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Ich aber richte mein Gebet an dich, HERR, zur Zeit des Wohlgefallens. Gott, nach der Größe deiner Gnade, erhöre mich durch die Treue deines Heils!
Psalm 69, 14
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Ohne Dich, wo käme
Kraft und Mut mir her?
Ohne Dich, wer nähme
meine Bürde, wer?
Ohne Dich zerstieben
würde mir im Nu
Glauben, Hoffen, Lieben;
alles, Herr, bist Du!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn alles hoffnungslos ist?
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Zum Nachdenken: Immer wieder erdrücken mich unendliche Sorgen und Ängste; Sorgen um geliebte Angehörige, um deren Bewahrung vor allem Übel und dass sie den Herrn erkennen mögen; Ängste um mein eigenes Heil und um die Zustände in dieser gottlosen Welt. Ich alleine komme damit nicht zurecht. Zuweilen steht mir das Wasser bis zum Hals. Gerade in angsterfüllten Stresssituationen stammle und schreie ich zu Gott um Hilfe, dass ER mich erlöst von den Ketten der Sorgen und Ängste; dass ER mich befreit von allem Übel und von Menschen, die zuweilen dämonisch auf mich einwirken.
Und ich weiß und vertraue darauf, dass ER es kann und auch tut. ER neigt sich zu mir und ER überschüttet mich mit Seiner Gnade und Barmherzigkeit. Besonders in Zeiten meiner Not spüre ich Seine Gegenwart und Bewahrung. Danke, danke, Herr Jesus! |
| Gott loben, preisen und anbeten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gott loben und danken-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Ach was sind wir ohne Jesus ?Lobpreislied, Melodie: Herr, ich habe mißgehandelt zu Joh. 15,5
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Joh. 15,5 (Luther 1912) |
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1. Ach was sind wir ohne Jesus?
dürstig, jämmerlich und arm;
ach was sind wir? voller Elend.
Ach Herr Jesu, dich erbarm!
Laß dich unsre Not bewegen,
die wir dir vor Augen legen.
2. Wir sind nichts ohn dich,
Herr Jesu, hier ist lauter Finsternis;
dazu quälet uns gar heftig
jener giftige Schlangenbiß ;
dieses Gift steigt zu dem Herzen
und verursacht stete Schmerzen.
3. Ach ohn dich, getreuer Jesu,
schreckt der Teufl und die Höll,
die Verdammnis macht mich zittern,
da ich steh auf dieser Stell;
mein Gewissen ist erwachet,
und der Abgrund flammt und krachet.
4. Ohne dich, herzliebster Jesu,
kommt man nicht durch diese Welt;
sie hat fast auf allen Wegen
unsern Füßen Netz gestellt,
sie kann trotzen, sie kann heucheln
und hält uns mit ihrem Schmeicheln.
5. Ach wie kraftlos, Herzensjesu,
richten sich die Kranken auf;
unsre Macht ist lauter Ohnmacht
in dem müden Lebenslauf.
Denn man sieht uns, da wir wallen,
öfters straucheln, oftmals fallen.
6. Darum stärk uns, liebster Jesu,
sei in Finsternis das Licht,
öffne unsre Herzensaugen,
zeig dein freundlich Angesicht!
Strahl, o Sonn, mit Lebensblicken,
so wird sich das Herz erquicken.
7. Tritt den Satan, starker Jesu,
unter unsern schwachen Fuß,
komm zu deiner Braut gegangen,
biet ihr deinen Friedensgruß,
daß sie Himmelsfreud verspüre
und kein Leid sie mehr berühre.
8. Faß uns an, o süßer Jesu,
führ uns durch die Pilgerstraß,
daß wir auf den rechten Wegen
gehen fort ohn Unterlaß;
laß uns meiden alle Stricke
und nicht wieder sehn zurücke!
9. Laß den Geist der Kraft, Herr Jesu,
geben unserm Geiste Kraft,
daß wir brünstig dir nachwandeln
nach der Liebe Eigenschaft;
ach Herr, mach uns selber tüchtig,
so ist unser Leben richtig.
10. Dann wird Lob und Dank, Herr Jesu,
schallen aus des Herzens Grund;
dann wird alles jubilieren,
und dir singen Herz und Mund;
dann wird auf der ganzen Erden
Jesus hoch gelobet werden.
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(Lobpreislied, Autor: Peter Lackmann (1659 - 1713 )
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