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Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.
1. Johannes 1, 7
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Licht, das in die Welt gekommen,
Sonne voller Glanz und Pracht,
Morgenstern, aus Gott entglommen,
treib hinweg die alte Nacht;
zieh in deinen Wunderschein
bald die ganze Welt hinein!
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Frage:
Warum bin ich in der Nachfolge zuweilen unruhig?
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Zum Nachdenken: Ich muss mir immer wieder bewusst machen, dass ich aus dem Lichte Gottes heraustrete wenn ich meinen eigenen Wegen folge. Und das führt zunehmend zu einer Unruhe die nicht gut für mich ist. Wenn ich also die sichere und vom Lichte durchflutete Gegenwart Gottes verlasse, befinde ich mich in einer weltlichen Umgebung voller Verlockungen und Sünde.
In Seiner Gegenwart aber wird alle Sünde offenbart und ich erkenne, dass ich die Reinigung durch Jesu Blut und Gerechtigkeit brauche. Nur wenn ich im Lichte Gottes bleibe setzt sich meine Heiligung fort. Damit vollzieht sich auch die nötige Loslösung von Sünde, Selbstgerechtigkeit und Heuchelei. Gott möge durch den heiligen Geist bewirken, dass ich im Lichte seiner Gegenwart und in Gemeinschaft mit IHM fortwährend bleibe und zur Ruhe komme. |
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| Philipp Nicolai (1556 - 1608)
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Philipp Nicolai wurde 1556 in Mengeringhausen (Kurhessen-Waldeck) geboren.
Er war ein Schüler bei Helmbold in Mühlhausen und wurde Theologe. Seine erste Pfarrersstelle war in Herdecke an der Ruhr, jedoch wurde er in den Wirren der Gegenreformation verfolgt und von spanischen Söldnern vertrieben. Er kam dann 1586 nach Köln, wo er Prediger der lutherischen Untergrundsgemeinde wurde. 1587 wurde er dann Hofprediger in Wildungen und Erzieher des Grafen Wilhelm Ernst von Waldeck. 1596 wurde er Pfarrer in Unna in Westfalen, 1601 dann Hauptpastor an St. Katharinen in Hamburg, wo er bis zu seinem Tode 1608 wirkte.
Philipp Nicolai war ein innig frommer und sanftmütiger Jünger Jesu.
Er erlebte in seinem Dienst als Pfarrer sowie in seiner Familie mehrfach die Folgen der Pest, welche in Deutschland wütete.
Nach dem Pesterlebnis in Unna 1599 schrieb er das Werk "Freudenspiegel des ewigen Lebens",
in welchem seine bekannten Lieder "Wachet auf, ruft uns die Stimme"
sowie "Wie schön leuchtet der Morgenstern" enthalten sind.
In seinem Lied "Wie schön leuchtet der Morgenstern" besang Philipp Nicolai
die Größe von Jesus Christus und bekannte sich zu ihm als seinem König, dem wahren Brot des Lebens und dem Retter,
der sein Leben für die Menschen ließ. Dabei blickte er voller Freude in die Ewigkeit und wünschte sich die Ankunft
seines Herrn herbei und spendete damit, in der schweren Zeit in der er lebte, vielen Menschen Trost.
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