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Der HERR aber war mit Josef, und er war ein Mann, dem alles gelang; und er blieb im Haus seines ägyptischen Herrn.
1. Mose 39,2
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Bei dir, Jesu, will ich bleiben,
stets in deinem Dienste stehn;
nichts soll mich von dir vertreiben,
will auf deinen Wegen gehn.
Du bist meines Lebens Leben,
meiner Seele Trieb und Kraft,
wie der Weinstock seinen Reben
zuströmt Kraft und Lebenssaft.
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Frage:
Fühlst auch du dich einsam und verlassen?
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Zum Nachdenken: Oh, wie stark bin ich doch angefochten durch Einsamkeit und Ablehnung durch meine Mitmenschen. Manchmal möchte ich nur noch weg. Sorgen quälen mich, wie es denn später einmal sein wird mit mir. Und da stoße ich auf Joseph im Alten Testament, der auch einsam war. Ich lese im heutigen Bibelvers, dass aber Gott selbst mit ihm war. Braucht es noch mehr? Kann ich das auch auf mich beziehen? Ja! Und nochmal Ja!
Ich lege meine Eigenliebe am Kreuz ab und strecke mich aus nach Jesus. Seine göttliche Liebe umfasst mich. Er hat mein Leben geplant. Sehr bald, bereits bei der Entrückung, werde ich Ihn sehen. Ich klammere mich an Ihn. Das ist mehr als alles andere was mir helfen könnte; auch keine Menschen. Ich will und darf alles von Ihm erwarten. Er trägt mich durch. Bei Ihm bin ich nicht einsam oder verlassen. Er ist bei mir alle Tage bis ans Ende. |
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| Wie groß ist dieser Freudentag!Weihnachtslied, Melodie: Vom Himmel hoch, da komm ich her
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1. Wie groß ist dieser Freudentag!
Wer ist´s, der heut´ nicht kommen mag,
zu preisen Gottes Gütigkeit,
die uns vom Himmel hocherfreut?
2. Wo ist das Herz, das nicht bedenkt,
daß Gott uns seinen Sohn geschenkt?
Uns, die wir ew´gen Todeswert,
hat Gott das höchst Gut beschert!
3. Sein Engel heißt uns fröhlich sein:
Vom Himmel strahlt ein neuer Schein;
der droben saß auf Gottes Thron,
liegt in der Kripp´ als Menschensohn.
4. Gott beut uns seinen Himmel an.
Es nehm´ ihn, wer nur nehmen kann;
komm, du bist ausgeschlossen nicht!
Der Sohn ist aller Völker Licht.
5. Sei froh, du sündiges Geschlecht!
Des Vaters Kind macht dich gerecht.
Tu´ auf dein Herz mit frohem Mut!
Es bringet dir das ew´ge Gut!
6. Dieß Freudenfest geht jeden an,
daß jeder Sünder rühmen kann:
Der Sohn des Vaters ist auch mein;
wie sollt´ ich nun noch traurig sein?
7. O theures Kind voll Gütigkeit,
du kommst zu uns noch allezeit,
und rufest uns mit sanftem Mund
zu deinem sel´gen Liebesmund.
8. Was jene Hirten dort gesehn,
das soll noch täglich uns geschehn.
Im Stalle war einst deine Ruh´ ;
nun ruhst in frommen Herzen du.
9. Wer tief empfindet Sünd´ und Schmerz,
dem schenkest du dein ganzes Herz,
den tröstest du mit treuem Sinn
und führest ihn zum Himmel hin.
10. O Jesu, neige dich zu mir,
damit ich lebe nur in dir!
Demüt´ge mich, dann tröste mich,
und lass mich fröhlich preisen dich!
11. Gib, daß ich fromm und kindlich sei,
sanftmütig, gläubig, niedrig, treu,
von Satans Trug und Hochmut fern,
dir ähnlich, o du Herr der Herren!
12. Du bist so heilig, mild und zart,
voll reiner, keuscher Himmelsart.
Ich möchte werden ganz wie du!
O sende mir Erhörung zu!
13. Preis dir, du theurer Lebensfürst,
der du für uns geboren wirst!
Komm, zeuch in alle Herzen ein!
das wird uns ew´ge Freude sein.
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(Weihnachtslied, Autor: Johann Rist (1607 - 1667))
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