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Freuen, ja, freuen will ich mich in dem HERRN! Jubeln soll meine Seele in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan, wie der Bräutigam sich nach Priesterart mit dem Kopfschmuck und wie die Braut sich mit ihrem Geschmeide schmückt.
Jesaja 61,10
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Christi Blut und Gerechtigkeit,
das ist mein Schmuck und Ehrenkleid;
damit will ich vor Gott bestehn,
wenn ich zum Himmel werd eingehn.
Ich glaub an Jesum, welcher spricht:
Wer glaubt, der kommt nicht ins Gericht.
Gottlob, ich bin schon frei gemacht,
und meine Schuld ist weggebracht.
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Frage:
Wie kann ich vor Gott bestehen?
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Zum Nachdenken: Ich selber würde es trotz aller Anstrengung, trotz aller gut gemeinter Nachfolge niemals schaffen vor Gott zu bestehen. Immer wieder macht sich die Sünde in mir breit und bewirkt die Trennung zwischen mir und Gott. Gott sei ewiglich Dank, dass ER seinen Sohn, der ohne Sünde war, zur Sünde gemacht hat und die Trennung zu Gott aufgehoben hat. ER kleidet mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit und mit dem Kleid des Heils. Nur indem ich Jesus habe und seine Gerechtigkeit, ist meine Trennung zu Gott aufgehoben; ist mein Zugang zu dem Heiligen Gott frei; bin ich wieder versöhnt mit IHM. Gott schaut auf Jesus, wenn ER auf mich sieht und alles ist gut. Ich will mich in Jesus bergen und IHM danken allezeit. |
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| Arzt des Leibes und der SeelenAlltagslied, Melodie: Werde munter, mein Gemüte
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1. Arzt des Leibes und der Seelen,
treuer Heiland, sei gepreist!
Ich will deine Hilf erzählen,
die mir deine Huld erweist.
Durch dich hab ich meine Plag
überwunden diesen Tag.
Deine Kraft hat mich erquicket,
daß die Last mich nicht erdrücket.
2. Unter Seufzen und Verlangen,
unter Kummer, Sorg und Pein
ist mir dieser Tag vergangen,
und nun bricht die Nacht herein.
Ach ich leide große Not,
doch hast du, getreuer Gott,
auf mein Flehen sie gemindert
und mir meinen Schmerz gelindert.
3. Dein erbarmendes Gemüte
hat mein Elend wohl bedacht;
es hat deine Treu und Güte
herrlich über mich gewacht.
Setzt noch die Huld hinzu:
gib den kranken Gliedern Ruh
und erleichtre die Beschwerden,
die mich drücken noch auf Erden.
4. Herr, laß mich und auch die Meinen
deinem Schutz empfohlen sein;
weck uns wieder als die Deinen,
wenn der Morgensonnen Schein
aus des Schlafes finster Gruft
uns, dir Dank zu bringen, ruft.
Werd ich noch bis morgen leben,
so will ich dein Lob erheben.
5. Doch wenn auch des Todes Schrecken
mich nach deinem weisen Schluß
sollte diese Nacht bedecken,
Heiland, wenn ich scheiden muß:
wie du willst, es schreckt mich nicht;
du bleibst unsre Zuversicht.
Nichts hab ich dir vorzuschreiben;
hilf mir nur, dir treu zu bleiben.
6. Laß mich nicht in Sünden sterben,
Buß und Glauben wirk in mir;
laß mich deinen Himmel erben,
nimm den Geist hinauf zu dir.
Höre mein Gebet und Flehn,
laß mich deine Hilfe sehn,
bringe mich nach Kreuz und Leiden,
Herr, zu dir, und deinen Freuden.
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(Alltagslied, Autor: Nach Johann Balthasar Beyschlag (1669 - 1717)
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