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Gedenke nicht an die Sünden meiner Jugend und an meine Übertretungen; gedenke aber an mich nach deiner Gnade, um deiner Güte willen, o Herr!
Psalm 25, 7
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Lehre mich, Herr, deine Wege,
zeige deinen Willen mir,
daß ich nicht mehr irren möge;
führe du mich selbst zu dir!
Gott, du siehest mein Vertrauen;
sicher kann ich auf dich bauen,
deine Vatertreue ist ewig,
wie du selber bist.
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Frage:
Jesus ist doch barmherzig, geduldig und gnädig?
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Zum Nachdenken: Eigentlich weiß ich, dass Jesus barmherzig, geduldig und gnädig ist. Und doch muss ich mir dessen immer wieder bewusst werden. Gerade wenn ich abdrifte und meinen eigenen Wegen nachgehe, wenn ich nicht nach Ihm und Seinem Willen frage, muss ich mir in meinem Herzen vor Augen führen, dass ER gütig ist. Bei Ihm habe ich alles was ich zum Leben brauche. ER ist nicht der böse Gott, vor dem ich mich verstecken muss.
Nein, ER kennt mich und meine Bedürfnisse wie kein anderer Mensch. Und deswegen strecke ich mich nach Ihm aus. Ich erwarte Seine Hilfe und sein Beistand, weil ER es gut mit mir meint. Als wahres Gotteskind hat ER mir zugesprochen, dass alle Sünden die ich bereut und vor Ihn gebracht habe, vergeben und vergessen sind. Ich bete zu Jesus, dass ER mir besonders in Zeiten der Not und Bedrängnis Seine Nähe und Hilfe spüren lässt. |
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| O Jesu, Herr der HerrlichkeitGottesgemeinschaftslied, Melodie: Wie schön leuchtet der Morgenstern zu Apg. 7,2
Er aber sprach: Liebe Brüder und Väter, höret zu. Der Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, da er noch in Mesopotamien war, ehe er wohnte in Haran, Apg. 7,2 (Luther 1912) |
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1. O Jesu, Herr der Herrlichkeit,
du König deiner Christenheit,
du Hirte deiner Herde!
Du siehst auf die erlöste Welt,
regierst sie, weil es dir gefällt,
sorgst, daß sie selig werde.
Von dir sind wir auch erwählet,
zugezählet den Erlösten,
die du segnen willst und trösten.
2. Wohl deinem Volk, daß du es liebst,
nach deinem Sinn ihm Hirten gibst,
die es zum Himmel führen
und die, voll Glauben, Kraft und Geist,
voll heiliger Liebe allermeist,
das Herz der Sünder rühren.
Treue Hirten laß den Seelen
niemals fehlen und die Herden
mit den Hirten selig werden.
3. Wir nehmen hier von deiner Hand
den Hirten, den du uns gesandt;
Herr, segne sein Geschäfte.
Die Seelen, die sich ihm vertraun,
durch Lehr und Leben zu erbaun,
gib Weisheit ihm und Kräfte.
Lehr ihn, hilf ihm tun und leiden,
dulden, streiten, beten, wachen,
selig sich und uns zu machen.
4. Herr, deinen Geist laß auf ihm ruhn,
laß ihn sein Amt mit Freuden tun,
nichts sei, das ihn betrübe.
Wenn er uns deinen Wahrheit lehrt,
gib uns ein Herz, das folgsam hört,
ein Herz voll treuer Liebe.
Lehrer, Hörer, laß in Freundschaft
und Gemeinschaft feste stehen
und den Weg zum Himmel gehen.
5. Wenn einst dein großer Tag erscheint,
laß unsern Lehrer, unsern Freund
uns dir entgegen führen.
Du hast die Seelen all gezählt,
du willst es nicht, daß eine fehlt,
laß keine ihn verlieren.
Jesu, hilf du, beut die Hände,
daß am Ende Hirt und Herden
treu von dir erfunden werden.
6. Sei uns gesegnet, Knecht des Herrn!
du kommst im Namen unsers Herrn,
in Jesu Christi Namen.
O Hirte, nimm uns bei der Hand,
führ uns zum ewgen Vaterland,
Gott mit dir! Amen, Amen.
Mit dir gehn wir durch die Leiden
dieser Zeiten zu dem Leben,
das uns unser Gott will geben.
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(Gottesgemeinschaftslied, Autor: Johanan Daniel Karl Bickel (1737 - 1809))
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