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Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
Psalm 146,2
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Lasst uns Gott im Himmel preisen
und Ihm täglich Dank erweisen!
Lasst uns Seine Güte besingen
denn Sein Ruhm soll stets erklingen!
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Frage:
Ist Dein ganzes Leben und Sein vom Lob Gottes durchdrungen?
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Aufruf: Bei einem Erntedankfest wurden große Körbe aufgestellt wo jeder Dorfbewohner etwas einlegen konnte. Ein kleiner Junge hatte nichts und war sehr traurig. Doch dann ging er plötzlich nach vorne: ein Fuß rein und dann der andere Fuß - und dann stand er freudestrahlend im Korb.
Hast Du Dich auch GANZ Jesus Christus hingegeben? Psalm 103,2 spricht vom Lob Gottes: weil er Gutes getan hat! Psalm 9,2 spricht von Lob Gottes von ganzem Herzen wegen seiner Wunder. Psalm 50,14-15 verspricht Gebetserhörung, fordert aber gleichzeitig zu Dank und Preis Gottes sowie Gelübde-Erfüllung auf.
Egal ob wir reich, arm, gesund, krank, begabt oder weniger begabt sind - eines gilt es zu tun: Lasst uns GANZ für Jesus leben, Ihn lieben und daher auch täglich die Stille mit ausreichender Zeit vor Gott suchen - nicht nur mit Bitten, sondern vor allem mit von Herzen kommendem Lob, Dank und Anbetung! |
| Christliche Dichter und Liedautoren (Liederdichter) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Autoren und Dichter-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Joseph Medlicott Scriven (1819-1886)
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Joseph Medlicott Scriven wurde 1819 in Dublin (Irland) geboren. Er verlebte eine unbeschwerte Kindheit und besuchte eine gute Schule. Er machte seinen Bachelor of Arts an einem College in Dublin und hatte zunächst hohe Lebensziele. Dann fand er eine Frau, die seine Ideale teilte und mit der er sich verlobte.
Doch dann begann die Tragödie in seinem Leben. Am Vortag der Hochzeit überquerte seine Braut mit dem Pferd eine Brücke, wurde von einer Windböe erfasst, fiel hinab in einen Fluss und ertrank vor Scrivens Augen.
Über diesen Schock kam Scriven nie wirklich hinweg. Trotz Aussicht auf eine große Karriere in der Heimat wanderte er dann 1845 nach Kanada aus, um dort die Trauer zu vergessen.
Dort lernte er wieder eine junge Frau kennen und heiratete sie. Aber auch sie musste er wieder verlieren, denn sie wurde krank, bekam hohes Fieber und starb.
Zuerst lebte er in Ontario, später dann in Port Hope ("Hafen der Hoffnung") am Ontariosee, wo er sich geistlich zu den Plymouth-Brüdern hielt, aber zurückgezogen lebte.
Trotz der großen Trauer lebte Scriven hingebungsvoll für seinen Herrn Jesus Christus und kümmerte sich um die Ärmsten und half ihnen so gut er konnte. Witwen und Kranken besorgte er im Wald Holz, tat viele unentgeltliche Hilfsdienste und lebte dabei selber ganz bescheiden.
Noch heute ist eine Straße in Port Hope nach ihm benannt: "Scriven Blvd".
1857, kurz vor dem Tod seiner Frau, schrieb Scriven ein Gedicht für seine Mutter in Irland, die wegen seines Leides besorgt war.
Mit dem Gedicht wollte er sie trösten und ihr zeigen, welch große Hilfe und welchen Halt er in Jesus Christus hatte:
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1. Welch ein Freund ist unser Jesus,
o, wie hoch ist er erhöht!
Er hat uns mit Gott versöhnet
und vertritt uns im Gebet.
Wer mag sagen und ermessen,
wieviel Heil verloren geht,
wenn wir nicht zu ihm uns wenden
und ihn suchen im Gebet!
2. Wenn des Feindes Macht uns drohet
und manch Sturmwind um uns weht,
brauchen wir uns nicht zu fürchten,
stehn wir gläubig im Gebet.
Da erweist sich Jesu Treue,
wie er uns zur Seite steht,
als ein mächtiger Erretter,
der erhört ein ernst Gebet.
3. Sind mit Sorgen wir beladen,
sei es frühe oder spät,
hilft uns sicher unser Jesus,
fliehn zu ihm wir im Gebet.
Sind von Freunden wir verlassen
und wir gehen ins Gebet,
o, so ist uns Jesus alles:
König, Priester und Prophet!
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Dieses Gedicht bekam auch bald eine Melodie und wurde zu einem der bekanntesten geistlichen Lieder, die um die ganze Welt gingen und auch von Ernst Gebhardt ins deutsche übertragen wurde.
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