingt `erwischt` und von den irdischen Gerichten vielleicht zur Verantwortung gezogen. Bei Gott ist es anders: Er weiß alles, auch unsere allergeheimsten Gedanken. Am Tage des Jüngsten Gerichts kommt alles ans Licht. Wohl dem, der sich zu Zeiten seines Erdenlebens unter das Blut Jesu gestellt hat!!!

Gott loben, preisen und anbeten

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Oh Wunder über Wunder


Oh Wunder über Wunder,
die Jesus an mir tut.
Es war die frohe Kunde,
die drang mir tief ins Blut.

Er hat mich auserkoren
zu seinem Königreich –
von oben neu geboren.
Die Welt ist mir jetzt gleich.

Was hätts´t du, Welt, zu bieten,
das nicht in Jesu mein?
Es sind oft Schein und Nieten –
in IHM ist wahres Sein.

In IHM allein ist Leben,
das wirklich Leben heißt;
denn es ist gott-gegeben
durch Seinen heilgen Geist.

Wie konnte das geschehen?
Ein reines Wunder ist´s.
Denn Gott ist selbst erschienen
im Heiland Jesus Christ.

Der hat sich tief gebeuget
in Menschen-Leid und -Schuld.
ER war der einzig Reine
und brachte Gottes Huld.

Er gab sich hin ins Sterben,
zum Tode gar am Kreuz;
stieg dann hinab in Tiefen,
davon ein Mensch kaum weiß.

Er stieg hinab zu retten
aus Tod und aus Gericht.
Er brach des Teufels Ketten,
bracht´ Finsternis das Licht.

Empor dann aus dem Staube
stieg leuchtend Gottes Held
und mit IHM Satans Raube,
in Christi Sieg gestellt.

Gott gab ihm einen Namen,
hoch über Raum und Zeit,
damit in Abram´s Samen
das Heil der Welt bereit.

Vor IHM die Knie sich beugen,
die heute noch Sein Feind´
und Aller Zungen zeugen:
Die Ehr sei IHM allein.

Auch ich darf „Amen“ singen,
Dir, wunderbarer Gott,
mit schlichtem Reime bringen
Dank, Ehre, Preis und Lob.

(Autor: Johannes Pelnasch)

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Palmsonntag - Ganz gehorsam Jünger gingen


Ganz gehorsam Jünger gingen,
um dem HERRN den Esel bringen.
Lass auch mich gehorsam sein,
lieber Heiland, Dir, allein.

„Hosianna“, Kinder sangen
und die Worte dem erklangen,
der die Kinder liebet sehr
und sie segnen möchte mehr.

Lass auch mich Dich, Heiland, preisen,
meine Lieb‘ zu Dir beweisen;
auch wenn Menschen sind dagegen
möchte ich Dich, HERR, erheben.

(Autor: Julia Steinbaron)

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Preis dem Herrn!

zu Psalm 34,4


1. Preis dem Herrn!
Ehr´ und Gotteskronenglanz
Ihm, dem Haupt der Wahrheitszeugen,
dem im eignen Siegerkranz
sich die Streiter Gottes beugen.
Kreuz und Tod bestanden sie durch Ihn,
freudig kühn!

2. Heil und Ruhm,
allen Tapfern unsers Herrn
seit dem ersten Zeugenblute!
Wie am Himmel Stern an Stern
glänzt im Glaubensheldenmute
und im Himmelslohn die edle Schar,
immerdar!

3. Selig sind, die von dieser Welt verkannt,
durch des Glaubens Kraft, mit Freuden
und von Christuslieb´ entbrannt,
Schmach und Kreuz und Tod erleiden!
Denn des Himmelreichs unendlich Heil
wird ihr Teil.

(Autor: Karl Bernhard Garve (1763 - 1841))



Preis ihm! Er schuf und er erhält


1. Preis ihm! Er schuf und er erhält
Seine wundervolle Welt.
Du sprachst: Da wurden, Herr, auch wir;
wir leben und wir sterben Dir.
Hallelujah!

2. Preis ihm! Er liebt von Ewigkeit,
wird ein Mensch, stirbt in der Zeit!
Erlöst, erlöst hast Du uns Dir!
Dir leben und Dir sterben wir.
Hallelujah!

3. Preis ihm! Er führt des Himmels Bahn,
führt den schmalen Weg hinan!
Geheiliget hast Du uns Dir;
Dir leben und Dir sterben wir.
Hallelujah!

4. Sing´, Psalter! Freudentränen fließt!
Heilig, heilig, heilig ist Gott,
unser Gott! Jehovah Dir,
Dir leben und Dir sterben wir.
Hallelujah!

(Autor: Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 - 1803))



Preis, Ehr´ und Andacht


1. Preis, Ehr´ und Andacht
opfern wir Gott, unserm Gott, Jehova.
Dir, laut soll durch uns dein Ruhm erschallen;
o lass Dein Lob Dir wohl gefallen!
Dir soll die Seele Psalmen weih´n,
das Herz soll Dir ein Loblied sein;
doch o, kein Engelpsalm beschriebe,
was Du uns bist, Du Gott der Liebe!
Halleluja! Halleluja!

2. Dich, Gott und Vater, preisen wir.
Du schufest, Du erhältst uns Dir,
schirmst uns mit milden Vaterarmen,
schonst uns voll Lieb´ und voll Erbarmen,
labst unsers Lebens Pilgerzeit,
rufst uns empor zur Ewigkeit,
und segnest uns auf allen Wegen
in Freud´ und Leid mit Vatersegen.
Halleluja! Halleluja!

3. Preis, Ehr und Dank Dir Gottes Sohn!
Du kamst aus Deinem Himmelsthron,
für uns ein ewig Heil zu gründen,
uns zu befrei´n vom Fluch der Sünden.
Dein Tod verschlang den ew´gen Tod,
Dein Sieg reißt uns aus Sünd´ und Not;
Dein Stab ist Deines Volkes Freude,
Dein Wort ihm Kraft und Himmelsweide.
Halleluja! Halleluja

4. Preis, Ehr´ und Dank Dir, heil´ger Geist!
Du kamst, nun sind wir nie verwaist.
Pfand Gottes, wahres Seelenleben!
O was ist uns mit Dir gegeben!
Sei, milder Tröster, nie uns fern;
durchdring uns mit der Kraft des Herrn!
Hilf uns in allen Erdenkreisen getreu
bis in den Tod ihn preisen.
Halleluja! Halleluja!

5. Gib, Herr, den unser Loblied preist,
Gott Vater, Sohn und heil´ger Geist!
Dass jedes Volk und Land der Erde
voll Deines Ruhms und Friedens werde!
O selig, dreimal selig ist das Volk,
des Hirt und Gott Du bist.
Jehova, Deinem großen Namen
sei Dank und Preis auf ewig! Amen.
Halleluja! Halleluja!

(Autor: Karl Bernhard Garve (1763 - 1841))



Rühmt den Herrn! Tönt nah und fern

zu Psalm 98,4


1. Rühmt den Herrn! Tönt nah und fern,
ihr Menschen, unsers Königs Lob!
O, was war,
der Menschen Schar,
eh' Er sie aus dem Elend hob!
Hätt´ Er uns sein Aug´ entwandt,
uns aus seinem Reich verbannt,
doch müsst´ unsre Schuld gesteh´n:
Ach, uns ist nach Recht gescheh´n!

2. Unser Schmerz
drang Ihm ans Herz,
Ihm klopft´ es über unsre Qual.
Lieb´ erbat,
im ew´gen Rat,
der schnöden Sünder neue Wahl.
Liebe riss aus Gottes Schoß
seinen Eingebornen los.
Liebe stürzt Ihn in die Schmach,
die sein Herz am Kreuze brach.

3. Wer, o wer
liebt so wie Er?
O, zeuget, die ihr zeugen könnt!
Zählt den Sand
am Meeresstrand,
zählt alle Stern´ am Firmament.
Messt die Himmel, messt das Licht –
Seine Lieb´ ermesst ihr nicht.
Auch ein Seraph staunet da,
fühlt und ruft: Halleluja!

4. Neu geweiht
sind Erd´ und Zeit
schon hier ein Himmelreich zu sein.
Immerfort
erschallt sein Wort
und Scharen zieh´n zum Himmel ein.
Ruh´n in seinem Friedensrat
und erfahren´s in der Tat,
dass, wo Christus König ist,
Fried´ und Recht sich ewig küsst.

5. O welch Heil!
Welch Erb´ und Teil!
Preis unserm Gott durch Jesum Christ!
Dass uns schon,
vor Gottes Thron,
das ew´ge Reich bereitet ist.
Dort wird herrlich offenbart,
was hier vorbereitet ward.
Und verklärt zum höhern Licht,
schau´n wir Ihn von Angesicht!

(Autor: Karl Bernhard Garve (1763 - 1841))



Schwing dich auf mein ganz Gemüte

zu Psalm 108,4


1. Schwing dich auf, mein ganz Gemüte,
und geh in den Himmel ein,
denn es muß des Höchsten
Güte hier und dort gepriesen sein.
Ach mit tausendtausendmalen
kann ich ihm das nicht bezahlen,
was er mir duch Rat und Tat
lebenslang erwiesen hat.

2. Herr Gott Vater, lauter Segen
trieft von deiner milden Hand,
den du mir hast allerwegen,
wie ich wünsche, zugewandt;
aus wie viel Bekümmernissen
hast du mich, mein Gott, gerissen!
Tausendtausendmal sei dir,
treuer Vater, Dank dafür!

3. O Herr Jesu, Heil und Leben
ist in deinem Blute mein,
alle Sünden sind vergeben,
und ich bin gerecht und rein;
ja du willst in meiner Seelen
deine Wohnung dir erwählen.
Tausendtausendmal sei dir,
liebster Heiland, Dank dafür!

4. Heilger Geist, an deinen Gaben
spür ich keinen Mangel nicht;
und was wollt ich größers haben
als dies gnadenvolle Licht,
daß ich weiß, an wen ich glaube,
und ein Gotteskind verbleibe.
Tausendtausendmal sei dir,
werter Tröster, Dank dafür!

5. Ach daß alle meine Glieder
lauter Zungen möchten sein,
daß ich mich durch Lobelieder
könnte recht in Gott erfreun,
und daß lauter Preis und Ehre
so ein süßes Opfer wäre,
das ihm würde Tag und Nacht
tausendtausendmal gebracht.

6. Doch du wirst mein schwaches Lallen,
o Gott Vater, Sohn und Geist,
dir auch lasse wohl gefallen,
das dich hier auf Erden preist,
bis ich dich im Himmel oben
mit den Engeln werde loben.
Ja da lob und preis ich dich
ewig, ewig, ewiglich.

(Autor: Erdmann Neumeister (1671 - 1756))



Singen wir aus Herzensgrund

zu Richter 5,3


1. Singen wir aus Herzensgrund,
loben Gott mit unserm Mund.
Wie er sein Güt an und beweist,
so hat er uns auch gespeist;
wie er Tier und Vögel nährt,
so hat er uns auch beschert,
welchs wir jetzund haben verzehrt.

2. Danken wir sehr, bitten ihn,
daß er geb des Geistes Sinn,
daß wir solches recht verstehn,
stets nach sein' Geboten gehn,
seinen Namen machen groß
in Christo ohn Unterlaß;
so singen wir recht das Gratias.

(Autor: Hans Vogel (1525 - 1567))



Sternenleben


In kosmischer Kälte
ein einsamer Stern
von Leben und Liebe
Lichtjahre fern
Sehnsucht im Herzen
warten auf Glück
kein Kommen und Gehen
kein Vor und Zurück

Kräfte der Sünde
zwangen ihn auf Bahnen
ließen ihn das Grauen
der Hölle erahnen
in tiefsten Tiefen
unendlicher Not
des Sterns Hoffnung
der endliche Tod

So wie dieser Stern
so war mein Leben
von allem fern
nichts hat es gegeben
eine heile Fassade
ein leerer Sinn
Kein Wissen warum
woher und wohin

Es war nicht verborgen
dem Schöpfer dem Herrn
Er war gar nicht weit
Er war auch nicht fern
Er hatte die Kraft
Er hatte den Willen
den Sinn zu ändern
den Hunger zu stillen

Sein Stern ging auf
im Morgenland
als Zeichen seiner
starken Hand
in seinem Namen
liegt die Kraft
die aus Chaos
göttliche Neuheit schafft

Die Kraft seines Namens
die alles gemacht
den Kosmos, die Erde
und all ihre Pracht
das Licht und die Farben
die Luft und das Meer
ist alles dein Werk
mein Gott und mein Herr

Die Kraft Deines Namens
die machte mich neu
ich will bei Dir bleiben
o halte mich treu
Dich ehren, anbeten
lobsingen und danken
in Glaube und Hoffnung
und Liebe nicht wanken

Mein Gott und mein Herr
Du Licht meines Lebens
Dein Opfer für mich
war nicht vergebens
Du bist immer bei mir
dem Kind deiner Liebe
du hast es verheißen
dass es immer so bliebe

(Autor: Manfred Reich)

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Stimmt ein, singt mit uns


1. Stimmt ein, singt mit uns das Lied der Hoffnung!
Singt das Lied von dem Licht!
Stimmt ein, singt mit uns das Lied der Hoffnung,
die das Dunkel durchbricht!
Stimmt ein, singt mit uns das Lied der Hoffnung!
Ängstigt euch doch nicht mehr!
Gott der HERR ist immer um uns her.

Rafrain:

Ja, die Hoffnung Gottes bleibt,
weil sie Nacht und Angst vertreibt
und am Ende ganz alleine übrig ist.
Gott ist unser Schirm und Schild,
der uns schützend in sich hüllt
und uns auch in Not
und Leiden fest umschließt.

2. Stimmt ein, auch wenn euch das Singen schwer fällt,
wenn euch Stürme umweh´n!
Stimmt ein, auch wenn euch die Sorge festhält!
Wagt es und es wird geh´n!
Stimmt ein, auch wenn ihr den Ton nicht findet!
Gott gibt euch seinen Ton,
und das Singen jagt die Angst davon.

Refrain:

3. Stimmt ein und singt Gott dem HERRN zur Ehre,
der uns schuf und uns leibt!
Stimmt ein und singt Gott dem HERRN zur Ehre,
der uns Zuversicht gibt!
Stimmt ein und singt Gott dem HERRN zur Ehre!
Ohne ihn ist es Nacht,
aber er hat alles gut gemacht.

Refrain:

(Autor: Lothar Gassmann)

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Treu ist das Herz, das brach für mich


(nach der Weise "Ich singe Dir mit Herz und Mund")

Treu ist das Herz, das brach für mich
und litt den bittren Tod,
damit ich lebe ewiglich,
vereint mit Dir mein Gott.

Nie wankt der Fuß, der mit mir geht,
er führt zum sichren Ziel,
auch wenn der Sturm entgegen weht
und ich nicht laufen will.

Das Wort aus Deinem Munde Herr
geschieht sofort im nu,
es öffnet Himmel, Berg und Meer
und schließt sie wieder zu.

Du bist die Hand, die mich nie lässt,
Du nimmst mich wie ich bin.
Auch wenn ich fall, hälst Du mich fest
und stellst mich wieder hin.

Dein Auge schläft und schlummert nie,
es kann Dir nichts entgehn,
auch was geschieht erst morgen früh,
hast Du schon längst gesehn.

Dein starker Arm, der reicht so weit,
das All ist viel zu klein.
Der Tod, das Leben und die Zeit,
die lenkst nur du allein.

Drum will ich stets in Dir mich freun
und allzeit jubiliern.
Was auch passiert, ich bin ja dein,
Du wirst mich sicher führn.

(Autor: Gabriele Brand)

  Copyright © by Gabriele Brand, www.christliche-gedichte.de
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Unser Herz und Mund lobsinge

zu Psalm 145,21


1. Unser Herz und Mund lobsinge
Gott, unserm Herrn, der große Dinge
an seinen armen Sündern tut!
O, wie viele Liebesbeweise
ermuntern uns zu seinem Preise.
Wie meint Er´s doch mit uns so gut!
Wir sind von Ihm erwählt,
aus Gnaden mitgezählt
zu der Herde,
die Er regiert
und schützt und führt,
wo keins der Schäflein Mangel spürt.

2. Wir erheben Deine Güte
mit kindlich fröhlichem Gemüte:
Wieviel hast Du an uns getan!
Des Erbarmens niemals müde,
blickt uns Dein Angesicht voll Friede,
so schlecht wir sind, doch freundlich an.
O, nimm Lob, Preis und Ruhm
in Deinem Heiligtum
von uns allen!
Herr Jesu Christ,
wie glücklich ist
ein Kind im Haus, wo Du Herr bist!

(Autor: Christian Gottfried Clemens (1743 – 1815))



Vater im Himmel

zu Psalm 118,28


Du sollst von mir gepriesen sein,
denn Du, nur Du bist Gott allein.
Nie will ich von Dir geh´n,
von Herzen zu Dir steh´n.

In Liebe will ich Dir begegnen
und empfangen Deinen Segen.
Du tatst die Hand mir reichen,
nie will ich von Dir weichen.

(Autor: Anneliese Grass)

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VATER UNSER


Ob es frühe war oder auch spät,
Jesus nahm sich Zeit für das Gebet.
Er empfahl dafür `nen stillen Ort,
Gott im Himmel hört ein jedes Wort.

Wir soll’n Gebete nicht endlos plappern,
sonst wird’s mit der Erhörung happern.
Nicht auf viele Worte kommt es an,
Gott sieht vielmehr uns’re Herzen an.

Wir sollen nichts zuerst für uns begehren,
sondern den Vater im Himmel ehren.
Gott soll an erster Stelle steh’n,
er will mit uns durch’s Leben geh’n.

„Dein Reich komme…“, das beten wir,
steht Jesu Kommen vor der Tür`?
Noch hat Satan hier sein Reich.
Wie schön, wenn Jesus käme gleich.

Für’s täglich Brot sollen wir beten,
für längere Zeit ist nicht vonnöten.
Gott sorgt für die Vögel jeden Tag,
so sorgt er auch für uns – keine Frag‘.

Wir werden täglich vor Gott schuldig
und er wartet sehr geduldig,
dass wir um Vergebung bitten,
Jesus hat für uns gelitten.

Es ist dabei zu bedenken:
Er wird nur Vergebung schenken,
wenn wir dem Nächsten auch vergeben
und mit ihm in Frieden leben.

Gott lässt den Versucher mal gewähren,
damit wir uns im Glauben bewähren.
Der Satan hat’s auch bei Jesus probiert
und hat sich dabei schön blamiert.

Wir sind stets im Blickfeld des Bösen,
Gott möge uns von ihm erlösen.
Er gebe uns die Kraft zu widersteh’n
und immer Gottes Weg zu geh’n.

Gott wird den Satan bald vernichten
um Gottes Reich dann aufzurichten.
Dann werden wir uns an Gott freu’n
und in Ewigkeit bei ihm sein.

Das gedankenlose leiern von diesem Gebet,
das ist’s, was Gott gar nicht versteht.
Mach ein Gebet aus Angst, Kummer und Sorgen,
und Gott wird’s hören heut‘ und morgen.

(Autor: Hermann Wohlgenannt)

  Copyright © by Hermann Wohlgenannt, www.christliche-gedichte.de
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Vom Aufgang bis zum Niedergang

zu Mal. 1,11


1. Vom Aufgang bis zum Niedergang
erschallet dir der Lobgesang
erretteter Gerechten.
Unzählbar sind die Scharen schon,
die gerne dir vor deinem Thron
ein würdig Loblied brächten.
Preis dir, Jesu!
Einst noch werden
mehr auf Erden
dir lobsingen,
Preis und Ruhm und Dank dir bringen.

2. Wie groß, wie angebetet ist
dein Nam, o Heiland Jesu Christ,
wie herrlich bei den Deinen!
Doch führst du uns zu deiner Ruh,
o wie weit herrlicher wirst du
den Deinen dann erscheinen!
Ewig müsse
dir zur Ehre
ihrer Chöre
Lob erschallen,
durch die Himmel wiederhallen.

(Autor: Johann Andreas Cramer (1723 - 1788))



Von ganzem Herzen will ich singen

zu Psalm 138



1.Von ganzem Herzen will ich singen
Dein Lob, Du treuer Gott und Herr.
In Deinem Hause soll erklingen
mein Lobgesang je mehr und mehr.
Mit den Geschwistern will ich preisen,
wie Du mich führtest gut und treu.
Mein Lobpreis soll auf‘s Neu‘ erweisen,
wie groß, Herr, Deine Liebe sei!

2.Du bist bei uns auf allen Wegen,
warst auch bei mir von Anbeginn.
Dein heilger Name bringt mir Segen;
Dein Wort gibt meinem Leben Sinn.
Ja, wenn ich bete, ruf‘ und klage
zu Dir, der mir Befreiung schafft,
bist Du ganz nah an jenem Tage,
gibst meiner Seele große Kraft.

3.Und mitten in Gefahr und Schrecken,
wenn ich in Angst verzweifeln will,
wird Deine Hand mich neu erquicken,
und meine Feinde schweigen still.
So willst die Schwachen du erwählen
und bist den Niedrigen ganz nah,
willst nicht die großen Worte zählen,
für die Bedrängten bist Du da.

4.Mit Freuden will ich Dir vertrauen,
ist voller Rätsel auch mein Weg;
Du lässt mich so viel Liebe schauen,
dass ich nicht länger überleg‘.
Du treuer Gott, lass mir’s gelingen,
dass Dich mein ganzes Leben ehrt!
Von ganzem Herzen will ich singen,
weil ewig Deine Güte währt!

(Autor: Melodie +Text: Erhard Schliebener - Satz: Roland Voit - rfv-verlag garenfeld)



Was ist, o Gott, im Himmel, was auf Erden


1. Was ist, o Gott, im Himmel, was auf Erden,
das so, wie du, verdient erkannt zu werden?
Was ist, das meinen Durst
nach Heil so stille,
wie deine Fülle.

2. Dich suchen, ist die edelste der Sorgen,
zwar bist du unerforschlich und verborgen;
doch willst du, wenn wir nur
dein Licht nicht hassen,
dich finden lassen.

Mit lauter Stimme lehren deine Werke
uns deine Weisheit, deine Güt´
und Stärke; auch hast du selbst
in Christo, sei gepriesen;
uns unterwiesen.

4. Und in uns selbst willst du offenbaren,
wenn wir nur deine Worte treu
bewahren, wenn wir den Weg,
den sie uns führen sollen,
nur wandeln wollen.

5. Zu diesem, mir so seligen Geschäfte
erhebe, stärke meines Geistes Kräfte;
und laß mich ihn, um mich
zu dir zu schwingen,
zur Stille bringen.

6. Ergreife dann, und leite meine Seele,
daß sie den Weg zur Wahrheit
nicht verfehle; gewähre mir,
damit sie nicht ermüde,
Ernst, Lust und Friede.

7. Dann werd´ ich immer heller dich erkennen,
dann täglich mehr von deiner Lieb´
entbrennen, dir schnell gehorchen,
fröhlich dich erheben,
dir ewig leben.

(Autor: Johann Andreas Cramer (1723 - 1788))



Wer wohlauf ist und gesund


1. Wer wohlauf ist und gesund
hebe sein Gemüte
und erhöhe seinen Mund
zu des Höchsten Güte.
Lasst uns danken Tag und Nacht
mit gesunden Liedern unserm Gott,
der uns bedacht mit gesunden Gliedern.

2. Habe Dank, du milde Hand,
die du von dem Throne
deines Himmels mir gesandt
diese schöne Krone
deiner Gnade, die noch grünt,
die ich all mein Tage
niemals hab um dich verdient
und doch freudig trage.

3. Gib, so lang ich in mir hab
ein lebendig Hauchen,
dass ich solche teure Gab
ach wohl möge brauchen.
Hilf, dass mein gesunder Mund
und erfreute Sinnen
dir zu aller Zeit und Stund
alles Liebs beginnen.

4. Halt mich bei Stärk und Kraft,
wenn ich nun alt werde,
bis mein Stündlein hin mich rafft
in das Grab der Erde.
Gib mir meine Lebenszeit
ohne sondres Leiden
und dort in der Ewigkeit
die vollkommnen Freuden.

(Autor: Paul Gerhardt (1607 - 1676))



Wie sollen wir dir danken, Herr


1. Wie sollen wir dir danken, Herr,
wie deinen Namen ehren
für alle Freude, die du schenkst
an deinen Himmelslehren?
Dein Wort ist’s, das den Glauben stärkt
und gibt uns Kraft zum Tragen,
dein Geist ist’s, der stets wirkt und schafft,
es mit dir neu zu wagen.

2. Wie sollen wir dir danken, Herr,
wie deinen Namen preisen
für deine Güte, die sich zeigt
auf wunderbare Weise?
In mancher Not und Misslichkeit,
in mancherlei Gefahren,
wir niemals ohne Hilfe dein
und ohne Beistand waren.

3. Wie sollen wir dir danken, Herr,
wie deinen Namen loben,
weil unser Trachten du stets lenkst
zur ew’gen Heimat droben?
Dort schauen wir dein Angesicht,
dort ist der Streit beendet,
wenn auf dein Wort „Es werde neu!“
sich alles, alles wendet.

(Autor: Gerhard Nißlmüller)

  Copyright © by Gerhard Nißlmüller, www.christliche-gedichte.de
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Wir danken Gott für seine Gaben


Wir danken Gott für seine Gaben,
die wir von ihm empfangen haben,
und bitten unsern lieben Herrn,
er woll uns ferner auch beschern
und speisen uns mit seinem Wort,
dass wir satt werden hier und dort.
Ach, lieber Herr, du wollst uns geben
nach dieser Zeit das ewig Leben.
Amen.

(Autor: Erasmus Alber (1500 - 1553))



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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Biblische Geschichten zum 2.-5. Buch Mose

Fragen - Antworten

Gaza-Krieg: Was sagt die Bibel zum weiteren Ablauf?

Wie nah sind wir der Entrückung?

Was ist die "Feigenbaum-generation" und die "Wiedergeburt Jerusalems"?

Wer ist die Frau in Offenbarung 12?

Warum bei 7 heilsgeschichtlichen Festen nur drei Wallfahrtanweisungen?

Wie geht Gottes Heilsplan weiter?

Welche endzeitlichen Zeichen gibt es mittlerweile?

Wohin mit meiner Schuld?

Wird Israel auseinanderbrechen?

Wann war Jesu Kreuzigung?

Gibt die Bibel Hinweise auf den zeitlichen Beginn der Trübsalszeit?

Was war der "Stern von Bethlehem"?

Was bedeutet das Fisch-Symbol auf manchen Autos?

Mit welchem Kurzgebet ist ewiges Leben im Himmel erlangbar?

Was bedeutet „in Jesus Namen" bitten?

Tod - und dann?

Was wird 5 Minuten nach dem Tode sein?
Prof. Dr. Werner Gitt

Glaubensvorbilder

George Whitefield

Wer kennt heute noch den Namen "George Whitefield" (1714-1770)? Dabei schenkte Gott die wohl größten Erweckungen in der englischsprachigen Welt unter seiner Verkündigung!
Was war der Schlüssel zu diesen Segensströmen?

George Whitefield - Ein Mann der Demut und ein Erwecker Englands und Amerikas

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