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Der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was in ihnen ist; der Treue hält auf ewig.
Psalm 146,6
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Wohl dem, der einzig schauet
nach Jakobs Gott und Heil!
Wer dem sich anvertrauet,
der hat das beste Teil,
das höchste Gut erlesen,
den schönsten Schatz geliebt;
sein Herz und ganzes Wesen
bleibt ewig unbetrübt.
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Frage:
Wer kann mir wirklich beistehen und helfen?
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Zum Nachdenken: Eine tiefe Demut ergreift mich, wenn ich recht bedenke, dass der Heilige Gott alles erschaffen hat. Mehr noch: ER erhält auch seine wunderbare Schöpfung. Ich erlebe noch eine gesegnete Gnadenzeit in der noch Menschen ihr Herz für IHN öffnen. Auch wenn ich manchmal betrübt bin und die Lasten des Alltags mich erdrücken, möchte ich mich doch an IHM erfreuen. Manchmal rufe ich zaghaft, manchmal fordernd seinen Namen und strecke mich nach IHM aus. Wie sollte ER nicht auch mich erhalten bis ER mich in seine Ewigkeit geleitet? Immer mehr möchte ich erkennen, dass nur ER allein mir beistehen kann. Ich flehe um Seine Hilfe! Und ich lobe und preise Seinen heiligen Namen - in aller Demut, aber voller Vertrauen. |
| Gedichte und Lieder zum Christlichen Leben | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Christliche Gedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Der du das Los von meinen TagenGlaubenslebenslied
1. Der du das Los von meinen Tagen
und meines Lebens Glück und Plagen
mit Güt und Weisheit mir bestimmt,
dir, Gott, dank ich mit frohem Herzen,
das seine Freuden, seine Schmerzen
gleich gern aus deinen Händen nimmt.
2. Du hast im Lauf von meinem Leben
mehr Glück als Leiden mir gegeben,
mehr Guts, als ich verdient, beschert.
Muß ich den Abend lang auch weinen,
läßt du mir doch die Sonne scheinen,
wenn kaum der Morgen wiederkehrt.
3. Soll ich nach deinem Wohlgefallen
durch mancher Prüfung Enge wallen,
die Fleisch und Blut mir schwerer macht,
so darf mein Herz doch nicht verzagen;
ich weiß, du bist bei meinen Plagen
stets auf mein wahres Wohl bedacht.
4. Selbst aus des Lebens Bitterkeiten
weißt du mein Glück mir zu bereiten
und schaffst aus Finsternissen Licht;
du bahnst vor mir die rauhen Stege
und leitest mich auf meinem Wege,
wenn Licht und Leitung mir gebricht.
5. Drum soll vor dir mein Herz sich stillen;
ich weiß, daß ohne deinen Willen
kein Haar von meinem Haupte fällt.
Auf dich allein kann ich vertrauen
und meiner Zukunft Hoffnung bauen
in dieser unbeständigen Welt.
6. Ja, Herr, es sei mein künftig Leben
ganz deiner Leitung übergeben,
bis dieses Körpers Bau zerbricht.
Ob Berge fallen, Hügel weichen
und Welten sich zum Einsturz neigen,
so weicht doch deine Gnade nicht.
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(Glaubenslebenslied, Autor: Johann Samuel Patzke (1727 - 1787 )
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