Durch den Tag

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 14.04.2024

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Nur wahre Gotteskinder werden vor dem Zorn Gottes bewahrt werden!

Da sprach Joseph zum Pharao: Was der Pharao geträumt hat, bedeutet dasselbe: Gott hat den Pharao wissen lassen, was er tun will. Die sieben schönen Kühe sind sieben Jahre, und die sieben schönen Ähren sind auch sieben Jahre; es ist ein und derselbe Traum. Die sieben mageren und hässlichen Kühe, die nach jenen heraufkamen, sind sieben Jahre; ebenso die sieben leeren, vom Ostwind versengten Ähren; es werden sieben Hungerjahre sein. Darum sagte ich zu dem Pharao: Gott hat den Pharao sehen lassen, was er tun will.

1. Mose 41,25-28

Die Gnadenzeit läuft nun erkennbar aus,
für Gotteskinder geht‘s dann ins Vaterhaus!
Drum: Gehörst Du zu den wahrhaft Frommen?
Wenn nicht, wirst Du in die Trübsal kommen!

Frage: In Matth. 16,2-4 tadelte Jesus die fromme Elite die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen und wies sie auf DAS finale Zeichen für ein heilsgeschichtliches Ereigniss hin: `das Zeichen des Propheten Jona!` Erkennen sie die Zeichen der Zeit bzw. das `Zeichen des Jona`?

Dringliche Warnung: 2017 ging eine Sonnenfinsternis über 7 Städte namens Salem (Friede). In der Tat folgten (noch) 7 Jahre Friede. Danach folgte nun vor wenigen Tagen die zweite Sonnenfinsternis, welche über 7 Städte namens Niniveh (siehe Vernichtungs-Androhung im Buch Jona) aber auch Jona und Rapture (Entrückung) ging, wobei die Sonne im Walfisch stand. Laut Bibel werden in der Tat 7 furchtbare Gerichtsjahre über die Erde hereinbrechen, die alles Dagewesene in den Schatten stellt: Apokalypse mit Tod, Verderben und zusätzliche Dämonen von oben und unten (Off. 9 + 12). Man kann nicht genug davor warnen und dazu aufrufen Buße zu tun und `Jesus, der uns errettet vor dem zukünftigen Zorn` (1. Thess. 1,10) als HERRN und Heiland anzunehmen! Die Zeit läuft! Niniveh hatte 40 Tage Zeit zur Buße und auch nach diesem Gerichtszeichen am 8.4.2024 wird Gott nur eine ganz kurze Gnadenfrist zur Umkehren gewähren! HEUTE gilt es Frieden mit Gott zu machen!

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=3680 )

Gedichte und -Lieder zum Tageslauf

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Inhalt

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Der Tag neigt sich hernieder


1. Der Tag neigt sich hernieder,
der Abend bricht herein,
wir singen Dankeslieder
im trauten Kerzenschein.

2. Der Herr hat uns bewahret,
gab Segen unsrem Tun,
wer nun des Morgen harret,
wird in ihm sicher ruhn.

3. Wir legen unsre Hände
getrost in seine Hand,
die Nacht geht bald zu Ende,
wohl dem, der Ruhe fand.

4. Und tagt ein neuer Morgen,
gehn wir zu neuem Werk.
Bleibt uns auch noch verborgen,
was er uns bringen mag,

5. wir wollen Gott vertrauen,
ihm folgen, wie er führt,
auf ihn allein wir bauen,
ihm Lob und Dank gebührt.

(Autor: Gerhard A. Spingath)

  Copyright © by Gerhard A. Spingath, www.christliche-gedichte.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden



Des Morgens, wenn ich früh aufsteh


1. Des Morgens, wenn ich früh aufsteh,
und abend, wenn zu Bett ich geh,
sehn meine Augen, Herr, auf dich,
Herr Jesu, dir befehl ich mich.

2. In den heilgen fünf Wunden
dein da kann ich ruhn und sicher sein
mit Leib und Seele, Hab und Gut,
mein Schutz ist nur dein heilges Blut.

3. Denn, o Herr Christ, am Kreuzesstamm
dein heilges Blut die Sünd hinnahm,
drum, ich wach oder schlafe ein,
wollst du, Herr, allzeit bei mir sein!

4. Dein Engel mir stets halten Wacht,
drum ich Tod, Teufel, Höll nicht acht,
denn wo ich bin, bist du bei mir,
mein Glück und Kreuz kommt alls von dir.

5. Ich leb od´r sterb, so bin ich dein,
darum ich dir die Seele mein
befehl jetzund und auch im Tod,
nimm sie zu dir, o treuer Gott!

(Autor: Autor unbekannt 1583)



Dich zu lieben, das ist Leben


1. Dich zu lieben, das ist Leben,
dich zu haben, selge Ruh,
und wer Dir das Herz gegeben,
schließt getrost sein Auge zu,
trinkt noch einmal vor dem Schlummer,
Herr, aus deinem lichten Quell,
dann entschläft er ohne Kummer,
dann sind seine Nächte hell.

2. Unter deiner Flügel Schatten
darf er ruhen wohl verwahrt;
neue Kraft gibst Du dem Matten,
frischen Mut zur Pilgerfahrt.
Freud und Leid darf er Dir sagen
in der Stille ungestört;
Du willst seine Lasten tragen,
und dein Ohr sein Seufzen hört.

3. Gnad, Vergebung, vollen Frieden
schenkst Du deinem Kinde gern;
auch im Schlaf bleibts ungeschieden
von der Liebe seines Herrn.
Mir auch wollst Du Segen geben,
hüll mich ein und deck mich zu!
Dich zu lieben, das ist Leben,
Dich zu haben, süße Ruh!

(Autor: Albert Knapp (1798 - 1864))



Die helle Sonn leucht jetzt herfür


1. Die helle Sonn leucht jetzt herfür,
fröhlich vom Schlaf aufstehen wir;
Gott Lob, der uns in dieser Nacht
behüt hat vor des Teufels Macht.

2. Herr Christ, den Tag uns auch behüt
vor Sünd und Schand durch deine Güt,
und lass die lieben Engel dein
unsere Hüter und Wächter sein,

3. dass unser Herz in G'horsam leb,
deim Wort und Willn nicht widerstreb,
dass wir dich stets vor Augen han
in allem, das wir fangen an.

4. Lass unser Werk geraten wohl,
was ein jeder ausrichten soll,
dass unsre Arbeit, Müh und Fleiß
gereich zu deim Lob, Ehr und Preis.

(Autor: Nikolaus Herman (1480 - 1561))



Die Nacht ist hin, der Tag bricht an


1. Die Nacht ist hin, der Tag bricht an;
zu Gott ruf innig jedermann,
daß er uns heut Herz, Mund und Hand
bewahr vor Sünd und eitlem Tand.

2. Die Zung lenk mit Bescheidenheit,
daß sie nicht anstift Herzeleid,
die Augen halt in steter Hut,
daß sie nicht blend der Erde Gut.

3. Ein rein Herz gib nach Glaubens Art,
das allzeit schau die Gottheit zart
und mäßig leb ohn falschen Wahn,
dem stolzen Fleisch nicht untertan;

4. auf daß wir all zu Nacht mit Fleiß
dir, Vater, sagen Ehr und Preis
durch Christum mit viel mindrer Schuld
und reicher an der Gnaden Huld.

5. Gott Vater sei Lob, Ehr und Preis
und seinem Sohne gleicherweis,
des Heiligen Geistes Gültigkeit
von nun an bis in Ewigkeit.

(Autor: Wolfgang Capito (1478 - 1541))



Die Nacht ist nun vergangen


1. Die Nacht ist nun vergangen,
der helle Tag bricht an,
die Sonn hat angefangen
zu laufen ihr Bahn;
mein Herz soll auch aufsteigen,
und alles, was ich bin,
sich zu der Erde neigen
aus demutsvollem Sinn.

2. Die Himmel all erzählen
des höchsten Gottes Ehr;
das Haus der frommen Seelen
und aller Engel Heer
weist uns durch so viel Sterne
die überschöne Pracht,
auf daß wir hier von ferne
dahin auch sein bedacht.

3. Mein Gott, laß mich verachten,
was irdisch, eitel ist,
und nach dem Himmel trachten
in dieser Lebensfrist,
laß mich den Tag hinbringen
in der Gottseligkeit
und ritterlich durchdringen
zur ewgen Himmelsfreud!

(Autor: Georg Ph. Harsdörfer (1607 - 1658)



Die Sonn hat sich mit ihrem Glanz gewendet


1. Die Sonn hat sich mit ihrem Glanz gewendet
und, was sie soll, auf diesen Tag vollendet;
die dunkle Nacht dringt allenthalben zu,
bringt Menschen, Vieh und alle Welt zur Ruh.

2. Ich preise dich, du Herr der Nächt und Tage,
dass du mich heut vor aller Not und Plage
durch deine Gnad und hochgerühmte Macht
hast unverletzt und frei hindurchgebracht.

3. Vergib, wo ich bei Tage so gelebet,
dass ich nach dem, was finster ist, gestrebet;
lass alle Schuld durch deinen Gnadenschein
in Ewigkeit bei dir verloschen sein.

4. Schaff, dass mein Geist dich ungehindert schaue,
indem ich mich der trüben Nacht vertraue,
und dass der Leib auf diesen schweren Tag
sich seiner Kraft fein sanft erholen mag.

5. Vergönne, daß der lieben Engel Scharen
mich vor der Macht der Finsternis bewahren,
auf dass ich vor der List und Tyrannei
der argen Welt im Schlafen sicher sei.

6. Herr, wenn mich wird die lange Nacht bedecken
und in die Ruh des tiefen Grabes stecken,
so blicke mich mit deinen Augen an,
daraus ich Licht im Tode nehmen kann,

7. und lass hernach zugleich mir allen Frommen
mich zu dem Glanz des andern Lebens kommen,
da du uns hast den großen Tag bestimmt,
dem keine Nacht sein Licht und Klarheit nimmt.

(Autor: Otto von Schwerin (1616 - 1679))



Die Sonne endet ihren Gang


1.Die Sonne endet ihren Gang
und sinkt dem Westen zu.
Der Abend senkt sich übers Land;
die Welt sehnt sich nach Ruh.

2.Da denk ich, wie die Zeit verrinnt
und wie der Tag vergeht,
und alles, eh man sich besinnt,
wie Rauch und Wind verweht.

3.Und doch schenkt Gott mir diesen Tag
und wollte, dass ich bin.
Er gibt – was immer kommen mag –
noch jeder Stunde Sinn.

4.Der macht mir hell den dunklen Weg
mit seines Lichtes Schein;
spricht, wenn ich zögernd überleg:
„Ich lass dich nicht allein.“

5.Er füllt der Seele Mangel aus,
macht alle Wunden heil,
und schafft, dass wir im Vaterhaus
froh finden unser Teil.

6.Will Gott, dass meine Augen sehn,
wie neu der Morgen tagt,
dann will ich mit ihm weitergehn
getrost und unverzagt.

(Autor: Melodie +Text: Erhard Schliebener - Satz: Roland Voit - rfv-verlag garenfeld)



Die Sonne sinket nieder


1. Die Sonne sinket nieder,
die stille Nacht kommt wieder
und mit ihr Schlaf und Ruh.
Sie bringt uns neue Kräfte,
beschließt des Tags Geschäfte
und drückt die müden Augen zu.

2. Noch wach´ ich und erzähle
mit tiefgerührter Seele,
was Gott an mir getan.
Mit dankendem Gemüte
lobsing´ ich seiner Güte;
er hört mein frommes Loblied an.

3. Von ihm kommt jede Gabe,
das Leben, das ich habe,
die Ruhe dieser Nacht.
Er ist der Quell der Güter,
er ist mein treuer Hüter,
der, wenn ich schlummre, für mich wacht.

4. Er läßt es finster werden
und hüllt den Kreis der Erden
in stille Dunkelheit;
doch auch in dunkler Stille
wohnt Gott mit seiner Fülle
und zeigt mir seine Herrlichkeit.

5. Aus unermeßner Ferne
führt er jetzt Mond und Sterne
am Firmament herauf;
sie leuchten, ihm zur Ehre,
hoch über Erd und Meere,
und seine Hand lenkt ihren Lauf.

6. Groß, wenn der Morgen grauer,
groß, wenn der Abend tauet,
groß in der stillen Nacht,
im Sonnenschein und Sturme,
am Menschen und am Wurme,
groß zeigst du, Vater, deine Macht!

7. Voll Majestät und Stärke
stehn lauter Wunderwerke
in deiner Schöpfung da.
Wie kann ich dir´s vergelten?
Du, Gott so vieler Welten,
Warst auch mir Armem heute nah.

8. Gott, groß von Macht und Treue,
jetzt, da ich dein mich freue,
wird mir die Nacht zum Licht.
Leg´ ich die müden Glieder
in deinem Namen nieder,
so wachest du, ich sorge nicht.

9. Soll jetzt der Schlaf zum Leben
mir neue Kräfte geben,
so schlaf´ ich fröhlich ein;
soll er mein Leben enden,
so wirst du mich vollenden
und auch mein Gott im Tode sein.

(Autor: Joh. Zach. Junkheim (1729 - 1790))



Die Woche geht zu Ende


1. Die Woche geht zu Ende,
nicht aber Gottes Treu;
denn wo ich mich hinwende,
da ist sie immer neu.
Die Zeit kann wohl verschwinden,
nur Gottes Güte nicht,
sie läßt sich täglich finden
und gibet Trost und Licht.

2. Die ganze Woche zeuget
von deiner Gütigkeit,
die du zu mir geneiget;
ja, meine Lebenszeit,
von Anfang bis jetztunder
auf diesen Augenblick,
rühmt deine Gnadenwunder
im Unglück wie im Glück.

3. Allein mein Herze bebet,
wenn es zurücke denkt,
wie übel ich gelebet
und dich, mein Gott, gekränkt.
Drum schrei ich: Herr, erbarme,
erbarm dich über mich!
Ich fall dir in die Arme:
Ach schone gnädiglich!

4. Mein Glaube heißt mich hoffen,
es sei durch Christ Blut
ein neuer Bund getroffen
und alles wieder gut.
Drum will ich dir geloben,
auf ewig treu zu sein;
dein guter Geist von oben
wird mir die Kraft verleihn.

5. Ich bin dein Kind aufs neue;
drum gib, daß diese Nacht mich
auch dein Schutz erfreue,
der alles sicher macht.
Ich werde gleichsam sterben,
der Schlaf ist wie ein Tod;
doch kann ich nicht verderben,
du lebst in mir, mein Gott.

6. Du wirst auch die versorgen,
die meine sind und dein,
so werden wir uns morgen
in deiner Kraft erfreun.
Wir werden Opfer bringen
mit Herzen, Mund und Hand
und dir ein Loblied singen,
wo du, Herr, wirst bekannt.

7. Soll dies in meinem Leben
die letzte Woche sein,
will ich nicht widerstreben
und mich im Geiste freun
auf einen Feierabend,
den Christi Tod gemacht.
An diesem Trost mich labend
sprech ich nun Gute Nacht!

(Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))



Du Vater im Himmel

zu 1. Chr. 4,10


1. Du Vater in dem Himmel,
sprich dein Wort des Segens über mich,
auf daß ich froh den neuen Tag beginnen,
froher enden mag.

2. Was du mir heut, o Gott, bestimmst,
was du mir gibst, was du mir nimmst,
Wohl oder Weh, das gelte mir
als Segen, als Geschenk von dir.

3. Gib mir ein Herz durch Gnade fest,
das dich in allem walten läßt
und unbedingt mit Kindesmut
in deinem Vaterwillen ruht.

4. Hilf, daß ich züchtig fromm und treu
in Worten, Sinn und Werken sei
und alles, was zum Bösen rät,
in mir bekämpfe durch Gebet.

5. Laß deines Sohnes Gnadenschein
beständig mir im Herzen sein;
sein Leben, Wort und Kreuzesbild
sei meiner Seele Sonn und Schild.

6. Fällt in mein Herz ein gutes Wort,
dann wirke du, daß es sofort
im Innern aufkeimt, Wurzel schlägt
und Frucht für mich und andere trägt.

7. Bedroht mich Unglück und Gefahr,
so rette du mich wunderbar
und laß mich, wenn ich Rettung fand,
demütig preisen deine Hand.

8. Entfällt der Hand der Wanderstab
und geht mein Weg ins Tal hinab,
so nimm, o Gott, mein Heiland, dann
dich meiner Seele herzlich an.

9. Am letzten End verleih mir du
ein Vorgefühl der ewgen Ruh,
die du nach Tages Hitz und Last
den Müden dort bereitet hast.

(Autor: Samuel Gottlieb Bürde (1753 - 1831))



Ein neuer Tag, ein neues Leben


1. Ein neuer Tag, ein neues Leben
geht mit der neuen Woche an;
Gott will mir heut auf´s neue geben,
was mir sonst niemand geben kann;
denn hätt ich seine Gnade nicht
wer gäbe mir sonst Trost und Licht?

2. Ich grüße diesen lieben Morgen
und küsse Gottes Vaterhand,
die diese Nacht so manche Sorgen
in Gnaden von mir abgewandt.
Ach Herr, wer bin ich Armer doch?
Du sorgst für mich, ich lebe noch.

3. Nun, das erkennet meine Seele
und gibt sich selbst zum Opfer hin;
doch weil ich noch in dieser Höhle
mit Not und Tod umgeben bin,
so weich auch heute nicht von mir,
denn meine Hilfe steht bei dir.

4. Mein Glück in dieser neuen Woche
soll nur in deinem Namen blühn.
Ach laß mich nicht am Sündenjoche
mit meinem Fleisch und Blute ziehn.
Gib deinen Geist, der mich regier
und nur nach deinem Willen führ.

5. Soll ich mein Brot mit Kummer essen,
so laß es doch gesegnet sein;
und was du sonsten zugemessen,
das richte mir zum Besten ein.
Ich bitte keinen Überfluß,
nur was ich nötig haben muß.

6. So tue nun, mein Gott, das Deine,
und laß mich auch das Meine tun.
Behüte beide, Groß und Kleine,
daß sie auf deiner Huld beruhn,
und daß ein jedes diesen Tag
mir dir vergnügt beschließen mag.

(Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))



Erhebe dich, o meine Seel


1. Erhebe dich, o meine Seel,
die Finsternis vergehet;
der Herr erscheint in Israel,
sein Licht am Himmel stehet.
Erhebe dich aus deinem Schlaf,
daß er was Gutes in dir schaff,
indem er dich erleuchtet.

2. Im Licht muß alles rege sein
und sich zur Arbeit wenden,
im Licht singt früh das Vögelein,
im Licht will es vollenden;
so soll der Mensch in Gottes Licht
aufheben billig sein Gesicht
zu dem, der ihn erleuchtet.

3. Laßt uns an unsre Arbeit gehen,
den Herren zu erheben;
laßt uns, indem wir jetzt aufstehn,
in seinem Lichte leben.
Laßt uns in diesem Gnadenschein
nicht eine Stunde müßig sein,
Gott ist´s, der uns erleuchtet.

4. Ein Tag geht nach dem andern fort,
und unser Werk bleibt liegen.
Ach hilf uns, Herr, du treuster Hort,
daß wir uns nicht betrügen;
gib, daß wir greifen an das Werk,
gib Gnade, Segen, Kraft und Stärk
im Licht, das uns erleuchtet.

5. Das Licht des Glaubens sei in mir
ein Licht der Kraft und Stärke;
es sei die Demut meine Zier,
die Lieb das Werk der Werke:
die Weisheit steht auf diesem Grund
und öffnet beides, Herz und Mund,
dieweil die Seel erleuchtet.

6. Herr, bleib bei mir, du ewges Licht,
daß ich stets gehe richtig;
erfreu mich durch dein Angesicht,
mach mich zum Guten tüchtig,
bis ich erreich die goldne Stadt,
die deine Hand gegründet hat
und ewiglich erleuchtet.

(Autor: Peter Lackmann (1659 - 1713 )



Ermuntert euch, erquickte Glieder


1. Ermuntert euch, erquickte Glieder,
die dunkeln Schatten sind vorbei;
der liebe Morgen zeigt sich wieder
und machet Gottes Güte neu,
die mich in dieser Nacht bedeckt
und nun zur Arbeit aufgeweckt.

2. Gott Lob, der mich vor allem Schaden
bei meiner stillen Ruh bewacht,
daß mich der Reichtum seiner Gnaden
zu seinem Preise tüchtig macht;
ich bin vergnügt, ich bin erquickt
und warte, was Gott heute schickt.

3. Sein guter Geist wird mich regieren,
der leite mich auf ebner Bahn
und helfe mir mein Werk vollführen,
in seinem Namen fang ich´s an;
sein Segen wird mein Sonnenschein
und seine Huld mein Schatten sein.

4. Mein Gott, so laß dich gnädig finden,
dir hab ich alles heimgestellt,
ach nur behüte mich vor Sünden!
Doch wenn das Fleisch aus Schwachheit fällt,
so richte mich durch Jesum auf
und sei du selbst mein Lebenslauf!

5. Weil jeglicher von unsern Tagen
auch seine Plage mit sich führt,
mein Gott, so laß mich nicht verzagen,
wenn mich ein Kreuz und Unglück rührt.
Deck mich durch deine Gnadenhand,
so wird es glücklich abgewandt.

6. Nun, Seel und Leib sei dir ergeben,
bei dem sie wohl verwahret stehn;
und soll der Rest von meinem Leben
noch diesen Tag zu Ende gehen,
so mache du durch Christi Blut
auch meinen letzten Abschied gut!

7. Wohlan, des tröst ich mich im Glauben:
Im Glück und Unglück bin ich dein,
aus deiner Hand kann mich nichts rauben.
Drum soll mein stetes Denkmal sein,
das mir im Sinn und Herzen liegt:
Was mein Gott fügt, macht mich vergnügt.

(Autor: Erdmann Neumeister (1671 - 1756))



Es geht daher des Tages Schein


1. Es geht daher des Tages Schein.
So lasst uns alle dankbar sein
dem gütigen und milden Gott,
der uns die Nacht bewahret hat.

2. Lasst uns Gott bitten diese Stund,
herzlich singen mit gleichem Mund,
begehren, dass er uns auch wollt
bewahren heut in seiner Huld.

3. O starker Gott von Ewigkeit,
der du uns aus Barmherzigkeit
mit deiner großen Kraft und Macht
bewahret hast in dieser Nacht,

4. du wollest uns durch deinen Sohn
an diesem Tag auch Hilfe tun,
dass nimmermehr ein Feind uns fällt,
wenn unsern Seelen er nachstellt.

5. Wir opfern uns dir, Herre Gott,
dass du unser Herz, Wort und Tat
wollest leiten nach deinem Mut,
dass unser Werk gerate gut.

6. Das bringen wir in deinem Sohn
zum Frühopfer vor deinen Thron;
darauf wir nun zu deinem Lob
mögen genießen deiner Gab.

(Autor: Michael Weiße (1488 - 1534))



Es ist die Nacht gekommen


1. Es ist die Nacht gekommen,
in Dunkel ist verglommen
der Sonne lichter Schein.
Herr, Gut und Leib und Seele
ich deiner Hut befehle;
denn was ich hab, ist alles dein.

2. Wenn sich die Augen schließen,
so laß mich dein genießen
im Herzen unverwehrt.
Wenn schlummern alle Hüter,
so wahre du die Güter,
die deine Gnade mich beschert.

3. Sei du mein Stab und Stecken,
so kann mich nicht erschrecken
des Todes finstres Tal;
ja in der Mächte längsten
kann ich mich nimmer ängsten,
ich steh im Lichte allzumal.

4. Du hast ja, die da saßen
in Todesschatten, lassen,
o Herr, dein Licht erschaun;
wie könnten gehn verloren,
die du zum Licht erkoren
und führst auf deinen Friedensaum!

5. Nun Herr, dir sei´s befohlen,
was, meinem Aug verhohlen,
die dunkle Nacht deckt zu.
Herr, es will Abend werden;
so gib der bangen Erden
im Schatten deiner Flügel Ruh.

(Autor: Adolf Harleß (1806 - 1879)



Es ist so still geworden (Trostvolles Abendlied)


Es ist so still geworden,
verrauscht des Abends Weh’n;
nun hört man allerorten
der Engel Füße geh’n.
Rings in die Tale senket
sich Finsternis mit Macht:
Wirf ab, Herz, was dich kränket
und was dir bange macht!

Es ruht die Welt im Schweigen,
ihr Tosen ist vorbei,
stumm ihrer Freude Reigen
und stumm ihr Schmerzgeschrei.
Hat Rosen sie geschenket,
hat Dornen sie gebracht:
Wirf ab, Herz, was dich kränket
und was dir bange macht!

Und hast Du heut’ gefehlet,
o schaue nicht zurück,
empfinde dich beseelet
von freier Gnade Glück.
Auch des Verirrten denket
der Hirt auf hoher Wacht:
Wirf ab, Herz, was dich kränket
und was dir bange macht!

Nun steh’n im Himmelskreise
die Stern´ in Majestät,
in gleichem festen Gleise
der goldne Wagen geht;
und gleich den Sternen lenket
er deinen Weg durch Nacht.
Wirf ab, Herz, was dich kränket
und was dir bange macht!

(Autor: Gottfried Kinkel (1815-1882))



Fang dein Werk mit Jesu an


1. Fang dein Werk mit Jesu an,
Jesus hats in Händen.
Jesum ruf zum Beistand an,
Jesus wird wohl enden.
Steh mit Jesu morgens auf,
geh mit Jesu schlafen,
führ mit Jesu deinen Lauf,
lasse Jesum schaffen.

2. Morgens soll der Anfang sein,
Jesum anzubeten,
daß er woll dein Helfer sein
stets in allen Nöten;
morgens, abends und bei Nacht
will er stehn zur Seiten,
wenn des Satans List und Macht
dich sucht zu bestreiten.

3. Wenn dein Jesus mit dir ist,
laß die Feinde wüten,
er wird dich vor ihrer List
schützen und behüten;
setz nur das Vertrauen dein
in sein´Allmachtshände
und glaub sicher, daß allein
er dein Unglück wende.

4. Wenn denn deine Sach mit Gott
also angefangen,
ei, so hat es keine Not,
wirst den Zweck erlangen.
Es wird folgen Glück und Heil
hier in diesem Leben;
endlich wird dir Gott dein Teil
auch im Himmel geben.

5. Nun, Herr Jesu, all mein Sach
sei dir übergeben;
es nach deinem Willen mach
auch im Tod und Leben.
All mein Werk greif ich jetzt an,
Herr, in deinem Namen,
laß es doch sein wohlgetan.
Darauf sprech ich: Amen.

(Autor: Autor unbekannt 1720)



Freut euch sehr, ihr Bergleut alle


1. Freut euch sehr, ihr Bergleut alle,
die ihr rechte Christen seid,
lobet Gott mit vollem Schalle,
danket seiner Gütigkeit,
daß er uns sein Wort gegeben
und den heilgen Geist dazu,
daß er fristet unser Leben
und verleiht uns Fried und Ruh.

2. Lob und Dank solln wir erweisen
der heilgen Dreieinigkeit
und des Herren Namen preisen,
der uns treulich Hilfe leiht;
in dem Himmel hoch dort oben
singen ihm die Engel fein,
hier auf Erden solln Gott loben all,
die seine Diener sein.

3. Brot und Wein wächst aus der Erde
und der Menschen Herz erfreut,
daß uns allen sichtbar werde
seine Güt und Freundlichkeit;
Gold und Silber, Erz und Steine
haut man aus den Bergen viel,
davon leben Groß und Kleine,
wer sich redlich nähren will.

4. Tief wir Bergleut sind verborgen
in den Schächten tief und lang,
trauen Gott und wolln nicht sorgen,
loben laut ihn mit Gesang,
Schlägl und Eisen führn in Händen,
das soll unsre Nahrung sein,
Gott woll uns sein Engel senden,
fröhlich fahrn wir aus und ein.

5. Wagen müssen wir das Leben
in das edle Bergwerk´ rein,
uns tief unter Klüft begeben,
hauen Erz aus festem Stein;
Glück und Segn bedürfen alle,
ei, das geb uns Gott mit Freud,
daß wir loben ihn mit Schalle
hier und dort in Ewigkeit.

(Autor: Autor unbekannt 1737)



Glanz der Morgensonne

zu Römer 1,19-29


Glanz der Morgensonne (Lied)
Melodie und Text: Monika Mühlhaus



1. Glanz der Morgensonne,
du erfüllst mit Wonne
jene, die erwacht
aus dem Schlaf der Nacht.
Du machst ganz zunichte
mit dem goldnen Lichte
alle Dunkelheit.
Dein Licht uns befreit.

2. Schöner Regenbogen,
du weist stets nach oben.
Und mit buntem Schein
willst Du uns erfreun.
Zeigst uns Gottes Treue
in des Himmels Bläue,
dass Er Sein Wort hält,
segnet diese Welt.

3. Viele Vogelstimmen,
die dem Schöpfer singen,
zeigen uns im Chor,
machen willig vor,
dass wir sollen loben
unsern Gott dort droben,
Ihn, Der uns gemacht,
Leben uns gebracht.

4. So will Gottes Reden
liebend uns umgeben,
zeigen Er ist da,
durch den Geist ganz nah.
Wenn wir dies erkennen,
wird Er in uns brennen,
weil die Dankbarkeit
uns zum Lob befreit.

(Autor: Monika Mühlhaus)

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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

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