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Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
Psalm 139,2
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Allgegenwärtig ist der Geist des Herrn,
Er kennt die Gedanken schon von fern.
Vollkommen ist für uns Sein Plan
und Alles hat ER wohlgetan.
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Frage:
Kennt und versteht Gott unsere Situation, wenn wir z.B. von Anfechtungen und Ängsten geplagt werden?
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Wie wunderbar: Was kein Mensch kann, kann Gott: Er kennt nicht nur unseren jeweiligen Aufenthaltsort, sondern auch unsere Gedanken und überdies `versteht` er sie sogar! Oft verstehen wir unsere Gedanken, Sehnsüchte etc. selbst nicht - Gott tut es aber! Es erinnert auch an Jesu Aussage zu unseren Haaren, deren aktuelle Anzahl wir selbst nicht kennen: `Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt` (Matth. 10,30).
Weil uns Gott durch und durch kennt, liebt und die besten Gedanken für uns hat (Jer. 29,11), `lasst uns mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade`! (Hebr. 4,16) |
| Gemeinde / Gemeinschaft der Heiligen | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gemeinschafts-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Heut singt die liebe ChristenheitGemeinschaftslied
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1. Heut singt die liebe Christenheit
Gott Lob und Preis in Ewigkeit
und dankt ihm für sein Güte,
daß er der lieben Engel Schar
erschaffen hat, die immerdar
unser pflegen und hüten.
2. Sie glänzen wie der Sonnen Schein,
hell wie ein Feuerflamm sie sein
und ganz himmlische Geister
und sein die schönste Kreatur,
heilig von Art und von Natur,
Christ ist ihr Schöpfer und Meister.
3. Sie sehen stets Gottes Angesicht,
spiegeln sich in dem klaren Licht
göttlicher Majestäte.
Dem singen sie Lob, Preis und Ehr:
"Heilig, heilig ist Gott der Herr",
wie anzeigt der Prophete.
4. Michael führt der Engel Schar´,
ein hoher Fürst ist er fürwahr;
unter seim Fähnlein schweben
all Engel, streiten Tag und Nacht
wider des Teufels List und Macht
und seim Mord widerstreben.
5. Der alte Drach der feiert nicht,
all Augenblick tracht´ er und dicht´,
wie er uns mög obsiegen, an Leib und Seel,
Ehr, Gut und Hab beschädigen
und brechen ab mit seinem Mord und Lügen.
6. Gar oft erregt er Ketzerei,
Aufruhr, Mord, Krieg und Tyrannei,
Gottes Ordnung er zerrüttet.
Die Mächte er zusammenhetzt,
all Bündnis trennt er und verletzt,
sein´ Zorn er gar ausschüttet.
7. Wo ihm nicht wehrt´ der Engel Schar,
unser Leib, Seel, Blut, Haut und Haar
kein Stund blieb unverletzt.
Mit Feuer und Wasser, Wind und Schnee
uns alle er verderbete,
so hart er uns zusetzet.
8. Des danken wir dir, Herr Jesu Christ,
daß du uns solche Wächter gibst,
die uns halten in Hute,
daß uns der Feind nicht übereil
und in uns schieß sein giftig´ Pfeil.
Bewahr uns durch dein Blute.
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(Gemeinschaftslied, Autor: Nikolaus Herman (1480 - 1561))
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