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Wende dich zu mir und sei mir gnädig; denn ich bin einsam und elend. Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!
Psalm 25,16-17
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Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
Schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
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Frage:
Was kann ich tun, wenn ich völlig am Ende bin?
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Zum Nachdenken: Wie oft führt mich das Leben hier auf Erden an die Grenzen des Erträglichen; Verletzungen die mir nachgehen, Ärgernisse in der Familie und Anfeindungen bei der Arbeit. Hinzu kommen Phasen der Einsamkeit und Hilflosigkeit. Manchmal möchte ich nicht mehr hier sein. Aber ich kann und darf zu Jesus flehen, dass ER mich ansieht in meiner Not; dass ER sich zu mir neigt und mir hilft. Ich darf darauf vertrauen, dass ER mir helfen will. Ich muss lernen darauf zu vertrauen. ER wird es wohl machen. Aber nur so, wie ER es für recht hält und zu einem Zeitpunkt, den ER bestimmt. Entscheidend ist für mich immer wieder, mich an Ihn zu wenden.
Aufrichtig möchte ich alles von Ihm erwarten und geduldig abwarten. Alleine das, dass sich der allmächtige Gott zu mir neigt, erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit. |
| Gemeinde / Gemeinschaft der Heiligen | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gemeinschafts-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Jesu, Seelenfreund der DeinenGemeinschaftslied zu Joh. 15,15
Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan. Joh. 15,15 (Luther 1912) |
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1. Jesu, Seelenfreund der Deinen,
Sonne aller Herrlichkeit,
wandelnd unter den Gemeinen,
die zu deinem Dienst bereit:
Komm zu uns, wir sind beisammen;
gieße deine Geistesflammen,
gieße Licht und Leben aus
über dies dein Gotteshaus.
2. Komm, belebe alle Glieder,
du der Kirche heilig Haupt;
treibe aus, was dir zuwider,
was uns deinen Segen raubt.
Komm, entdeck uns in der Klarheit
Gottes Herz voll Gnad und Wahrheit;
lass uns fühlen allzugleich:
„Ich bin mitten unter euch.“
3. Lass sich die Gemüter kehren
zur dir, Glanz der Ewigkeit;
lass uns alle nur begehren
dich und deine Herrlichkeit.
Lass dein Licht und Leben fließen
und in alle sich ergießen;
stärke deinen Gnadenbund,
Herr, in jedes Herzens Grund.
4. Komm, o Herr, in jede Seele;
lass sie deine Wohnung sein,
dass dir einst nicht eine fehle
in der Gotteskinder Reihn.
Lass uns deines Geistes Gaben
reichlich miteinander haben;
offenbare heiliglich,
Haupt, in allen Gliedern dich.
5. Was von dir uns zugeflossen,
müsse Geist und Leben sein;
was die Seele hat genossen,
mache sie gerecht und rein.
Komm, o Jesu, uns zu segnen,
jedem gnädig zu begegnen,
dass in ewger Lieb und Treu
jedes dir verbunden sei.
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(Gemeinschaftslied, Autor: Johann Michael Hahn (1758 - 1819))
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